Champagne Extra-Brut Valentin Leflaive

Champagne Extra-Brut Valentin Leflaive - Weinberg vor dem ersten Pflügen

Wenn sich in Frankreich zwei engagierte Winzer zusammentun, die ihre Leidenschaft für Wein und das Terroir teilen, dann gibt es nichts Besseres, als gemeinsam einen Grand Cru der Freundschaft zu schaffen. Das haben Olivier Leflaive, Gründer des Weinguts Maison Olivier Leflaive – mit Bruder Patrick – in Puligny-Montrachet und Erick de Sousa von Champagne De SOUSA im Herzen der Côte des Blancs in Avize auf die Beine gestellt.

Aus ihrem Zusammentreffen ist der Champagne Extra-Brut Valentin Leflaive entstanden, der ausschließlich aus Chardonnay-Trauben der Côte des Blancs gekeltert und zum Teil in Eichenfässern ausgebaut wurde. Ein hochkarätiger Champagner nach Maß, regelrechter Autorenwein von Olivier Leflaive, voller Finesse und Subtilität. Glänzende Robe mit goldenen Lichtern, eine Nase voller Frische und Mineralität, Aromen von Zitrus- und Kernobst am Gaumen, cremiger Schaum. Kurz: Ein Qualitätswein, der aus einer wunderschönen Freundschaft entstanden ist. Der Champagne Extra-Brut Valentin Leflaive wird zum Aperitif, zum festlichen Büffet und natürlich unter Freunden getrunken!

 

Erick de Sousa und Olivier Leflaive

Erick de Sousa und Olivier Leflaive

 

Biodynamischer Anbau für ein natürliches Produkt:

Im Jahr 1986 übernahm Erick de Sousa in dritter Generation die Zügel des Familienbetriebs in Avize, im Herzen der Côte des Blancs. Sein Weinberg von 9,5 Hektar vereint die besten Terroirs der Grands Crus de Chardonnay (Avize, Oger, Cramant, Le Mesnil sur Oger), aber auch Pinot Noir (Ay und Ambonnay).

Erick de Sousa liebt sein Terroir und seine Region und hat sich mit der Unterstützung seiner Kinder seit Langem dem biodynamischen Anbau verschrieben. Keine Pestizide und chemische Dünger, sondern natürliche aktive Substanzen wie Pflanzen und Mineralien werden zum Schutz der Reben eingesetzt. Dieser glühende Verfechter des natürlichen Weinbaus ist ein Pionier der Biodynamik. Er bearbeitet einen Teil der Weinberge mit dem Pferdepflug (siehe Artikelbild) und wendet Hornkiesel auf den Betriebsflächen an, um die kosmischen Kräfte zu speichern. Hier zeigt sich ein Respekt vor den Reben und dem Boden, der von Generation zu Generation überliefert wird. Dieser Respekt prägt den Champagner de SOUSA und verleiht ihm seine bemerkenswerten und berühmten Qualitäten. So entsteht ein großes Champagnerhaus!

 

Champagne Extra-Brut Valentin Leflaive

 

Bananenschneckerls Resümee:

Ich liebe Champagner! Vor allem, wenn er aus biodynamischem Anbau stammt, sodass ich ihn mit gutem Gewissen genießen kann. Falls du dich mit Rebsorten nicht so gut auskennst: Die Rebsorte Chardonnay trägt weiße Trauben mit weißem Saft. Obwohl sie weniger bekannt sind als die mittels → Assemblage hergestellten Champagner, sind die Blanc de Blancs aus 100 Prozent Chardonnay bei Champagnerfreunden besonders beliebt, welche die delikaten Aromen, die Frische und die Lebhaftigkeit dieser Rebsorte zu schätzen wissen. Der Champagne Extra-Brut Valentin Leflaive ist hierfür ein hervorragendes Beispiel – ein authentischer, individuell geprägter Champagner voll subtiler Finesse, wie ihn nur Erick de Sousa erzeugen kann.

Gönnst du dir auch ab und zu ein Glaserl Champagner? Wenn ja: Hast du eine Lieblingssorte? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar und wünsche dir einen prickelnden Start ins Wochenende!

XOXO

Sissi

[Quelle: → Champagne De SOUSA und eigene Recherche]

KARACHO Cold Brew aus Bayern

KARACHO Cold Brew aus Bayern

Bämm, bumm, peng – KARACHO! Nicht nur der Name des ersten deutschen Cold Brew knallt. Während der kaltgebrühte Kaffee bis zu 70 Prozent weniger Säuren als herkömmlicher Filterkaffee besitzt, liegt der Koffeingehalt mit 80 bis 100 Milligramm pro 100 Milliliter gleichzeitig deutlich höher als bei bekannten koffeinhaltigen Kaltgetränken (Vergleichswert: Coca Cola enthält zehn Milligramm pro 100 Milliliter). Mit dem gesunden Wachmacher haben die Gründer aus Aschaffenburg bereits dm, Kaufland, Edeka und Budnikowsky überzeugt.

Kalter Kaffee? Hinter dem neuen Trendgetränk steckt mehr, als man im ersten Moment erwartet. Die Bohnen werden von KARACHO geröstet, gemahlen und dann im speziellen Cold-Brew-Verfahren hergestellt. Statt das Kaffeepulver mit heißem Wasser zu übergießen, wird es hier in kaltes Wasser gemischt und unter gelegentlichem Rühren 14 Stunden ziehen gelassen. Dadurch entstehen viel weniger Säuren und Bitterstoffe, was ihn bekömmlicher und magenschonender macht als herkömmlichen Kaffee. Durch den Zusatz von Agavendicksaft wird auf natürliche Weise gesüßt und auf industriellen Zucker verzichtet. Die Sorte KARACHO LATTE ist eine Mischung aus Cold Brew-Kaffee und Bio-Milch, während die Sorte KARACHO COCONUT speziell für Veganer entwickelt wurde und Bio-Kokoswasser enthält. Die beiden Varianten gibt es für je 1,95 Euro deutschlandweit in allen dm- und Kaufland-Filialen sowie in vielen Edeka-Filialen.

KARACHO Cold Brew

 

KARACHO LATTE:
  • Mischung aus Cold-Brew-Kaffee und Bio-Milch
  • bio
  • koffeinhaltig
  • ohne Zusätze

 

KARACHO COCONUT:
  • speziell für Veganer konzipiert und mit Bio-Kokoswasser
  • bio
  • koffeinhaltig
  • vegan
  • kalorienarm
  • ohne Zusätze

 

Bio-Kaffeebohnen aus der Pappdose:

Von der Bohne bis zur Verpackung nachhaltig: Das Team rund um KARACHO beweist, dass sich unternehmerisches Handeln mit ökologischer und sozialer Verantwortung verbinden lässt. Die Bohnen stammen von der Elk Hill Coffee Farm in Südindien. Der Anbau der Kaffeepflanze erfolgt auf 1 100 Höhenmetern zu hundert Prozent biologisch und es wird ausschließlich fair gehandelt. Durch die Optimierung des Ernteverfahrens konnte der Wasser- und Energieverbrauch um 93 Prozent gesenkt werden und Ausgleichspflanzungen ermöglichen eine CO2-neutrale Produktion.

Auch auf den korrekten Umgang mit Mitarbeitern wird Wert gelegt: Sie enthalten faire Entlohnung, medizinische Versorgung, kostenlose Kinderbetreuung während der Arbeitszeit und Bereitstellung von Unterkünften. Bei der Verpackung setzt KARACHO ebenfalls auf Nachhaltigkeit: Die Cold-Brew-Sorten werden in sogenannte CartoCans abgefüllt. Statt Aluminium besteht die innovative und umweltschonende Kartondose aus über 60 Prozent nachwachsenden Rohstoffen.

 

Jonas Braun mit Mitarbeiter auf der Elk Hill Coffee Farm

Jonas Braun mit Mitarbeiter auf der Elk Hill Coffee Farm

 

Mitarbeiterinnen auf der Elk Hill Coffee Farm

Mitarbeiterinnen auf der Elk Hill Coffee Farm

 

Kalter Kaffee und Gründergeist im Blut:

Die beiden Gründer Jonas Braun und Merlin Stellwag wollen mit dem Trendgetränk KARACHO Cold Brew den Kaffeemarkt in Deutschland aufrütteln. Etwas blauäugig ließen sie 100 000 Dosen produzieren. Doch ohne Käufer und mit dem immer kürzer werdenden Mindesthaltbarkeitsdatum im Nacken stand die Idee vom eigenen Unternehmen kurz vor dem Scheitern – bis die Drogeriekette dm auf KARACHO aufmerksam wurde.

Der erste Geruch, den Jonas Braun vermutlich als Baby wahrnahm, war der von frisch gemahlenem Kaffee. Denn weit vor dem Kaffeeboom, den ersten Coffee Shops und sogar bevor sich Kaffeevollautomaten in Deutschland etablierten, eröffnete sein Vater bereits Mitte der 80er Jahre die Kaffeerösterei Braun. Eine monatelange Reise durch Südamerika hatte ihn dazu inspiriert. Aus einem Ein-Mann-Betrieb wurde eine Rösterei mit mittlerweile rund 30 Mitarbeitern. Seit zwei Jahren gehören neben dem Vater Rainer Braun auch die Söhne Oli und Jonas zur Geschäftsleitung.

 

Cold Brew Coffee aus dem Zapfhahn

Cold Brew Coffee aus dem Zapfhahn

 

Inspiriert von der Bohne: Wie der Vater so der Sohne:

Mit dem Unternehmergeist im Blut wollte Jonas Braun schon lange sein eigenes Produkt entwickeln. In Amerika wurde er auf frisch gezapften, kaltgebrühten Kaffee aufmerksam. Für die deutsche Gastronomie baute er ein Schanksystem für Kaffee, welches er über den Familienbetrieb vertreibt. Ziemlich zeitgleich entschloss sich Merlin Stellwag, seiner Kaffeeleidenschaft nachzugehen und seine eigene Kaffeemarke herauszubringen. Auf der Suche nach einem verlässlichen Partner für Private-Label-Produkte, kam er ins Gespräch mit den Brauns. Als das Thema Cold Brew zufällig aufkam, entdeckten Merlin und Jonas ihre wohl wichtigste Gemeinsamkeit: Beide träumten davon, Cold Brew im deutschen Handel zu etablieren.

Der Gedanke ließ sie nicht mehr los und so gründeten sie im Sommer 2016 die KARACHO GmbH. Nach einiger Zeit der Produktentwicklung ließen sie im März 2017 auf gut Glück eine erste Charge von 100 000 Dosen KARACHO Cold Brew abfüllen – von potenziellen Käufern oder möglichen Interessenten aus dem Einzelhandel war zu dem Zeitpunkt noch keine Spur. Doch das Risiko zahlte sich für die beiden Gründer aus: Sie konnten die Drogeriekette dm von ihren Produkten überzeugen. Schon zwei Monate später standen die Dosen in den ersten Filialen. Mittlerweile ist KARACHO deutschlandweit in allen dm- und Kaufland-Filialen erhältlich sowie in den meisten Läden von Edeka.

 

KARACHO-Gründer Jonas Braun und Merlin Stellwag

KARACHO-Gründer Jonas Braun und Merlin Stellwag

 

Bananenschneckerls Resümee:

Nachhaltig, fair und einfach lecker! Der KARACHO Cold Brew hat mich rundum überzeugt. Beide Sorten sind in der Mischung angenehm ausgewogen und gaben mir heute Vormittag genau den Koffeinkick, den ich nach dem gestrigen HTML-Marathon mit → Anna brauchte. Ab sofort kommt KARACHO Cold Brew öfter auf meinen Einkaufszettel. Hast du KARACHO Cold Brew auch schon getrunken? Welche der beiden Sorten schmeckt dir besser? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

[Quelle: → KARACHO und eigene Recherche]

Meckern am Mittwoch #1

Meckern am Mittwoch #1

Eigentlich mag ich Menschen. Sehr sogar. Und doch gibt es Tage, an denen wäre ich gern eine Schnecke. Stunden oder auch nur Minuten, in denen ich mich in mein Schneckenhaus zurückziehen möchte. Rummmmms! Schalendeckel zu und Ruhe ist. Dräuende schwarze Wolken treiben dann über meinem Kopf – leider nicht für jeden sichtbar. Denn wenn meine lieben Mitmenschen die Sturmwolken sehen könnten, wären diese eine deutliche Warnung. Eine Warnung, dass ich kurz vor dem Explodieren stehe. Aber so, wie die Dinge laufen, besitze ich weder ein Schneckengehäuse noch bin ich von aufmerksamen Mitmenschen umgeben. Kein Wunder also, dass ich immer mehr zum Misanthropen mutiere … Shit happens!

Der junge Albert Einstein hat gesagt, dass die Dunkelheit nicht existiert. Sie sei nur das Fehlen von Licht. So ergeht es mir nicht selten mit meinen Mitmenschen. Scheinbar völlig lichtlose Gestalten. Kennst du das auch? Ganz gleich, ob online oder offline: Es gibt Freunde, Bekannte oder Verwandte, die immer dann, wenn es uns ohnehin schon schlecht geht oder wir auch nur ein bisserl genervt sind, die Dinge vom Schlechten zum Schlechteren wenden. Sie sparen nicht mit »konstruktiven« Ratschlägen und verletzender Kritik, wobei sie gar zu gern vergessen, dass sie im Glashaus sitzen und besser nicht mit Steinen werfen sollten. Offenbar sind sie nicht bereit, willens und in der Lage, mit Strategien, Lösungen oder wenigstens ein bisserl Unterstützung aufzuwarten. Machmal reichen ja schon ein kleiner Knuddler oder eine frische Tasse Tee.

Damit mir nicht irgendwann der Kopf (oder ein anderes wichtiges Körperteil) platzt, werde ich mich ab sofort mittwochs im Blogzine über Menschen und Dinge auslassen, die mir auf den Keks gehen: Meckern am Mittwoch. Nicht jeden Mittwoch, aber immer dann, wenn sich wieder etwas angesammelt hat, was einfach raus muss. Sozusagen, die »kleine RTL-II-Schwester« meines üblichen Geschreibsels. Viel Spaß!

 

Manchmal ist das Leben zum Schreien ... | Foto: Gabriel Matula

Manchmal ist das Leben zum Schreien … | Foto: Gabriel Matula

 

Beratungsresistente Egomanin:

Nehmen wir einmal eine gewisse Dame, die mich monatelang mit ihren Problemen zugeschwallt hat, wann immer wir uns begegneten. Dabei war es ihr vollkommen gleichgültig, ob ich vielleicht gerade selbst an dem einen oder anderen Problemchen kaute. Nicht, dass ich mich mit ihr darüber hätte austauschen wollen. Aber nie zu fragen, wie es anderen geht und stattdessen immer nur über sich selbst zu reden, spricht nun wirklich nicht gerade für eine gute Kinderstube, oder? Die meisten ihrer Probleme waren übrigens hausgemacht.

An eine Flucht war nie zu denken, das wäre den jeweiligen Gastgebern gegenüber sehr unhöflich gewesen. Hilfe gleich welcher Art nahm sie nicht an, weil sie nach eigenen Worten »nie Ratschläge von anderen Menschen annimmt«. Das bringe ihr nichts. Aha. Ihre Problemlösungsstrategie bestand also offenbar darin, andere vollzuquatschen. Normalerweise geht man in solchen Fällen zum Therapeuten. Der wird wenigstens dafür bezahlt und ist auf diesem Gebiet auch besser ausgebildet als du und ich. Mein beim Bayerischen Roten Kreuz absolvierter Wochenenendkurs in Krisenintervention reichte in diesem Fall definitiv nicht aus.

Als ich es eines Abends leid war, von Raum zu Raum zu pilgern, während sie mir beharrlich mit dem Glas in der Hand folgte und unbeirrt auf mich einquasselte, schlug ich ihr sehr behutsam vor, doch vielleicht die Hilfe eines Therapeuten anzunehmen. Das ist keine Schande, kein Grund, sich zu schämen! Wenn mir der Bauch schmerzt, gehe ich zum Internisten. Und wenn einem die Seele brennt, kann ein Therapeut vielleicht Abhilfe schaffen. Was dann folgte, hatte ich nicht erwartet. Ein Kübel verbalen Unrats ergoss sich über mich. Zuletzt habe ich solch eine Gossensprache am Hafen von Marseille gehört. Du warst so aufgebracht, dass mir dein Speichel ins Gesicht flog. Gut gemacht, liebe Carina*! Die Gastgeber waren nämlich so entsetzt, dass du nie wieder eingeladen wirst. Und der Rest von uns hat auch die Nase voll von dir. Endgültig.

 

Selbst ernanntes PR-Wunder:

Ebenso schräg (wenn auch nicht ganz so schmerzhaft) finde ich das selbst ernannte PR-Wunder in meinem Bekanntenkreis. Die Frau weiß alles über PR und Marketing. Alles! Ernsthaft. Ohne Witz. Und sie hält nicht mit ihrem »wertvollen« Wissen hinter dem Berg. Schonungslos offen erzählt sie mir und allen anderen, die es nicht hören wollen, wie wir als Journalist, Blogger oder Fotograf den wahren Weg zum Reichtum, äh, Glück finden. Angefangen bei unserem Styling und Make-up (!!!) über die Gestaltung unserer Visitenkarten (ihre sehen übrigens echt hässlich aus …) bis hin zu »ausgeklügelten« Selbstvermarktungsinszenarien.

Ist das nicht schön? Da geht einem doch das Herz auf vor Freude! Komisch nur, Sandra*, dass du es seit Jahren nicht schaffst, deinen Job länger als sechs Monate zu behalten. Moment mal … Nennt man das nicht Probezeit? Ach ja, die bösen, bösen Chefs verkennen halt nur immer wieder deine unbestreitbare Genialität! Zu schade, dass das Leben so ungerecht und gemein zu dir ist. Aber sicher liegt das nur daran, dass du schon über 30 bist. Noch nie in eine Kleidergröße 34 gepasst hast. Und nicht blond bist. Genau, daran wird es liegen, Sandra!

Traurige Anekdote am Rande: Unlängst habe ich erfahren, dass du im Gespräch für eine größere Kooperation warst. Dann hat eine Agentur die andere vor dir gewarnt: Blöderweise wurde dein Name verwechselt. Du warst gar nicht gemeint. Dein Name scheint in gewissen Kreisen durch dein ach so kompetentes Verhalten verbrannte Erde zu sein. Als ich das hörte, musste ich erst einmal schlucken. Sicher, du gehst uns auf die Nerven. Aber das hast du nicht verdient. Oder doch?

 

Insta-Bitch:

Insta-Bitches gibt es in allen Größen, Formen und Farben. Und nein, damit meine ich nicht etwa die Hautfarben (die interessieren mich bei Menschen ebensowenig wie ihre sexuelle Orientierung oder ihre Religion), sondern die Farben der verwendeten Filter. Ernsthaft: Gibt es eigentlich noch echte Menschen auf Instagram? Ungefiltert? Ohne → Botoxbehandlung, Augenlidstraffung, aufgespritzte Lippen und Brust-Booster? So langsam kommen mir Zweifel. Überhaupt geht mir dieser Selbstdarstellungswahnsinn in den sozialen Netzwerken gewaltig auf den Zeiger. Verlieren wir auf der Jagd nach dem perfekten Aussehen nicht so langsam jedes Bewusstsein für Moral? Wer ist sich heutzutage noch seiner selbst bewusst? Seiner ureigenen, unverwechselbaren Persönlichkeit? Seinem Sein – und nicht seinem Sein-Wollen?

Auf die Spitze getrieben hat das jetzt eine junge Frau, der ich lange Zeit recht gern auf Instagram gefolgt bin. Mal gab es ein nettes Buidl von ihr und ihren Freundinnen, mal einen charmanten Schnappschuss von ihr und ihrem Hund. Doch vor ein paar Wochen hat sich schleichend eine beunruhigende Wandlung in ihrem Profil vollzogen. An ihrem Aussehen ist nichts mehr echt. Gar nichts! Die Augenbrauen sind gemacht. Ebenso Lippen und Nase. Von ihrem Busen will ich gar nicht erst reden. Titten, Titten, Titten! Immer perfekt ausgeleuchtet, immer in schwarzen Dessous, immer aufreizend nackt.

Logisch, dass ihre Follower-Zahlen anstiegen. Und steigen. Und steigen. Und steigen. Denn inzwischen präsentiert sich die junge Dame quasi nackt. Muss das sein? Follower um jeden Preis? Ich finde das ekelhaft. Nicht die Nacktheit an sich. Die ist natürlich und etwas Schönes. In jungen Jahren habe ich an der Dortmunder Opernbühne eine Zeitlang als Aktstatistin gearbeitet. Klar, damals gab es noch kein Instagram. Aber selbst wenn, hätte ich ganz gewiss nicht vor oder nach der Aufführung ein Nackt-Selfie von mir in den Kulissen gemacht. Undenkbar! Meine Eltern wären vermutlich ausgerastet. In der Schule musste ich mir sowieso schon so einiges anhören … Heute aber scheint im Instaland nackte Haut normal zu sein. Quasi ein Pflichtprogramm für alle, die »etwas werden wollen«. Fragt sich nur, was das sein soll.

Ich mache da nicht mit, liebe Tamara*, und habe heute dein Profil blockiert. Solche Bilder muss ich mir nicht ansehen. Und will es auch gar nicht.

 

Bananenschneckerls Resümee:

Ich könnte hier noch ewig meckern: Über die Münchner Verkehrsgesellschaft, die sich gestern weder vor noch nach dem Spiel FC Bayern gegen Besiktas mit Ruhm bekleckert hat. Ebenso wie über den MVG-Mitarbeiter, der am Marienplatz ein paar Sprüche abgelassen hat, die alles andere als in Ordnung waren. Oder über Menschen, die ihre Vierbeiner zwingen, sie auf Messen zu begleiten. Aber das muss warten. Du musst jedoch nicht traurig sein – das nächste Meckern am Mittwoch kommt bestimmt!

Ach ja: Und wenn du denkst, dass ich ausschließlich Menschen mit einer dissozialen Persönlichkeitsstörung kenne, dann irrst du dich. Zum Glück! Nach den ersten beiden Beispielen mag es komisch klingen, aber ich empfinde mein Sozialleben durchaus als harmonisch. Allerdings treffe ich auf Veranstaltungen immer mal wieder auf Menschen, die ein bisschen seltsam sind. So ist das Leben – bunt und unberechenbar!

Wer oder was hat dich in der letzten Zeit aufgeregt? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

[Artikelbild: Das Bild entstand auf der Grundlage eines Fotos von Tomasz Sroka. Vielen Dank dafür! // *Namen von der Redaktion geändert]

»meine drei lyrischen ichs«

»meine drei lyrischen ichs«

Nach sechs intensiven, wilden und produktiven Jahren, die immer für eine Überraschung gut waren, feiern »meine drei lyrischen ichs« einen Klimax in den Gewölbehallen des Einstein Kultur. Danach zieht die Poetenkarawane weiter. Die 18. und letzte Ausgabe in den ehemaligen Bierlagerhallen an der Einsteinstraße wird gehörig gefeiert, die ein oder andere Episode ausgepackt und natürlich sind wieder vier wundervolle Künstler zu Gast:

Ece Gauer, die im letzten Jahr ihr Diplom an der Akademie gemacht hat, zeigt Bilder, in denen sich Grenzgänger finden, wabernde Figuren, die zwischen Anwesenheit und Abwesenheit changieren. Die drei Dichter des Abends stehen für die große Bandbreite der aktuellen Lyrik: Aus Berlin kommt Simone Kornappel angereist, deren Texte mit stupenden visuellen Formen arbeiten und die auch als Übersetzerin tätig ist. Der Wiener Dichter Oravin hat mit seinen Sound- und Videoperformances nicht minder aufregende Formen für seine Text entwickelt. Yamen Hussein war bis vor Kurzem Writers-in-Exile-Stipendiat des PEN-Zentrums Deutschland und liest Gedichte auf Arabisch.

 

»meine drei lyrischen ichs« (Logo)

 

Alle Infos im Überblick:

Datum: 22. Februar 2018
Beginn: 20:00 Uhr
Ort: Einstein Kultur Gewölbe 3 und 4
Eintritt: 6,00 Euro, ermäßigt 4,00 Euro
Reservierung: → Einstein Kultur
Vorverkauf: an der Abendkasse
Anfahrt: U4/U5 Max-Weber-Platz; Tram 15, 16, 19, 25; Bus 190, 191

 

Bananenschneckerls Resümee:

Eigentlich wollte ich ja vor Freitag nicht mehr aus dem Haus. Aber wie das so ist im Leben: Irgendetwas ist immer! Also werde ich morgen Abend meine Stiefel anziehen, mich tapfer durch den Schnee zum Einstein Kultur kämpfen und die 18. und letzte Ausgabe von »meine drei lyrischen ichs« genießen. Kunst und Literatur konnte ich noch nie widerstehen. Und Lyrik schon gar nicht. Wie ist das mit dir: Womit kann man dich bei dieser Kälte vom Sofa locken? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

[Quelle: → Einstein Kultur]

Masako Ohta – Poetin des Klaviers

Masako Ohta – Poetin des Klaviers

»Eine Poetin des Klaviers«, nennt das Münchner Feuilleton die japanische Pianistin Masako Ohta, die seit 29 Jahren in München lebt und wirkt und am kommenden Samstag, 24. Februar, im Einstein Kultur ihr neues eben erschienenes »Poetry Album« vorstellt. Ohta, die an der Toho Gakuen School of Music Tokyo, der Universität der Künste Berlin wie auch bei György Sebök, András Schiff und György Kurtag studiert hat, beschäftigt sich intensiv mit der Poesie der Klänge aus Japan und Europa.

Zusammen mit dem Produzenten Stefan Winter vom Label → Winter & Winter hat sich Masako Ohta darum auf die Suche nach Kompositionen begeben, die einer geliebte Person gewidmet sind. Hinter jedem für das Album ausgewählten Werk verbirgt sich eine – manchmal geheime, manchmal viel zu kurze, manchmal lebenslange – Liaison. Die musikalische Reise der Werke geht durch die Jahrhunderte. Komponisten schreiben musikalische Gedichte. Das wohl bekannteste Stück stammt aus der Feder von Beethoven, aber möglicherweise heißt es in Wirklichkeit nicht »Für Elise«, sondern »Für Therese«. Denn mit 40 Jahren verliebte sich Ludwig van Beethoven in die 19-jährige Therese Malfatti.

Johann Sebastian Bachs »Prelude und Fugue C-Dur« ist seiner großen Liebe Anna Magdalena gewidmet. In Kompositionen von Clara und Robert Schumann und Johannes Brahms spiegelt sich deren Dreiecksbeziehung. György Kurtág nennt seine Widmung einfach »Hommage à Kurtág Marta«. »Poetry Album« stellt Kompositionen für Klavier aus der Feder von Bach bis Takemitsu vor, aufgenommen auf einem Bechstein-Konzertflügel an einem Wochenende im Herbst 2017 im Waldhaus Grandsberg.

 

Masako Ohta bei Aufnahmen im Waldhaus Grandsberg

Masako Ohta bei Aufnahmen im Waldhaus Grandsberg

 

Über Masako Ohta:

Die aus Tokyo stammende japanische Pianistin und Preisträgerin des Giesinger Kultur Preises 2016 MASAKO OHTA ist im Bereich der klassischen und Neuen Musik sowie der Improvisation unterwegs. Ihr Klavierstudium absolvierte sie an der Toho Gakuen School of Music, der Universität der Künste Berlin, wie auch bei György Sebök, András Schiff und György Kurtág. Masako Ohta, die sich mit der Poesie der Klänge beschäftigt, hat zusammen mit dem Produzenten Stefan Winter die musikalischen Widmungen für »Poetry Album« zusammengestellt (Quelle: → MASAKO OHTA).

 

Alle Infos im Überblick:

Datum: 24. Februar 2018
Beginn: 20:00 Uhr
Ort: Einstein Kultur Gewölbe 4
Eintritt: 20,00 Euro, ermäßigt 15,00 Euro
Reservierung: → Einstein Kultur
Anfahrt: U4/U5 Max-Weber-Platz; Tram 15, 16, 19, 25; Bus 190, 191

 

Bananenschneckerls Resümee:

Da ich an diesem Wochenende tagsüber auf der → CREATIVMESSE München unterwegs bin, wird das ein langer Samstag für mich. Ein sehr langer … Aber ich möchte das Konzert von Masako Ohta auf keinen Fall verpassen! Ich finde ihren künstlerischen Ansatz sehr interessant und bin gespannt, was mich erwartet. Bist du auch so neugierig auf das »Poetry Album« von Masako Ohta wie ich? Oder ist Klaviermusik eher nicht so dein Ding? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

[Quelle: → Einstein Kultur]

CREATIVMESSE München

CREATIVMESSE München

Nachdem es in den letzten Tagen im Blogzine doch sehr → »berlinlastig« zuging, möchte ich die Augen heute auf meine Heimatstadt richten. Denn am Wochenende öffnet die CREATIVMESSE München, Bayerns größte Messe im Bereich Do it yourself (DIY), wieder ihre Pforten. Schmuckzubehör, Kurzwaren, Papier, Stoffe … Mit über 150 Ausstellern auf über 7 000 Quadratmetern hat die Messe schon im letzten Jahr erneut ihren Aufwärtstrend bestätigen können. Und der Aufwärtstrend hält an!

DIY ist längst keine »Hausfrauenbeschäftigung« der Generation 50+ mehr. »Ein Großteil unserer Besucher ist zwischen 24 und 35 Jahre, teils hochprofessionell auf Vertriebsplattformen wie Etsy oder DaWanda vertreten und im Bereich Social Media unglaublich gut vernetzt«, so die Veranstalter Petra Griebel und Thomas Gärtner von der MPA PR & Event Agentur aus München. Und wer professionell arbeitet, braucht auch das passende Equipment. Die Aussteller der CREATIVMESSE München bieten daher neben hochwertigen Stoffen, Strick- und Häkelgarnen, Papier, Farben, Perlen und Schmuckzubehör auch das nötige Technikequipment wie Nähmaschinen, Feinwerkzeug und voll ausgestattete Werkkoffer.

 

Ausprobieren und Mitnehmen:

Aber auch für noch suchende Selbermacher und ambitionierte Hobbygestalter bietet die CREATIVMESSE München dank zahlreicher Workshops und Vorführungen ein bunt gemischtes Feuerwerk an Inspiration. Altes – wie Schafwolle spinnen oder Kalligraphie – wird hier neu entdeckt, der traditionelle Traumfänger wird dank Drachen und Edelsteinen zum Eyecatcher und der früher verschmähte »Oma-Topflappen« bekommt dank neuster Techniken völlig neue Einsatzbereiche.

 

Frühlingsgefühle für drinnen und draußen:

Nach dem einschlagenden Erfolg des letzten Jahres kommen auf der diesjährigen CREATIVMESSE München auch Pflanzenliebhaber und Floristikfreunde wieder auf ihre Kosten. Egal ob Blumenzwiebeln oder Stauden, Gartendekoration oder Zubehör – der Gartenbereich ist einer der umsatzstärksten DIY-Bereiche der letzten Jahre. Wie man aus den erblühten Kostbarkeiten wundervolle Wohnungsdekoration zaubern kann, auch dafür ist mit Workshops und neusten Steckvorrichtungen alles geboten.

 

Stoffe – Scrapbooks – Stricken:

Nach wie vor die Renner auf der CREATIVMESSE München und erneut ein Beweis dafür, dass DIY längst kein »Sparversuch« mehr ist, sondern eine Lebenseinstellung, die auch und vor allem Selbstbestimmung und Achtsamkeit fördert. Ein Kleidungsstück, das in stundenlanger Handarbeit gefertigt wurde, oder ein reich bestücktes Tagebuch, das in 20 Jahren noch an schöne Momente erinnert, erfahren dank des Selfmade-Trends eine Langlebigkeit, mit der die schnelllebige Industrie trotz niedrigerer Preise nicht mithalten kann.

 

ArtNight-Special:

Aufgrund der hohen Nachfrage präsentiert die CREATIVMESSE München dieses Jahr erstmals ein besonderes Event für all jene, die sich mit Farbe und Leinwand richtig ausleben wollen. In Kooperation mit → ArtNight München bietet die Messe am 23. Februar 2018 von 17:00 bis 20:00 Uhr ein kreatives Erlebnis der Extraklasse: Unter Anleitung erfahrener Künstler können 20 Besucher den ihnen innewohnenden Leonardo entdecken und das entstandene Kunstwerk auch gleich mit nach Hause nehmen.

 

Alle Infos auf einen Blick:

→ CREATIVMESSE – Do it yourself! (Veranstalter und Gesamtorganisator: MPA PR & Event Agentur)

Termin: 23. bis 25. Februar 2018

Ort: MOC Veranstaltungscenter München, Lilienthalallee 40, 80939 München

Öffnungszeiten: Freitag 12:00 bis 20:00 Uhr, Samstag und Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr

Eintrittspreise: Tageskarte 9 Euro, Kinder (4 bis 13 Jahre) 5 Euro, Kinder bis drei Jahren frei, Schüler/Studenten und Menschen mit Behinderung gegen Vorlage eines gültigen Ausweises 7 Euro, Nachmittagskarte 5 Euro

 

Impressionen von der CREATIVMESSE München 2017:

Stoffe, Bänder und Wolle standen bei den Besuchern hoch im Kurs | Foto: MPA/S. Naumann

Stoffe, Bänder und Wolle standen bei den Besuchern hoch im Kurs | Foto: MPA/S. Naumann

 

Wollige Verführung | Foto: MPA/S. Naumann

Wollige Verführung | Foto: MPA/S. Naumann

 

Melierte und farbenfrohe Wolle | Foto: MPA/S. Naumann

Melierte und farbenfrohe Wolle | Foto: MPA/S. Naumann

 

Colouring ist nach wie vor ein wichtiges Thema | Foto: MPA/C.Oliver

Colouring ist nach wie vor ein wichtiges Thema | Foto: MPA/C.Oliver

 

Auch die lieben Kleinen hatten ihren Spaß | Foto: MPA/C.Oliver

Auch die lieben Kleinen hatten ihren Spaß | Foto: MPA/C.Oliver

 

Ausprobieren, Mitmachen, Neuheiten testen - zahlreiche Stände luden zu Workshops und Vorführungen | Foto: MPA/S. Naumann

Ausprobieren, Mitmachen, Neuheiten testen – zahlreiche Stände luden zu Workshops und Vorführungen | Foto: MPA/S. Naumann

 

Individualisierte Schürzen, Shirts und Schuhe waren der Renner auf der Messe | Foto: MPA/S. Naumann

Individualisierte Schürzen, Shirts und Schuhe waren der Renner auf der Messe | Foto: MPA/S. Naumann

 

Upcycling am Stand von Dynamo in Halle 2 | Foto: MPA/S. Naumann

Upcycling am Stand von Dynamo in Halle 2 | Foto: MPA/S. Naumann

 

Verführerische Auswahl an Perlen und Schmuckzubehör | Foto: MPA/S. Naumann

Verführerische Auswahl an Perlen und Schmuckzubehör | Foto: MPA/S. Naumann

 

Farbenfrohe Perlen | Foto: MPA/S. Naumann

Farbenfrohe Perlen | Foto: MPA/S. Naumann

 

Große Stempelauswahl bei »Cats on Appletrees« in Halle 2 | Foto: MPA/S. Naumann

Große Stempelauswahl bei »Cats on Appletrees« in Halle 2 | Foto: MPA/S. Naumann

 

Die Workshop-Spezialistinnen in Ilsens Hasenwerkstatt hatten alle Hände voll zu tun | Foto: MPA/S. Naumann

Die Workshop-Spezialistinnen in Ilsens Hasenwerkstatt hatten alle Hände voll zu tun | Foto: MPA/S. Naumann

 

Bügelmotive für Jutebeutel und Shirts gingen weg wie warme Semmeln

Bügelmotive für Jutebeutel und Shirts gingen weg wie warme Semmeln | Foto: MPA/S. Naumann

 

Lieber Einhorn als kein Horn, oder?  | Foto: MPA/S. Naumann

Lieber Einhorn als kein Horn, oder? | Foto: MPA/S. Naumann

 

Über die CREATIVMESSE München:

»Do it yourself« lautet die Devise. Entdecken, Ausprobieren und Feuer fangen ist das Erfolgsrezept der Informations-, Kauf- und Mitmachveranstaltung. Sie wendet sich nicht nur an erwachsene Fans des kreativen Gestaltens. In Workshops und auf einer eigenen betreuten Sonderfläche für die Kleinsten ab drei Jahren können auch Kinder und neugierige »Einsteiger« ihre schöpferische Begabung entdecken. Veranstaltet wird die CREATIVMESSE seit 2009 von der Münchner MPA Public Relations & Event Agentur. Im Jahr 2017 kamen 20 000 Besucher an drei Messetagen ins Münchner MOC.

 

Bananenschneckerls Resümee:

Ich freue mich wie ein kleines Mädchen auf das kommende Wochenende! Zwar kann ich am Freitag voraussichtlich nur kurz bei der CREATIVMESSE München vorbeischauen, aber den Samstag und Sonntag werde ich voll auskosten. Vielleicht schaffe ich es ja sogar in den einen oder anderen Workshop? Auf jeden Fall erhoffe ich mir von meinem Messebuch jede Menge Inspirationen für eigene DIY-Projekte. Zum Beispiel zu den Themen Upcycling und Recycling. Oder auch zur Herstellung von Gartendekoration und Blumensteckern. Und, und, und … Ich denke, auf der CREATIVMESSE werde ich auf jeden Fall fündig. Nicht ohne Grund gilt sie als Hotspot der süddeutschen Kreativszene.

Magst du Mitmachmessen wie die CREATIVMESSE München auch so gern wie ich? Was sind deine Lieblingskreativitätstechniken? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

[Quelle: → MPA PR & Event Agentur GmbH // Artikelbild: MPA/C. Oliver]

Pink Box »Wünsch dir was«

Pink Box »Wünsch dir was«

Nanu? Wie kommt es, dass ich dir heute den Inhalt der Pink Box »Wünsch dir was« zeige? Das will doch gar nicht so recht zu unseren sonstigen Themen passen, oder? Schließlich bin ich von Kopf bis Fuß auf Naturkosmetik eingestellt. Und wie jeder Boxenliebhaber weiß, ist diese eher selten in der Pink Box zu finden. Nun, des Rätsels Lösung ist einfach: Meine liebe → Anna hat jeder von uns auf dem Bloggertreffen → »Zwischen Spree und Späti« eine Pink Box in die Goodie Bag gesteckt. So ein freches Mädchen! Kicher … Gefreut habe ich mich trotzdem, denn das Auspacken von Überraschungsboxen macht mir sehr viel Spaß. Ich werde dann immer zu einem kleinen Mädchen, das ganz aufgeregt an der Schleife und am Papier herumzupft.

Ob meine kindliche Vorfreude gerechtfertigt war, verrate ich dir im Fazit. Zuerst möchte ich dir ein bisserl was über die Pink Box erzählen. Die Pink Box kommt auf Wunsch monatlich zu dir ins Haus und enthält stets fünf ausgesuchte Kosmetikprodukte in Original- oder Sondergröße zum bequemen Testen daheim, ein Extra-Goodie sowie ein aktuelles Lifestylemagazin. Im Monatsabonnement zahlst du dafür lediglich 14,95 Euro, im Halbjahres-Abonnement oder Jahres-Abonnement kostet dich jede Box sogar nur 12,46 Euro. Der Versand erfolgt dabei kostenlos. Sehr schön finde ich, dass die Pink Box normalerweise mit Blick auf dein Beauty-Profil individuell zusammengestellt wird, was bei unserer kuk-Testbox jetzt natürlich nicht der Fall war. Im Januar stand die Pink Box unter dem Motto »Wünsch dir was«. Sehr niedlich.

Und, bist du schon neugierig? Fein, dann sehen wir uns jetzt den Inhalt der Pink Box an!

 

Die Pink Box »Wünsch dir was« im Schnee

Die Pink Box »Wünsch dir was« im Schnee

 

L.O.V. COVERStory Serum Concealer:

Produktbeschreibung:
Ein samtiges, einzigartig leichtes Gefühl auf der Haut: der COVERStory Serum Concealer. Dunkle Augenringe, kleine Unebenheiten, unerwünschte Schatten – das ist alles passé. Optisch kaschiert und ideal korrigiert. Mit einer Berührung, die so sanft und sinnlich ist – und dabei noch lange hält. Eine starke Deckkraft trifft auf eine samtig-zarte Formulierung mit reichhaltigem Arganöl. Eine moderne Kombination: Pflegendes Serum und gut deckendes Make-up in einem. Die Ausstrahlung ist lang anhaltend perfektioniert. COVERStory Serum Concealer: Makellosigkeit in ihrer ganzen Perfektion. Hautverträglichkeit dermatologisch bestätigt. Nicht vegan. Originalgröße. Fünf Milliliter kosten 9,99 Euro (UVP). Mehr Infos: → www.lov.eu.

Inhaltsstoffe (INCI):
AQUA (WATER), DIMETHICONE, DIMETHICONE/VINYL DIMETHICONE CROSSPOLYMER, DICAPRYLYL ETHER, GLYCERIN, CYCLOPENTASILOXANE, POLYGLYCERYL-4 ISOSTEARATE, CETYL PEG/PPG-10/1 DIMETHICONE, HEXYL LAURATE, CYCLOHEXASILOXANE, POTASSIUM CETYL PHOSPHATE, ARGANIA SPINOSA KERNEL OIL, TOCOPHERYL ACETATE, TOCOPHEROL, SODIUM CHLORIDE, CERA ALBA (BEESWAX), DISODIUM EDTA, XANTHAN GUM, TRIETHOXYCAPRYLYLSILANE, ETHYLHEXYLGLYCERIN, LECITHIN, ASCORBYL PALMITATE, ALUMINUM/MAGNESIUM HYDROXIDE STEARATE, CITRIC ACID, PHENOXYETHANOL, CI 77491 (IRON OXIDES), CI 77492 (IRON OXIDES), CI 77499 (IRON OXIDES), CI 77891 (TITANIUM DIOXIDE).

Meine Gedanken zum Produkt:
Nichts für mich. Der L.O.V. COVERStory Serum Concealer enthält mir zu viele Inhaltsstoffe auf Erdölbasis. Hinzu kommt Palmöl unbekannter Herkunft. Dann trage ich lieber meine Augenringe.

 

BIORÉ Clear-Up Strips:

Produktbeschreibung:
TAME YOUR WILDEST PORES: Die Tiefenreinigenden Clear-Up Strips als Limited Edition im trendigen Geparden-Look entfernen Mitesser da, wo sie am häufigsten auftauchen. Dank der patentierten C-Bond-Technologie (»C« steht für »cationic«, »Bond“ bedeutet »Verbindung«) wirkt die kationische, positive Ladung der Strips wie ein Magnet, verbindet sich mit tiefsitzendem Schmutz und Talg (der negativ geladenen Haut im Nasenbereich) und zieht beides aus den Poren. Für eine optimale Tiefenreinigung! Originalgröße. Eine Packung mit sechs Clear-Up Strips kostet 4,99 Euro (UVP). Mehr Infos: → www.biore.de.

Inhaltsstoffe (INCI):
Polyquaternium-37, Silicia, Aqua, Glycerin, Polysilicone-13, PEG-12 Dimethicone, Methylparaben, Aluminium Hydroxide, Butylene Glycol, Stearyl Glycyrrhetinate, Hamamelis Virginiana (Witch Hazel) Extract, CI77891.

Meine Gedanken zum Produkt:
Auch hier muss ich leider passen, obwohl die »wilden« Clear-Up Strips in der limitierten Edition echt witzig aussehen. Aber bei diesen Inhaltsstoffen greife ich doch lieber auch weiterhin auf ein hausgemachtes Salz- oder Zuckerpeeling zurück. Ärgerlich finde ich den Namen des Unternehmens: Bei BIORÉ denken die meisten Menschen nämlich spontan an Naturkosmetik. Doch der Blick auf die Inhaltsstoffe zeigt ganz deutlich, dass »Bio« bei BIORÉ kein Thema ist. Darüber rede ich mir schon seit Wochen im Freundeskreis den Mund fusselig. Ich nenne so etwas Irreführung der Verbraucher.

 

RIVAL DE LOOP Professional Nails 03:

Produktbeschreibung:
Der langanhaltende Nagellack mit brillanter Farbe und intensivem Glanz überzeugt mit angesagtem Gel-Look. Originalgröße. Ein Fläschchen mit 10,5 Milliliter Nagellack kostet 3,49 Euro (UVP). Mehr Infos: → www.rossmann.de.

Inhaltsstoffe (INCI):
Ethyl Acetate, Butyl Acetate, Nitrocellulose, Adipic Acid/Neopentyl Glycol/Trimellitic Anhydride Copolymer, Acetyl Tributyl Citrate, Isopropyl Alcohol, Isobutyl Acetate, Stearalkonium Bentonite, Sucrose Acetate Isobutyrate, CI 77491, Diacetone Alcohol, CI 77891, CI 77499, Barium Sulfate, CI 15850.

Meine Gedanken zum Produkt:
Da es ohnehin keine »echten« naturkosmetischen Nagellacke gibt, bin ich in diesem Fall flauschig. Außerdem habe ich im letzten Sommer damit begonnen, mir in die Hände fallende Nagellacke für DIY-Projekte einzusetzen, sodass der RIVAL DE LOOP Professional Nails 03 auf jeden Fall eine Verwendung im Schneckenhaus finden wird. Und die Farbe ist einfach nur wunderschön!

 

Kamill Hand & Nagelcreme HERBAL:

Produktbeschreibung:
Kamill HERBAL mit Bio-Kamillenextrakt, Bisabolol und 5-Kräuter-Extrakt (Heublumen, Melisse, Arnika, Enzian, Johanniskraut) bietet reichhaltige Pflege, Schutz, Regeneration und Feuchtigkeit für anspruchsvolle Hände. Frei von Farbstoffen, Parabenen, PEG-Emulgatoren, Mineralölen, Paraffinen und tierischen Inhaltsstoffen. Originalgröße. Eine Tube mit 100 Milliliter Inhalt kostet 2,39 Euro (UVP). Mehr Infos: → www.natuerlich-kamill.de.

Inhaltsstoffe (INCI):
AQUA, ETHYLHEXYL STEARATE, GLYCERIN, GLYCERYL STEARATE SE, HYDROGENATED COCO-GLYCERIDES, CETEARYL ALCOHOL, CHAMOMILLA RECUTITA FLOWER EXTRACT, BISABOLOL, GENTIANA LUTEA EXTRACT, ARNICA MONTANA EXTRACT, PICEA ABIES LEAF EXTRACT, MELISSA OFFICINALIS LEAF EXTRACT, JUNIPERUS COMMUNIS EXTRACT, HYPERICUM PERFORATUM FLOWER/LEAF/STEM EXTRACT, HAYFLOWER EXTRACT, GLUCOSE, STEARIC ACID, PALMITIC ACID, LACTIC ACID, DIMETHICONE, PROPYLENE GLYCOL, CARBOMER, PARFUM, BUTYLENE GLYCOL, SORBITOL, CARAMEL, SODIUM HYDROXIDE, SODIUM BENZOATE, POTASSIUM SORBATE, PHENOXYETHANOL, BENZYL ALCOHOL, CAPRYLYL GLYCOL, DECYLENE GLYCOL, HEXYL CINNAMAL, LINALOOL, BENZYL SALICYLATE, LIMONENE, CITRONELLOL, ALPHA-ISOMETHYL IONONE, CITRAL, COUMARIN, GERANIOL.

Meine Gedanken zum Produkt:
Diese Handpflege ist aufgrund ihrer Inhaltsstoffe leider alles andere als »natürlich«. Und überdies eine echte »Palmölbombe«. Muss ich nicht haben. Nö, wirklich nicht.

 

être belle – I love my body champagner gold Duschbalsam:

Produktbeschreibung:
Luxuriöses Duschgel mit feuchtigkeitsspendenden und glättenden Extrakten aus Champagner und Weinlaub. Der seidig zarte Gold-Schaum reinigt deine Haut besonders sanft und verwöhnt die Sinne. Originalgröße. Eine Tube mit 150 Milliliter Inhalt kostet 9,95 Euro (UVP). Mehr Infos: → www.etre-belle.de.

Inhaltsstoffe (INCI):
Aqua [Water], Ammonium Lauryl Sulfate, Cocamidopropyl Betaine, Acrylates Copolymer, Glycerin, Parfum [Fragrance], Triethanolamine, Benzyl Alcohol, Sodium Chloride, Sodium Benzoate, Xanthan Gum, Mica, Disodium EDTA, Benzoic Acid, CI 77891 (Titanium Dioxide), Caramel, Wine Extract (Champagne), CI 77491 (Iron Oxide), Sodium Salicylate, Vitis Vinifera (Grape) Leaf Extract, Citric Acid, Linalool, Hexyl Cinnamal, Limonene, Benzyl Salicylate.

Meine Gedanken zum Produkt:
Auch der Duschbalsam wird aufgrund seiner Inhaltsstoffe nicht in mein Badezimmer einziehen.

 

Extra – mission MORE Snack Balls Blaubeere Baobab:

Produktbeschreibung:
Mit den mission MORE Protein Bites und Snack Balls bringt die Marke eine Produktkategorie nach Deutschland, die in anderen Ländern längst nicht mehr wegzudenken ist. Auch bei mission MORE wird man die Snacks auf Dattelfruchtbasis mit Nüssen lieben – und dies besonders wegen ihrer Lizenz zum (Ver-)Sündigen: Sie verbinden sündigen Geschmack, sorgfältig ausgewählte Zutaten und Trend-Ingredients. Probiergröße. Eine Packung mit sechs Snack Balls kostet 1,95 Euro (UVP). Mehr Infos: → www.etre-belle.de

Inhaltsstoffe:
Datteln 43,4%, Mandelbutter, Cashews 12,5%, Kokosnuss-Nektar, Kakao 6,9%, gefriergetrocknete Blaubeeren 5%, Baobab 3,4%, Salz. Trotz großer Sorgfalt können vereinzelt Obststeine enthalten sein.

Meine Gedanken zum Produkt:
Das ist ein Snack ganz nach meinem Geschmack!

 

Bananenschneckerls Resümee:

Tja … Außer Spesen nicht viel gewesen. Da reißt dann auch das Januar-Heft von → »Eat Smarter!« im Wert von 3,50 Euro nicht mehr viel heraus. Mit einem Warenwert von 36,26 Euro und ihrer bunten Mischung hat die Pink Box im Januar sicher viele Menschen glücklich gemacht. Mich bedauerlicherweise nicht. Dennoch halte ich die Pink Box für eine gute Idee, um quer durch den Kosmetikmarkt auf preiswerte Weise immer wieder neue Beauty-Produkte beschnuppern zu können. Überdies bin ich neugierig, wie der Inhalt ausgesehen hätte, wenn die Macher mein Beauty-Profil kennen würden. Immerhin zählen auch Marken wie Aok, alverde NATURKOSMETIK, BEE NATURAL, BURT’S BEES, cmd NATURKOSMETIK, Kneipp, LUSH, Luvos, Santaverde, STYX, sensena NATURKOSMETIK oder Weleda zum Markenrepertoire der Pink Box.

Übrigens, wenn du deine ganz persönlichen Beauty-Wünsche in Erfüllung gehen lassen möchtest, dann nimm doch an der Aktion → »WÜNSCH DIR WAS!« von Pink Box teil. Nenne einfach bis zum 28. Februar 2018 deinen Schönheitsfavoriten und erhalte die Chance auf eines von zehn Pink-Box-Jahresabonnements! Eine feine Sache, oder? Ich drücke dir die Daumen!

Wie gefällt dir der Inhalt meiner Januar-Box von Pink Box? Top oder Flop? Welches der Produkte gefällt dir am besten? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

[Transparenz: Die vorgestellte → Pink Box wurde uns im Rahmen des Bloggertreffens »Zwischen Spree und Späti – präsentiert von klön un kieken« als kostenloses Testmuster von der → metacrew group GmbH zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.]

Als VIP im A&O Berlin Friedrichshain

Als VIP im A&O Berlin Friedrichshain

Schon zum zweiten Mal war ich jetzt in einem Hotel der Gruppe A&O HOTELS and HOSTELS zu Gast. Das erste Mal Ende Januar als »Privatschneckerl« im A&O Hamburg City und letztes Wochenende im Rahmen von Annas Bloggertreffen → »Zwischen Spree und Späti« im A&O Berlin Friedrichshain. Dort hatten wir zu unserer großen Überraschung sogar VIP-Status, was wir in vollen Zügen genossen. Denn als Blogger hat man es durchaus nicht immer so leicht, wie es von außen vielleicht für manche Menschen aussehen mag. Und da ist es natürlich großartig, ein ganzes Wochenende lang von aufmerksamen Hotelmitarbeitern verwöhnt zu werden.

Falls du die innovative Kombination aus Hotel und Hostel unter einem Dach noch nicht kennst: A&O HOTELS and HOSTELS steht für preiswertes Reisen in europäische Metropolen. Die Budget-Marke wurde im Jahr 2000 gegründet und betreibt mittlerweile 34 Häuser in 22 Städten und sechs Ländern (Deutschland, Österreich, Niederlande, Tschechien, Italien und Dänemark). Dabei ist A&O weiterhin auf Wachstumskurs: Als größter Hostelanbieter in Europa wächst A&O jährlich mit über 15 Prozent. Im Mai 2017 eröffnete das A&O Copenhagen Nørrebro, im Juli das A&O Venice Mestre und im Oktober das A&O Bremen Hauptbahnhof. Im Jahr 2016 verfügte A&O über rund 24 000 Betten und konnte mit mehr als vier Millionen Übernachtungen einen Umsatz von rund 114 Millionen Euro verzeichnen. Dafür muss eine alte Frau lange stricken.

 

Das A&O-Modell:

Das Konzept ist ebenso einfach wie genial: Mit A&O kann jeder reisen! Die Marke bietet immer günstig gelegene und dabei gut angebundene Hotelobjekte bei bestem Preis-Leistungsverhältnis für den Gast. Im Angebot sind dabei unterschiedliche En-suite-Zimmerkategorien von Einzel- und Doppelzimmern bis hin zu Familien- und Mehrbettzimmern. In den A&O-Häusern gehen Hostel und Hotel ineinander über und bieten so eine Unterbringung für jedes Budget: Als Zielgruppen spricht A&O damit sowohl Einzelreisende, Paare und Familien als auch kleinere und größere Gruppen an. Dabei zeigen sich verschiedene Reisemotivationen:

  • Leisure/Städtetourismus (40 Prozent)
  • Gruppen/Klassenreisen (37 Prozent)
  • Familien (15 Prozent)
  • Businesstourismus (8 Prozent)

 

Das A&O-Erlebnis von der Buchung bis zum Check-Out:

Mit 52 Prozent erfolgt der Großteil der Buchungen online und hier vor allem über die übersichtlich strukturierte hauseigene → Website. Die Direktbuchung ist mit wenigen Klicks erledigt und sichert immer den besten Preis. Für Gruppen sind Buchungen in Echtzeit ohne Restriktionen möglich. Außerdem bietet die Website bei Gruppenbuchungen eine attraktive Zahlungsoption, bei der niemand als Einzelperson in Vorlage treten muss. Beim Aufenthalt bekommt der Gast genau das, was er benötigt, ohne für nicht genutzte Leistungen zahlen zu müssen. Ähnlich unkompliziert ist die Belegung eines Familienzimmers: Kinder bis 18 Jahre übernachten ohne Zuzahlung bei den (Groß-)Eltern mit. Zudem bietet A&O standardmäßig kostenlos zuverlässiges Wifi sowie für unterschiedliche Gästegruppen die passenden Treueprogramme. Dabei arbeitet A&O auch weiterhin an der Weiterentwicklung seines Produkts. Die Zukunft bleibt also spannend!

 

Die Unternehmensgeschichte:

Die Idee für ein modernes Hostel-Konzept kam dem Unternehmensgründer Oliver Winter auf einer Reise während seines Lehramtsstudiums: Er wollte Menschen – besonders jungen Menschen mit wenig Geld – eine Möglichkeit geben, günstig in großen Städten und in zentraler Lage übernachten zu können. Dabei fußt sein Konzept auf drei Pfeilern: Professionalität, zentrale Lage und einfach für jeden. Das erste A&O Hostel mit 164 Betten eröffnete der Gründer in Berlin Friedrichshain, um dann in den folgenden Jahren kontinuierlich auf heute 32 Häuser in 20 Städten und fünf Ländern zu wachsen.

Mit dem im Jahr 2017 gewonnenen institutionellen Gesellschafter TPG Real Estate ist A&O auch weiterhin auf Expansionskurs und sucht und entwickelt neue Standorte in Europa. Der Fokus liegt hier auf Deutschland, Italien, Spanien, Portugal, Irland und Großbritannien. Es lohnt sich daher, öfter mal auf die A&O-Website zu schauen, wenn du deine nächste Städtereise planst. Meine persönlichen Wunschstandorte sind Paris, London, Madrid, Barcelona, Rom und Dublin. Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.

 

A&O als Arbeitgeber:

»Wir möchten uns unseren Gästen und Mitarbeitern gegenüber authentisch, ehrlich und auf Augenhöhe verhalten«, betont Oliver Winter, CEO und Gründer von A&O HOTELS and HOSTELS. »So verzichten wir bewusst auf Hürden wie steife Uniformen oder übertriebenes Design. In einem Satz: Bei A&O kann jeder so sein wie er möchte.« Als einzige Hostelkette bietet A&O ihren Mitarbeitern eine eigene Akademie, hält mit Angeboten wie einem dualen Studium attraktive Karrierewege bereit und steht besonders Quereinsteigern offen. Aufgrund des anhaltenden Unternehmenserfolgs kann A&O fast alle Auszubildenden nach bestandener Prüfung auch übernehmen und weiter fördern.

 

Qualität & Service:

Die A&O-Häuser sind 4-Sterne QMJ zertifiziert, vom TÜV auf den »Youth Hostel Quality Standard« geprüft und tragen das Jugendreisen-Qualitätssiegel des Reisenetzes Deutschland. Bereits im dritten Jahr in Folge erhält die A&O-Gruppe das Double A-Rating der TREUGAST Solutions Group.

 

Nachhaltigkeit und gesellschaftliches Engagement:

Für A&O sind die drei Säulen der Nachhaltigkeit (ökonomisch, ökologisch und sozial) zentrale Bestandteile sowohl in der strategischen Ausrichtung als auch im operativen Geschäft: In puncto ökonomische Nachhaltigkeit legt A&O besonderen Wert darauf, solide zu wirtschaften. Auf diese Weise können Gewinne in das Unternehmen zurückfließen, um neue Standorte zu eröffnen, Arbeitsplätze zu schaffen und Modernisierungen in den bestehenden Häusern durchzuführen. Im Sinne der ökologische Nachhaltigkeit achtet A&O unter anderem in sämtlichen Häusern auf wasser- und energiesparende Produkte, reinigt ressourcenschonend, reduziert sein Müllvolumen und bietet mit Fahrradverleih und günstigen Anbindungen zum ÖPNV klimaschonende Mobilitätsangebote. Auch in sozialer Hinsicht achtet A&O auf unternehmerisches Engagement und fördert aktiv Initiativen und Projekte im Sport- und Bildungsbereich wie zum Beispiel:

  • SOS-Kinderdörfer (seit 2004)
  • Jugendsport des 1. FC Union Berlin (seit 2010)
  • Jugendsport des SK Sturm Graz (seit 2014)
  • Energiesparmeister-Wettbewerb
  • Bundesschülerfirmen-Contest
  • Berliner Klimaschulen
  • SOS Berufsausbildungszentrum Berlin Moabit

 

Impressionen vom A&O Berlin Friedrichshain:

Blick auf das A&O Berlin Friedrichshain

Blick auf das A&O Berlin Friedrichshain

 

Rezeption mit A&O Lounge und Bar

Rezeption mit A&O Lounge und Bar

 

Die Rezeption ist Tag und Nacht besetzt

Die Rezeption ist Tag und Nacht besetzt

 

In der Lobby bekommst du rund um die Uhr Getränke und Snacks

In der Lobby bekommst du rund um die Uhr Getränke und Snacks

 

Auch die Mehrbettzimmer für Gruppen und Familien besitzen viel Charme

Auch die Mehrbettzimmer für Gruppen und Familien besitzen viel Charme

 

Die Badezimmer sind sauber und zweckmäßig eingerichtet - sogar mit Föhn

Die Badezimmer sind sauber und zweckmäßig eingerichtet – sogar mit Föhn

 

Das Frühstück bietet Vielfalt für jeden Geschmack

Das Frühstück bietet Vielfalt für jeden Geschmack

 

Alle Speisen sind appetitlich und hygienisch angerichtet

Alle Speisen sind appetitlich und hygienisch angerichtet

 

Salat und Gemüse gehören ebenso zum Frühstück wie frisches Obst

Salat und Gemüse gehören ebenso zum Frühstück wie frisches Obst

 

An Aufstrichen herrscht kein Mangel (und das ist nur ein Teil der Auswahl)

An Aufstrichen herrscht kein Mangel (und das ist nur ein Teil der Auswahl)

 

Freunde von Frühstücksflocken und Co. kommen ebenfalls auf ihre Kosten

Freunde von Frühstücksflocken und Co. kommen ebenfalls auf ihre Kosten

 

Der Frühstückssaal ist in hellen, freundlichen Farben gestaltet

Der Frühstückssaal ist in hellen, freundlichen Farben gestaltet

 

Heiß- und Kaltgetränke gibt es in reicher Auswahl

Heiß- und Kaltgetränke gibt es in reicher Auswahl

 

Die Spielecke sorgt auch in Regenstunden für Spaß bei den lieben Kleinen

Die Spielecke sorgt auch in Regenstunden für Spaß bei den lieben Kleinen

 

An der Bar bekommst du alles, was dein Herz (oder Bauch) begehrt

An der Bar bekommst du alles, was dein Herz (oder Bauch) begehrt

 

Knackige Corn Snacks ergänzen das Angebot der Barkarte

Knackige Corn Snacks ergänzen das Angebot der Barkarte

 

In der Bar genießt du leckere bunte Cocktails mit und ohne »Schuss«

In der Bar genießt du leckere bunte Cocktails mit und ohne »Schuss«

 

Billardtisch in der A&O Lounge

Billardtisch in der A&O Lounge

 

Auch ein Tischkicker gehört zum Freizeitangebot des A&O Berlin Friedrichshain

Auch ein Tischkicker gehört zum Freizeitangebot des A&O Berlin Friedrichshain

 

Im Sommer kannst du gemütlich im Biergarten im Innenhof sitzen und klönen

Im Sommer kannst du gemütlich im Biergarten im Innenhof sitzen und klönen

 

Bei schönem Wetter warten kuschelige Hängematten auf müde Berlin-Besucher

Bei schönem Wetter warten kuschelige Hängematten auf müde Berlin-Besucher

 

Und wer sich nach einem langen Tag in der Hauptstadt noch nicht genug ausgetobt hat, kann das auf dem Volleyball- und Basketballfeld nachholen

Und wer sich nach einem langen Tag in der Hauptstadt noch nicht genug ausgetobt hat, kann das auf dem Volleyball- und Basketballfeld nachholen

 

Unsere Erfahrungen im A&O Berlin Friedrichshain:

Schon unsere Ankunft im A&O Berlin Friedrichshain – dem ersten aller A&Os – verlief äußerst entspannt. Anna konnte ihren Wagen auf dem hauseigenen Parkplatz abstellen, bis zur Rezeption waren es nur wenige Schritte. Dort wurden wir freundlich empfangen, zügig eingecheckt und erhielten unsere Gästekarten. Außerdem überreichte der Rezeptionist uns einen großen Umschlag mit unseren → Berlin WelcomeCards sowie unsere Goodie Bags von Heimgart, die im A&O Berlin Friedrichshain für uns hinterlegt worden waren. Ein toller Service und ganz gewiss nicht allgemein üblich in einer Hostelkette dieser Preiskategorie!

Auch das charmante ehemalige Fabrikgebäude im angesagten Studenten-Kiez am zentralen S-Bahnhof Ostkreuz gefiel mir auf Anhieb. Ich habe einfach etwas übrig für neu inszenierte Industriegebäude! Untergebracht waren wir allerdings im neuen, modernen Nachbargebäude. Da Anna und ich nicht nur unser Gepäck, sondern auch die ganzen Goodie Bags tragen mussten (wir Armen!), waren wir sehr froh darüber, dass uns ein Fahrstuhl in den fünften Stock brachte, wo wir unser großzügig geschnittenes Doppelzimmer mit wundervoller Dachterrasse bezogen. Sogar der Himmel über Berlin spielte mit und erstrahlte im schönsten Blau – herrlich! Ich beschloss, Anna und mir ein Einstandsbierchen zu besorgen und die Sonne zu genießen.

 

Bierchen mit Hindernissen:

In der Lobby hatte ich beim Einchecken einen Snack- und einen Getränkeautomaten gesehen. Darin würde sich sicher auch ein Bierchen finden. Ich marschierte also wieder über den Flur, enterte den Fahrstuhl und erreichte glücklich den Getränkeautomaten. Dort sah ich mich jedoch erst einmal mit dem Problem eines fehlenden Altersnachweises konfrontiert. Hihi … So etwas passiert mir mit meinen 49 Jahren auch nicht mehr allzu oft. Doch die netten jungen Mitarbeiter an der Rezeption wussten Abhilfe und eröffneten mir mit einer speziellen Karte den Weg zum Bierchenglück. Später habe ich dann erfahren, dass ich als VIP auch einfach zwei Biere an der Bar hätte ordern können. Aber das finde ich nicht weiter tragisch. Dazu war dieser kleine »Zwischenfall«, in den auch noch weitere hilfsbereite Gäste involviert waren, viel zu lustig.

In der Zwischenzeit hatte Anna es sich schon auf der Dachterrasse gemütlich gemacht. Wir öffneten unsere Biere, fotografierten unsere Goodie Bags und warteten auf die übrigen Teilnehmer des Bloggertreffens. Nach und nach trudelten auch die anderen ein und staunten nicht schlecht über unsere riesige Terrasse. Spontan beschlossen wir, die hippe Berliner Gastroszene links liegen zu lassen und ein Picknick im Hotel abzuhalten. Das taten wir dann nach einem Abstecher in die A&O Lounge und einem kleinem Einkaufsbummel auch und genossen auf der Dachterrasse den Sonnenuntergang, bis es uns zu kalt wurde. Doch auf den bequemen Betten ließ es sich ebenfalls wunderbar lümmeln, austauschen und herumalbern.

 

Billardspaß und Cocktailgenuss:

Später am Abend saßen wir noch lange in der A&O Lounge und genossen die hervorragend gemixten Cocktails und leckere gebackene Maiskörner – eine köstliche Knabberei! Zwischendurch gaben wir uns am Billardtisch die Ehre. Erstaunlicherweise fanden sogar die meisten unserer Billardkugeln ihren Weg ins Loch, wobei jedoch von sauberen Effetstößen bedauerlicherweise keine Rede sein kann. Hüstel … Kein Wunder: Die Cocktails schmeckten einfach gar zu gut! Aber das ist eine andere Geschichte und soll – vielleicht – ein andermal erzählt werden. Oder auch nicht. Kicher …

Irgendwann landeten wir gut gelaunt in unseren Betten und freuten uns am nächsten Morgen darüber, wie still es in der Nacht im Haus gewesen war. Denn trotz seiner zentralen Lage liegt das A&O Berlin Friedrichshain in der Boxhagener Straße 73 doch recht ruhig da. Außerdem überwacht das Hotelteam ab 22:00 Uhr konsequent, aber freundlich die Nachtruhe. Und das ist in einem Haus, in dem viele Schulklassen und Jugendgruppen aus aller Welt absteigen, definitiv Gold wert!

Der zweite Abend verlief ähnlich, wenn auch ohne Picknick. Schade fand ich nur, dass wir den Tischkicker nicht ausprobiert haben. Aber wenn ein halbes Dutzend Frauen aufeinandertrifft, gibt es natürlich viel zu erzählen. Und so haben wir uns mit Ausnahme eines in meinen Augen eher bizarren Restaurantbesuches auch gar nicht erst ins Berliner Nachtleben gestürzt, sondern lieber das internationale Flair in der A&O Lounge genossen. Wo es übrigens nicht nur 24/7 leckere Getränke gibt, sondern auch kleine Snacks, Süßigkeiten, Nüsse und sogar Eis. Da ich im Restaurant nichts gegessen hatte, rettete mir ein Sandwich dann auch prompt den Abend. Gut zu wissen: Die Preise für all diese Leckereien sind moderat.

 

Frühstück für Anfänger und Fortgeschrittene:

Wie du weißt, bin ich kein großer Frühstücker, sondern eher ein »Spätstücker«. Nichtsdestotrotz war ich sehr neugierig auf das optional für sieben Euro buchbare Frühstück, da ich in anderen Hostelketten und auch Hotels schon wahre »Frühstücksskandale« erlebt habe. Wenn ich mich beispielsweise mit nur einer winzigen Tasse Kaffee begnügen muss, weil der Service versagt, werde ich grantig. Nicht so im A&O Berlin Friedrichshain! Dort ist der Frühstückstisch reichhaltig und abwechslungsreich gedeckt. Kaffee, Tee, Kakao, Wasser, Eistee und Säfte geben sich ein Stelldichein mit verschiedenen Brot- und Brötchensorten, Aufstrichen und Belägen sowie Müsli und Co. Sogar an Vegetarier und Veganer ist gedacht. Daneben werden für sehr viele Speisen auch allergikerfreundliche oder religionsachtende Alternativen angeboten. Entsprechende Schildchen in zwei Sprachen (Deutsch und Englisch) erleichtern die Zusammenstellung des eigenen Frühstücks.

Sehr schön finde ich, dass an der Saftbar auch Mineralwasser angeboten wird. Das ist mir schon im A&O Hamburg City positiv aufgefallen. Ich trinke morgens sehr gern ein, zwei Glaserl Wasser zu meinem Kaffee. Ebenso gelungen finde ich das saisonal wechselnde Angebot an frischen Früchten. Und wer gar nicht im freundlich gestalteten Frühstückssaal frühstücken mag, kann sich entweder in der Gästeküche selbst ein Frühstück zaubern oder für sechs Euro ein Lunch-Paket bestellen. Dieses enthält ein Sandwich, Obst, eine Süßigkeit und ein Getränk. Da kann man nicht meckern, oder?

 

Persönliche Schnappschüsse vom A&O Berlin Friedrichshain:

Wer wäre nicht gern für drei Tage VIP in Berlin?

Wer wäre nicht gern für drei Tage VIP in Berlin?

 

Unsere Goodie Bags genießen ihr Sonnenbad auf der Dachterrasse

Unsere Goodie Bags genießen ihr Sonnenbad auf der Dachterrasse

 

Anna freut sich wie ein Lupinenschnitzel über unsere tolle Unterkunft

Anna freut sich wie ein Lupinenschnitzel über unsere tolle Unterkunft

 

Blick von unserer Dachterrasse auf den  Berliner Fernsehturm

Blick von unserer Dachterrasse auf den Berliner Fernsehturm

 

Blick von der anderen Seite der Terrasse auf die Rezeption

Blick von der anderen Seite der Terrasse auf die Rezeption

 

Graffiti vor dem Frühstückssaal

Graffiti vor dem Frühstückssaal

 

Auch im Winter macht ein Besuch im A&O Berlin Friedrichshain viel Spaß

Auch im Winter macht ein Besuch im A&O Berlin Friedrichshain viel Spaß

 

Wieviel Spaß wir hatten, siehst du auf unserem Abschiedsfoto

Wieviel Spaß wir hatten, siehst du auf unserem Abschiedsfoto

 

Bananenschneckerls Resümee:

Unser Aufenthalt im A&O Berlin Friedrichshain ist viel zu schnell verflogen. Sowohl das Hotel/Hostel selbst als auch der aufmerksame Service und das unaufdringliche Engagement des jungen, internationalen Teams haben mir sehr gut gefallen. Die Atmosphäre dort besitzt einfach gute Vibes! Und so haben wir während unseres Aufenthaltes nicht nur in der A&O Lounge viele andere nette Gäste kennengelernt. Wer allein reist, aber nicht allein essen oder trinken möchte, kommt dort leicht ins Gespräch. Ich fühlte mich immer wieder in meine jungen Jahre zurückversetzt, als ich mit Interrail & Ship durch Europa und Marokko gereist bin. Viele schöne Erinnerungen wurden geweckt, viele neue schöne Erinnerungen an Berlin habe ich mit nach Hause genommen.

An dieser Stelle: Special greetings to Andrew and Paul from Scotland! It was a pleasure to meet you! Und natürlich auch liebe Grüße an Hund Anton und sein Familienrudel!

Die Preise im A&O Berlin Friedrichshain stimmen ebenfalls. Du kannst dort ab sieben Euro pro Nacht und Nase im Mehrbettzimmer übernachten. Doppel- und Einzelzimmer sind natürlich teurer und du kannst jede Menge Extras dazubuchen. Der nur fünf Fußminuten entfernte Bahnhof Ostkreuz bietet eine optimale Anbindung zu allen Berliner Highlights, bei deren Besuch und Ticketbuchung dir das Team vor Ort gern zur Seite steht. Und wenn du eher der Partytyp bist, findest du eine Vielzahl an Bars, Restaurants und Clubs mitten auf dem Kiez. Überdies laden nicht nur die Spiel- und Liegewiese mit Volleyball- und Basketballfeld, sondern auch die Bar mit lustigen Karaokeabenden oder der Biergarten im Innenhof zum Verweilen und Relaxen ein. Wer sich hier langweilt, ist selber Schuld! (Und sollte dann vielleicht ohnehin nicht nach Berlin reisen.)

Gibt es vielleicht sonst noch etwas zu wissen? Vielleicht dies: Fünf Minuten, nachdem Anna und ich die sonnenumflutete Dachterrasse unseres Doppelzimmers erobert hatten, rief ich folgenden Satz: »Mei, Anna! Lass uns hier nächstes Jahr doch mal eine ganze Woche Urlaub machen!« Ich denke, das sagt alles, oder?

Warst du ebenfalls schon einmal im → A&O Berlin Friedrichshain? Oder in einem anderen Haus der Gruppe A&O HOTELS and HOSTELS? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

[Quelle A&O-Informationen, © Artikelbild und Fotos: → A&O HOTELS and HOSTELS Holding GmbH // Schnappschüsse: Sissi St. Croix // Abschiedsfoto mit Selbstauslöser: Heike von → Pidufos Welt]

Berlins neue kulturelle Mitte

Berlins neue kulturelle Mitte

Berlin gehört zu den bedeutendsten kulturellen Zentren Europas mit seiner historischen Mitte als dessen Herzstück. Auf engstem Raum ist an diesem Ort schon seit Jahrhunderten eine einmalige Dichte von hochkarätigen Kulturinstitutionen auf historischem Boden, dem Ursprung Berlins, zu finden. Hier liegt die Museumsinsel, hier haben zwei Opernhäuser, sechs große Theaterbühnen und schier unzählige Galerien sowie Museen und Kunsträume ihren Sitz. Jetzt erreicht dieses Ensemble eine noch größere Dimension: Berlins neue kulturelle Mitte. Eine Vielzahl von bedeutenden Kulturprojekten erschließt sich hier, nur wenige Gehminuten voneinander entfernt. Die wichtigsten neu entstandenen sowie geplanten Kulturprojekte in Berlins Mitte findest du für deinen nächsten Besuch in der Hauptstadt hier im Überblick:

 

Pierre Boulez Saal:

Der Konzertsaal wurde auf Initiative von Daniel Barenboim, dem Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper, in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Architekten Frank Gehry, entwickelt und seit März 2017 bespielt. Der Japaner Yasuhisa Toyota ist für das akustische Konzept des Saales verantwortlich. Der mit hellem Zedernholz verkleidete Konzertsaal bietet durch sein flexibles Design variable Gestaltungsmöglichkeiten, das heißt, die Zuschauerplätze wie die Bühne können in unterschiedlichen Formen angeordnet werden. Der → Pierre Boulez Saal ist zugleich Konzertort der Barenboim-Said-Akademie. Hier studieren junge Musiker aus Konfliktgebieten des Nahen Ostens. Regelmäßig finden im elliptisch geformten Saal Konzerte und Kammermusikabende statt. Auf dem Spielplan stehen zeitgenössische Werke wie das klassisch-romantische Repertoire. Der Saal wird zudem für Vorträge und Konferenzen genutzt.

 

Pierre Boulez Saal | Foto: © Volker Kreidler

Pierre Boulez Saal | Foto: © Volker Kreidler

 

Staatsoper Unter den Linden:

Die → Staatsoper Unter den Linden ist Berlins erstes Opernhaus und Berlins bedeutendster historischer Theaterbau. In den Jahren 1741 bis 1743 nach Plänen des Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff erbaut, war sie das erste freistehende Opernhaus Deutschlands und zu seiner Entstehungszeit das größte Operngebäude in Europa. Von 2010 bis 2017 wurde die Staatsoper umfangreich saniert und modernisiert. Das Ziel war es, neben einer komplett neuen Bühnentechnik, auch die Nachhallzeit um eine Sekunde zu verlängern – ein Wunsch des Generalmusikdirektors Daniel Barenboim. Die Decke des Innenraumes wurde um vier Meter angehoben und eine sogenannte Nachhallgalerie eingerichtet. Entstanden ist nun eines der bühnentechnisch modernsten Opernhäuser der Welt mit Akustik auf Weltniveau. Die Wiedereröffnung der Staatsoper wurde am 3. Oktober 2017 mit den »Szenen aus Goethes Faust« von Robert Schumann gefeiert. Dirigiert hat Daniel Barenboim, die Inszenierung übernahm Jürgen Flimm.

Am 7. Dezember 2017, also pünktlich zum 275. Jubiläum des Opernhauses, nahm die Staatsoper dann wieder ihren regulären Spielbetrieb mit Premieren und Repertoire auf. Erster Höhepunkt der neuen Spielzeit im angestammten Haus war unter anderem die Premiere der Wagneroper »Tristan und Isolde« am 11. Februar 2018, dirigiert von Daniel Barenboim und unter der Regie von Dimitri Tcherniakov. Opernliebhaber dürfen sich daneben auf die Aufführung der Oper »Macbeth« von Verdi freuen. Auch hier übernimmt Daniel Barenboim das Dirigat, die Inszenierung stammt von Harry Kupfer. Gut zu wissen: Die Premiere wird am 17. Juni 2018 stattfinden.

 

Hinter der Nachhallgalerie | Foto: © Gordon Welters

Hinter der Nachhallgalerie | Foto: © Gordon Welters

 

Temporärer Ausstellungsbau für den Pergamonaltar:

Der Pergamonaltar ist durch die Restaurierungsarbeiten im Pergamonmuseum noch bis 2019 nicht zugänglich für Besucher. Das Pergamonmuseum wurde eigens für den Altar gebaut und gehört zu Berlins beliebtesten Museen. Seit 2013 wird es saniert. Das Gesamtprojekt soll voraussichtlich 2025/26 abgeschlossen sein. Der Südflügel des Museums mit dem Ischtar-Tor, der Prozessionsstraße und dem Markttor von Milet sowie dem Museum für Islamische Kunst bleiben weiterhin geöffnet.

Um Teile des Pergamonaltars dennoch zugänglich zu machen, wird im Sommer 2018 ein temporärer Ausstellungsbau direkt gegenüber der Museumsinsel fertiggestellt, der unter anderem den Telephos-Fries, die Ehrenstatuen der Könige und Königinnen sowie die Dachfiguren des Altars beherbergen wird. Zusätzlich erwarten die Besucher eine auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende 3-D-Visualisierung des Altars und ein neues 360°-Panorama des Künstlers → Yadegar Asisi. In Kooperation mit den Staatlichen Museen zu Berlin wird Asisi ein 360°-Rundbild des antiken Pergamon um 129 v. Chr. erschaffen, das den berühmten Altar in die antike Architektur Athens am Fuß der Akropolis einbettet. Das Gebäude wird bis zum Ende der Sanierungsarbeiten am Altar im Jahr 2023 bestehen bleiben.

 

Blick von der Besucherplattform auf einen Panorama-Ausschnitt in Berlin (2011) | Foto: Tom Schulze, © asisi

Blick von der Besucherplattform auf einen Panorama-Ausschnitt in Berlin (2011) | Foto: Tom Schulze, © asisi

 

Deutsche Bank Kunsthalle:

Die → Deutsche Bank Kunsthalle wird von ihrem bisherigen Standort Unter den Linden/Ecke Charlottenstraße nur wenige Meter weiter ins Prinzessinnenpalais umziehen. Es entsteht ein großes Forum für Kunst und Kultur, das 2018 eröffnen wird. Die Ausstellungsfläche wird sich auf 900 Quadratmeter verdreifachen, neben drei bis vier Wechselausstellungen, wird die aus 50 000 Werken bestehende Kunstsammlung der Deutschen Bank präsentiert. Geplant sind Kooperationen mit Berliner Museen und Privatsammlungen sowie den Kulturpartnern der Deutschen Bank (Berliner Philharmoniker, Deutsche Sporthilfe, Deutscher Buchpreis, Villa Romana). Zudem werden kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen, Gesprächsformate und Workshops stattfinden. Auch Sportveranstaltungen sind geplant.

 

Bild aus der Retrospektive Fahrelnissa Zeid: »Fight against Abstraction«  (1947) | Foto: © Istanbul Museum of Modern Art / Raad Zeid Al-Hussein

Bild aus der Retrospektive Fahrelnissa Zeid: »Fight against Abstraction« (1947) | Foto: © Istanbul Museum of Modern Art / Raad Zeid Al-Hussein

 

James-Simon-Galerie:

Die James-Simon-Galerie, entworfen vom britischen Architekten David Chipperfield, wird als zentrales Empfangsgebäude der Museumsinsel fungieren. Bis in die 1930er Jahre befand sich hier der Schinkelsche Packhof. Benannt ist sie nach dem Mäzen James Simon (1851 bis 1932). Ab 2019 wird hier künftig der Kartenverkauf für alle fünf Häuser organisiert. Auch gastronomische Einrichtungen und ein Museumsshop sind eingeplant. Daneben sind Räume für Wechselausstellungen und ein Auditorium vorgesehen. Die James-Simon-Galerie wird den Startpunkt der geplanten Archäologischen Promenade darstellen. Die James-Simon-Galerie wird dann durch ihre prominente Lage am Kupfergraben als öffentlicher Begegnungsraum in der historischen Mitte Berlins fungieren.

 

Simulation der zukünftigen Museumsinsel Berlin: Abendlicher Blick auf die James-Simon-Galerie (derzeit im Bau) von Südwesten, rechts das Neue Museum | Bild: © Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Simulation der zukünftigen Museumsinsel Berlin: Abendlicher Blick auf die James-Simon-Galerie (derzeit im Bau) von Südwesten, rechts das Neue Museum | Bild: © Stiftung Preußischer Kulturbesitz

 

Humboldt-Forum:

Berlins neues Kultur- und Museumszentrum im rekonstruierten Berliner Schloss strebt eine Verbindung von Kunst, Kultur und Wissenschaft an. Das → Humboldt-Forum soll – der universalen Idee Alexander von Humboldts folgend – ein Ort des Dialogs der Weltkulturen werden. Zukünftig werden hier die Sammlungen der außereuropäischen Kunst der → Stiftung Preußischer Kulturbesitz aus dem früheren Museumszentrum Dahlem zu sehen sein. Im ersten Obergeschoss des Humboldt-Forums wird eine Berlin-Ausstellung, koproduziert von der Kulturprojekte GmbH und der Stiftung Stadtmuseum Berlin, den Austausch zwischen Berlin und der Welt darstellen. Bereits jetzt laufen regelmäßig Ausstellungen auf der Museumsinsel und in der → Humboldt-Box. Schön: Der Eintritt ist frei.

 

Humboldt-Forum mit Blick auf die Museumsinsel | Bild: © Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Humboldt-Forum mit Blick auf die Museumsinsel | Bild: © Stiftung Preußischer Kulturbesitz

 

House of One:

Das → House of One ist als interkonfessionelles Zentrum für Juden, Christen und Moslems am Petriplatz geplant. Die Entwürfe stammen vom Berliner Architekturbüro Kühn Malvezzi. Das Projekt wird über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert. Das weltweit einmalige Projekt will einen Ort der Begegnung und des friedlichen Zusammenlebens schaffen. Das interreligiöse Zentrum wird ab 2019 an der Breiten Straße auf der Spree-Insel errichtet, auf den Fundamenten der letzten Petrikirche und dem Gründungsort der mittelalterlichen Doppelstadt Berlin-Cölln.

Gut zu wissen: Der Pavillon des House of One kann nach seiner feierlichen Eröffnung und dem Tag der Offenen Tür am 3. Februar 2018 zu regelmäßigen Öffnungszeiten besichtigt werden.

 

Pavillon des House of One während der Bauarbeiten auf dem Petriplatz | Bild: © Stiftung House of One

Pavillon des House of One während der Bauarbeiten auf dem Petriplatz | Bild: © Stiftung House of One

 

Denkmal für Freiheit und Einheit:

Das → Denkmal für Freiheit und Einheit ist als Denkmal für die friedliche Revolution und die deutsche Wiedervereinigung 1989/1999 geplant. Der Siegerentwurf des Stuttgarter Büros Milla & Partner zusammen mit der Choreographin Sasha Waltz sieht eine begehbare Schale vor, die sich durch die Interaktion der Besucher neigen kann. Das Denkmal soll im Jahr 2019 zum 30. Jahrestag des Mauerfalls eingeweiht werden. Standort wird der Sockel des einstigen Kaiser-Wilhelm-Denkmals auf der Schlossfreiheit sein.

 

Simulation des Denkmals für Freiheit und Einheit | Bild: © Milla & Partner

Simulation des Denkmals für Freiheit und Einheit | Bild: © Milla & Partner

 

Bauakademie:

Die Bauakademie, 1832 bis 1836 nach Plänen Karl Friedrich Schinkels errichtet und 1962 abgerissen, soll in den Jahren 2020 bis 2023 wiedererrichtet werden. Noch ist unklar, ob eine historische Rekonstruktion des Gebäudes oder eine moderne Variante gebaut wird. Auch die inhaltliche Nutzung des Gebäudes ist noch offen. Diskutiert wird ein Architekturmuseum wie ein architektonisches Forum zum Thema nachhaltiges Bauen und Städtebau. Anfang September 2017 startet ein Ideenwettbewerb, der die konzeptionelle Ausrichtung diskutieren bis zum Frühjahr 2018 abgeschlossen sein soll. Ab Mitte 2018 ist ein Architektenwettbewerb angedacht, dessen Ergebnisse im Frühjahr 2019 präsentiert werden sollen.

 

Der rekonstruierte Schinkelplatz in Berlin-Mitte mit Bronzestandbildern von Peter Christian Beuth (1861 von August Kiss), Karl Friedrich Schinkel (1867 bis 1869 von Friedrich Drake) und Albrecht von Thaer (1858 bis 1859 von Christian Daniel Rauch und Hugo Hagen, Nachguss aus dem Jahr 2000) vor der Attrappe der Schinkelschen Bauakademie. Die drei Standbilder sind als Baudenkmal gelistet. | Bild: © Jörg Zägel

Der rekonstruierte Schinkelplatz in Berlin-Mitte mit Bronzestandbildern von Peter Christian Beuth (1861 von August Kiss), Karl Friedrich Schinkel (1867 bis 1869 von Friedrich Drake) und Albrecht von Thaer (1858 bis 1859 von Christian Daniel Rauch und Hugo Hagen, Nachguss aus dem Jahr 2000) vor der Attrappe der Schinkelschen Bauakademie. Die drei Standbilder sind als Baudenkmal gelistet. | Bild: © Jörg Zägel

 

Flussbad:

Das → Flussbad ist als großes Naturschwimmbad im historischen Zentrum Berlins geplant, vorgesehen sind Freitreppen und natürliche Filterflächen zu beiden Seiten. Das Projekt soll im Abschnitt des Spreekanals zwischen Humboldt-Forum und Bodemuseum realisiert werden. Das Spreewasser selbst soll durch einen ökologischen Pflanzenfilter gereinigt werden. Initiator des Projekts ist der Verein Flussbad Berlin e. V., das Projekt wird vom Berliner Senat und dem Bund gefördert. Angesichts der Entwicklung Berlin-Mittes zum repräsentativen Zentrum der Stadt soll hier ein attraktiver, lebendiger öffentlicher Stadtplatz für alle entstehen. Das Flussbad soll 2025 eröffnet werden. Ob ich dann noch in meinen Bikini passe?

Zum Schluss noch ein kleiner Tipp für Saunagänger und Spreeseepferdchen: Schau dir mal die hübschen → Hamamtücher des Vereins an! Sind die nicht herzallerliebst?

 

Simulation der Perspektive am Lustgarten | Bild: © united/Flussbad Berlin e. V.

Simulation der Perspektive am Lustgarten | Bild: © united/Flussbad Berlin e. V.

 

Alte Münze – Haus of Berlin:

Die → Alte Münze am Molkenmarkt soll in den kommenden Jahren zu einem Standort für Kunst, Kultur und Musik entwickelt werden. Insbesondere die nicht-kommerziellen Künste und die Freie Szene werden hier einen innerstädtischen Ort für Arbeit, Austausch und Aufführungen erhalten. Die riesige Fläche von 15 000 Quadratmetern und die exponierte Lage sind für die kreative Stadt Berlin Chance und Glücksfall zugleich. Der riesige Gebäudekomplex der Alten Münze Berlin war rund 70 Jahre die Prägeanstalt für Münzgeld – ob Reichsmark, DDR-Mark, D-Mark oder Euro. Die Industrie-Location mit ihrer typischen NS-Architektur besitzt einen beeindruckenden Charme und steht seit den 1980er Jahren unter Denkmalschutz. Seit die Staatliche Münze 2005/2006 den Standort in Berlin-Mitte aufgab, gibt es hier schon heute in Form einer sogenannten Zwischennutzung durch die → Spreewerkstätten Ausstellungen, Konzertnächte, Partys und andere Kulturveranstaltungen zu erleben.

 

Cage Club in den Spreewerkstättenn | Bild: © Projekt030 GmbH

Cage Club in den Spreewerkstättenn | Bild: © Projekt030 GmbH

 

Bananenschneckerls Resümee:

Du siehst: Berlin ist immer in Bewegung. Auch und gerade, wenn es um Kunst und Kultur geht. Das ist einer der Gründe, warum ich diese Stadt so liebe. Ich bin schon rasend gespannt auf Berlins neue kulturelle Mitte und werde die weiteren Entwicklungen bei meinen nächsten Besuchen in der Hauptstadt im Auge behalten. Besonders beeindruckt bin ich vom House of One, dem Denkmal für Freiheit und Einheit und dem Flussbad. Erstere verkörpern hervorragend die aufgeschlossene Weltanschauung der Berliner, Letzteres ist schlicht ein Freizeitschmankerl der Extraklasse, das wohl kaum eine andere Stadt in dieser Form zu bieten hat. Sicher, bei seiner Fertigstellung im Jahre 2025 bin ich vermutlich endgültig aus dem Bikinialter heraus. Aber das wird mich nicht davon abhalten, im besten Fall bei der Eröffnung des Flussbades dabei zu sein und meinen Körper in den Fluten der Spree zu versenken. Mal ernsthaft: Wie genial ist das denn?

Was denkst du über Berlins neue kulturelle Mitte? Gibt es etwas, was du vermisst oder was du anders gestalten würdest als die Berliner Stadtväter und -mütter? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

[Quelle: → visitBerlin und eigene Recherche // Artikelbild der Berliner Museumsinsel mit Bode-Museum, Monbijoubrücke (links) und Fernsehturm: → Thomas Wolf – TW PHOTOMEDIA (Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0)]

Berlin WelcomeCard 2018

Berlin WelcomeCard 2018

Als bekennendes »Sparbrötchen« habe ich mich riesig darüber gefreut, dass uns Anna für ihr »klön un kieken«-Bloggertreffen → »Zwischen Spree und Späti« die Berlin WelcomeCard organisiert hat. Das nenne ich Städtereisen de luxe! Zum Touristenticket gehört nämlich auch ein praktischer Berlin-Guide, der überdies einen Stadtplan für Berlin und Potsdam enthält. So mussten wir uns drei Tage lang keinen Kopf machen, was für eine Fahrkarte wir benötigen (Wer will auf Reisen schon riskieren, versehentlich zum Schwarzfahrer zu mutieren?), konnten Fahrkartenautomaten entspannt links liegen lassen und wussten darüber hinaus immer, wo wir waren. Herz, was willst du mehr? Außer dem Himmel über Berlin, versteht sich.

 

Was ist die Berlin WelcomeCard?

Die Berlin WelcomeCard, das offizielle Touristenticket der Stadt, bietet Berlin-Besuchern auch 2018 wieder viele Vergünstigungen bei neuen spannenden Partnern. So erhalten Theaterfans ab sofort bei der Schaubühne Berlin 25 Prozent Rabatt auf ihr Ticket. Das Zille Museum im historischen Nikolaiviertel lädt dazu ein, auf den Spuren der bekannten Berliner Persönlichkeit zu wandeln. Aktive Berlin-Besucher können jetzt auch mit den E-Bike-Tours die Stadt erkunden. Wer anderen beim Sport lieber zusieht: Die Spitzensportvereine der Stadt – die BR Volleys und Eisbären Berlin – sind ab diesem Jahr ebenfalls Partner der Berlin WelcomeCard.

 

Rabatte bei rund 200 Partnern in Berlin:

Die Berlin WelcomeCard beinhaltet neben der freien Fahrt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln Ermäßigungen zwischen 25 und 50 Prozent bei rund 200 touristischen Angeboten. Zum Touristenticket gehört ein praktischer Guide, der außerdem einen Stadtplan für Berlin und Potsdam enthält. Wer beim Sightseeing und Bummel durch die Stadt leichtes Gepäck haben möchte, kann sich alternativ auch → online jederzeit schnell und mobil per Smartphone über alle Touren und Rabatte informieren. Das Ticket für Berlin (Tarifzone AB) lässt sich ebenfalls einfach vor Antritt der Reise zu Hause buchen, bezahlen und ausdrucken.

Gut zu wissen: Die Berlin WelcomeCard ist das offizielle Städteticket für die deutsche Hauptstadt und in allen Berlin Tourist Infos erhältlich. Zudem kann sie über die Automaten und Verkaufsstellen von BVG und S-Bahn Berlin, an den Flughäfen, in vielen Hotels und telefonisch bei visitBerlin unter +49 30 25 00 25 erworben werden. Auf → berlin-welcomecard.de finden Berlin-Besucher in wenigen Klicks zur richtigen Ticket-Variante. Dort lässt sich außerdem schnell und einfach eine individuelle Berlin-Tour zusammenstellen.

Wie die Berlin WelcomeCard funktioniert, erklärt dieses aktuelle → Video.

 

Unsere Erfahrungen mit der Berlin WelcomeCard:

Als Anna und ich im A&O Berlin Friedrichshain eincheckten, waren unsere Berlin WelcomeCards schon für uns hinterlegt. Ich fühlte mich gleich viel »berlinerischer«, als ich das Ticket sorgsam in meinem Portemonnaie verstaute. Von unserem Hotel aus waren es übrigens nur wenige Fußminuten zum Berliner Bahnhof Ostkreuz, von wo aus wir unsere Erkundungstouren starteten. Da ich im letzten Jahr fünf Mal in Berlin zu Gast war, sind mir der BVG und die S-Bahn Berlin bereits einigermaßen vertraut. Dennoch schaffe ich es immer wieder, mich von der Treppenanordnung an den großen Umsteigebahnhöfen Südkreuz und Ostkreuz verwirren zu lassen.

Da fährt dann so ein Schneckchen wie ich auch schon mal gemütlich mit den anderen Mädels die Rolltreppe hoch, nur um anschließend per Pedes wieder hinunter ins Erdgeschoss zu müssen, weil die Berlin WelcomeCard vor Fahrtantritt natürlich noch einmalig entwertet werden muss. Kicher … Kein Wunder also, dass mein Fitnesstracker am Samstagabend über zwölf zurückgelegte Kilometer anzeigte. Aber das nur nebenbei.

Nachdem unsere Touristentickets glücklich entwertet waren, fuhren wir gemütlich kreuz und quer durch Berlin. S-Bahn, U-Bahn, Bus … Kein Verkehrsmittel war vor uns sicher! So konnten wir beispielsweise auch ganz spontan in den Bus steigen, als uns nach dem Besuch der Imaginären Manufaktur auf dem Weg in die Innenstadt die Füße weh taten. Der Busfahrer blickte nur kurz auf unsere Berlin WelcomeCards und schon waren wir als Fahrgäste akzeptiert. Kein Rätseln über den passenden Tarif, kein Kramen nach Kleingeld – herrlich! Kurz: Ich bin rundum begeistert von der Berlin WelcomeCard und werde mir auch bei meinen nächsten Besuchen in der Hauptstadt dieses tolle Touristenticket gönnen.

 

Morgendliches Umsteigen an der Warschauer Straße

Morgendliches Umsteigen an der Warschauer Straße

 

Schnappschuss von Anna und Heike in der U-Bahn

Schnappschuss von Anna und Heike in der U-Bahn

 

Altehrwürdige Haltestellen wie diese gibt es noch viele in Berlin

Altehrwürdige Haltestellen wie diese gibt es noch viele in Berlin

 

Heike und Katrin

Heike und Katrin

 

Abschied von Klaus Weihnacht (Originalfoto von Heike von Pidufos Welt)

Abschied von Klaus Weihnacht (Originalfoto von Heike von → Pidufos Welt)

 

Bananenschneckerls Resümee:

Außer der Berlin WelcomeCard gibt es auch noch die Berlin WelcomeCard all inclusive. Mit dieser erhältst du freien Eintritt bei 30 Attraktionen, Museen, Stadtrundfahrten und Touren, darunter beispielsweise auch die Hop-on hop-off Bustour. Zudem bekommst du Rabatte bis zu 30 Prozent bei diversen Theatern und Shows, in Restaurants und beim Einkaufen in ausgesuchten Geschäften. Eine Liste aller Partner steht zum → Download bereit. Der optional buchbare Fahrschein für den Tarifbereich Berlin ABC ermöglicht darüber hinaus freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Berlin und Umgebung. Und natürlich sind im Paket auch der praktische Berlin-Guide mit vielen Tipps und Touren, Infos zu allen Partnern und einem Stadtplan enthalten.

Wenn es sich zeitlich einrichten lässt, werde ich mir für meinen nächsten Besuch in Berlin die Berlin WelcomeCard all inclusive besorgen und versuchen, alle 30 Programmpunkte »abzuarbeiten«. Das ist sicher nicht einfach, dafür aber sehr lustig, oder? Herausforderung angenommen!

Warst du ebenfalls schon einmal in Berlin mit der Berlin WelcomeCard unterwegs? Und gibt es solch ein Touristenticket auch in deiner Stadt? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

[Quelle: → visitBerlin und eigene Recherche]

Im Rekordtempo von München nach Berlin

Im Rekordtempo von München nach Berlin

Die Menschen halten mich aus den unterschiedlichsten Gründen für verrückt. Zum Beispiel, weil ich mich beharrlich weigere, in den Flieger zu steigen, wenn ich ein Ziel auch bequem mit dem Zug erreichen kann. Und das hat weniger mit meiner Flugangst zu tun (die habe ich inzwischen gut im Griff), sondern vielmehr mit meiner unerschütterlichen Zuneigung zu Zügen. Das klingt in unserer schnelllebigen Zeit vielleicht seltsam. Ist aber so. Nun darfst du dir aber bitte nicht vorstellen, dass ich allabendlich meine Schaffnermütze aufsetze und mit dem Schokoschnegel Modelleisenbahn spiele. Oh, nein! Ich spreche von echten Zügen. Zügen, die über Schienen rattern und Städte und Menschen verbinden. So wie am letzten Wochenende, als ich mit der Deutschen Bahn von München nach Berlin zu Annas Bloggertreffen → »Zwischen Spree und Späti« gereist bin. Von Anfang an war klar: Ich fahre mit dem Zug!

Ursprünglich wollte ich mit einem der neuen Sprinter-Züge nach Berlin reisen. Diese verbinden bereits seit Mitte Dezember 2017 die beiden Metropolen in Rekordzeit. Denn die Neubaustrecke durch den Thüringer Wald hat die Fahrtzeit von München nach Berlin – und vice versa – von sechs auf knapp vier Stunden gesenkt. Genial, oder? Sicher, anfangs gab es erhebliche Schwierigkeiten. Inzwischen sind die Züge aber pünktlich, eine gewisse Routine ist eingekehrt. Die Sprinter halten in München, Erfurt, Halle und am Berliner Südkreuz. Zusätzlich fahren 15 normale ICE-Züge mit häufigeren Stopps. Sie brauchen rund viereinhalb Stunden von München nach Berlin. Auch das empfinde ich schon als sehr komfortabel. Und so war es keine Frage, dass ich mich spontan gegen den Sprinter und für einen »normalen« ICE entschied, als ich online ein Supersparpreisangebot entdeckte, mit dem ich sogar in der Ersten Klasse reisen konnte.

 

So lässt sich das Reisen doch aushalten, oder? (Schnappschuss im ICE 802)

So lässt sich das Reisen doch aushalten, oder? (Schnappschuss im ICE 802)

 

Der größte Fahrplanwechsel in der Geschichte der Deutschen Bahn:

Die rund 500 Kilometer lange Neu- und Ausbaustrecke zwischen Nürnberg, Erfurt, Leipzig/Halle und Berlin ging am 10. Dezember 2017 in Betrieb. Für mich bietet die Schnellfahrstrecke von München nach Berlin eine konkurrenzfähige und umweltgerechte Alternative zu Straße und Flugzeug. Die verkürzte Fahrzeit macht das Reisen einfacher, verlässlicher und komfortabler. 45 Bahnhöfe in ganz Deutschland sind mit dem ICE über die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke im Thüringer Wald direkt erreichbar. Insgesamt profitieren rund 17 Millionen Menschen in Deutschland direkt von der Strecke. Das sind beeindruckende Zahlen, oder? Zahlen, die mich fast vergessen lassen, dass ich beim großen »Orkandebakel der Deutschen Bahn« im Oktober 2017 ungewollt in Hannover gelandet bin, obwohl ich nach Hamburg wollte. Übrigens gibt es auch in Sachen Sturmsicherheit spannende Neuigkeiten bei der Deutschen Bahn. Doch dazu ein andermal mehr.

Mit der Eröffnung der Strecke Berlin–München ist der größte Fahrplanwechsel seit Gründung der Deutschen Bahn verbunden. Seit dem 10. Dezember 2017 fährt ein Drittel aller DB-Fernzüge (!) nach neuem Fahrplan. Zahlreiche Verbindungen verbessern sich. Diese Angebotsoffensive ist Teil des Qualitätsprogramms »Zukunft Bahn«, mit dem die Deutsche Bahn das Reisen komfortabler und verlässlicher machen will.

 

Angebotsverbesserungen im Fernverkehr:

Die beiden Metropolen Berlin und München sind mit den neuen Sprinter-Zügen in weniger als vier Stunden miteinander verbunden, Berlin und Nürnberg in unter drei Stunden. Dabei wurde besonders auf die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden geachtet: Die Sprinter fahren werktags gegen 6:00, 12:00 und 18:00 Uhr in Berlin bzw. München ab. Auch die stündlich verkehrenden Takt-Züge zwischen beiden Metropolen sind rund 90 Minuten schneller als früher.

Weitere große Vorteile: Die Bahn bietet deutlich mehr Direktverbindungen zwischen einzelnen Städten – so beispielsweise Berlin‒Frankfurt/Main, Erfurt‒Berlin sowie Erfurt‒Hamburg. Eine neue Direktverbindung gibt es auch: Von Leipzig aus kommen Reisende künftig zweistündlich ohne Umstieg nach Mannheim, Stuttgart oder Ulm. Städte wie Magdeburg oder Dresden, die nicht unmittelbar an der neuen Schnellfahrstrecke liegen, profitieren durch kurze Umstiegszeiten in Halle, Leipzig bzw. Erfurt von der neuen Verbindung. Hier reduziert sich die Fahrzeit um mindestens eine Stunde. Dank guter Anschlüsse in den großen ICE-Knotenbahnhöfen Berlin, Halle, Leipzig, Erfurt, Nürnberg und München zum Nahverkehr gehören auch die Regionen zu den Profiteuren der Neubaustrecke. Kurzum: Deutschland wird schneller, direkter und besser verbunden.

 

  • München und Berlin: Reisende zwischen beiden Städten sparen bis zu zwei Stunden Fahrzeit. Abgestimmte Fahrpläne mit dem Nahverkehr tragen den Zeitvorteil bis in die Regionen.
  • Erfurt: Thüringens Landeshauptstadt ist neues Fernverkehrsdrehkreuz in Mitteldeutschland. Die Zahl der ICE-Abfahrten erhöht sich um 70 Prozent auf rund 80 Abfahrten pro Tag. Der ICE fährt jede Stunde in alle vier Himmelsrichtungen.
  • Frankfurt/Main: Die Bankenmetropole erhält mehr Direktverbindungen nach Berlin. Durchschnittlich fahren zwei Züge pro Stunde in die Bundeshauptstadt und zurück.

 

Angebotsverbesserungen im Nahverkehr:

Dank der neuen Strecke Berlin–München gewinnt auch der Nahverkehr an Attraktivität. In Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Bayern sind viele Nahverkehrslinien bestmöglich mit den neuen Verbindungen im Fernverkehr verknüpft. Damit profitieren auch die Reisenden, die den Nahverkehr in ihrer Reisekette nutzen, von den deutlich verringerten Fahrzeiten auf der neuen Strecke. In Bayern gibt es zudem ein neues Nahverkehrsangebot auf der Schnellfahrstrecke von Nürnberg über Coburg nach Sonneberg – hier sind Verbindungen bis zu 30 Minuten schneller.

In Bayern sind durch die Schnellfahrstrecke darüber hinaus auch viele Relationen im Nahverkehr attraktiver, insbesondere Verbindungen nach Erfurt und Berlin sowie auch die nach München. Das betrifft den Franken-Thüringen-Express (FTX) genauso wie die Mittelfrankenbahn, die Mainfrankenbahn und den Main-Spessart-Express, aber auch die S-Bahn Nürnberg. Verbindungen Richtung Osten wie zum Beispiel nach Neumarkt/Oberpfalz profitieren ebenfalls.

Durch die Eröffnung der neuen Schnellfahrstrecke Berlin–München sind von Nürnberg und von Bamberg sowie vom zweistündlichen Zwischenhalt Erlangen aus neue, direkte und schnellere Reiseverbindungen nach Erfurt, Leipzig/Halle und Berlin möglich. Auch Zubringerverkehre nach Nürnberg und Bamberg profitieren von der neuen Strecke – dies gilt natürlich analog auch für die Gegenrichtung wie beispielsweise Kulmbach–Erfurt oder Neumarkt/Oberpfalz–Berlin. So verringert sich die Fahrzeit von Kulmbach nach Erfurt um 70 Minuten oder von Neumarkt/Oberpfalz nach Berlin um 80 Minuten.

 

Faszination Infrastruktur:

Die Strecke weist modernste, technische Standards auf. Ob das »Fahren ohne Signale« nach dem European Train Control System (ETCS) oder die integrale Brückenbauweise, bei der die Ingenieure erstmals beim Eisenbahnbrückenbau in Deutschland auf die wartungsintensiven und verschleißanfälligen Lager zwischen dem Überbau der Brücke und den Pfeilern verzichtet haben. Diese Bauweise lässt die Brücken schlanker erscheinen und so fügen sie sich optisch besser in die Landschaft ein. Innovation wird belohnt: Die »Deutschen Brückenbaupreise« 2012 und 2014 gingen an die Scherkondetalbrücke und die Gänsebachtalbrücke. Auch die längste Eisenbahnbrücke Deutschlands und zugleich längste Fernbahnbrücke Europas befindet sich auf der Strecke: die Elster-Saale-Talbrücke mit 8,6 Kilometern Länge.

Mit dem einheitlichen europäischen Zugbeeinflussungssystem ETCS und dem Funksystem GSM¬R können Züge ohne Streckensignale sicher geleitet werden. Die wichtigen Daten werden über Funk zwischen Zug, Streckenzentrale und Transpondern im Gleis übermittelt. ETCS soll zukünftig die rund 20 noch geltenden Sicherungssysteme komplett ablösen, die zurzeit noch einen grenzüberschreitenden innereuropäischen Verkehr behindern. Die beiden Neubaustrecken Ebensfeld-Erfurt und Erfurt-Halle/Leipzig werden mit dem modernsten System der Leit- und Sicherungstechnik ausgerüstet. Hier wird die neueste Version des Europäischen Zugbeeinflussungssystems ETCS (die so genannte baseline 3) eingeführt.

Um Geschwindigkeiten bis maximal 300 Kilometern pro Stunde auf der Strecke zu ermöglichen, kommt als Fahrbahn ein festes System ohne den sonst üblichen Schotter zum Einsatz, die sogenannte »Feste Fahrbahn«.

 

VDE 8: Das größte Infrastrukturprojekt Deutschlands:

Das Zehn-Milliarden-Projekt Verkehrsprojekt Deutsche Einheit (VDE) Nr. 8 wurde 1991 nach der Wiedervereinigung Deutschlands von der Bundesregierung beschlossen, um die Verkehrsanbindung auf der Schiene zwischen Ost und West sowie zwischen Nord und Süd für den Personen- und Güterverkehr nachhaltig zu verbessern. Auf den vorhandenen Strecken waren die prognostizierten Verkehrsaufkommen hinsichtlich der Kapazität und der Geschwindigkeit nicht zu bewältigen. Die Schnellfahrstrecke Berlin–München ist ein Lückenschluss im deutschen Hochgeschwindigkeitsnetz und stellt gleichzeitig einen wichtigen Abschnitt im Transeuropäischen Schnellbahnnetz (TEN) dar.

 

Jeder fünfte deutsche Berlin-Besucher kommt aus Bayern:

Bayern zählt für den Berlin-Tourismus zu den wichtigsten Bundesländern: Jeder fünfte deutsche Berlin-Besucher kommt schon heute aus dem südlichen Bundesland (Quelle: Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus für 2015/2016). Damit bilden Gäste aus dem Freistaat die zweitgrößte Besuchergruppe hinter Nordrhein-Westfalen. Der Anteil bayerischer Besucher ist gegenüber den Jahren 2009/2010 dabei um sieben Prozent gestiegen. Die neue Schnellstrecke wird auch für Besucher aus Südeuropa, die über München reisen, eine Brücke nach Berlin sein. »Die neue Bahnverbindung ist ein wichtiger Impuls für den Berlin-Tourismus. Damit ist die letzte Lücke im ICE-Schnellstreckennetz von und nach Berlin geschlossen«, sagt Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin. »Internationale Gäste werden die Ingenieurleistung und Schönheit der Strecke zu schätzen wissen.« Und nicht nur die: Mir hat die Reise auch sehr viel Spaß gemacht.

 

Bananenschneckerls Resümee:

Dank der neuen Schnellfahrstrecke von München nach Berlin werde ich zukünftig noch häufiger in die Hauptstadt reisen. Ganz bequem, mit viel Beinfreiheit und sogar kostengünstiger als mit dem Auto oder dem Flugzeug. Schneller als der Flieger war meine Anreise mit Bus, S-Bahn und Zug übrigens auch! Denn wenn ich einmal zusammenrechne, wieviel Zeit ich brauche, bis ich mit dem Öffentlichen Personennahverkehr bis zum Münchner Flughafen brauche, dazu addiere, dass ich frühzeitig einchecken muss und ja auch noch ein kurzes Weilchen in der Luft bin, komme ich auf sechseinhalb Stunden von der Haustür bis zu meinem Ziel in Berlin. Mit den Öffis plus Zug habe ich es diesmal in weniger als sechs Stunden geschafft. Und konnte dabei entspannt die schöne Landschaft bewundern. Klinge ich jetzt immer noch verrückt?

Wie reist du am liebsten? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

[Quelle: → Deutsche Bahn AG, → visitBerlin und eigene Recherche // Artikelbild: Testfahrt ICE 3 BR 403 von Kai Michael Neuhold für die Deutsche Bahn AG]

Sparbrötchen & Nuttenfrühstück in Berlin

Sparbrötchen & Nuttenfrühstück in Berlin

Am Wochenende habe ich gemeinsam mit vier anderen wunderbaren Frauen die Hauptstadt unsicher gemacht. Dabei habe ich nicht nur eine Menge erlebt, sondern auch viel gelernt. Dass ich ein »Sparbrötchen« bin zum Beispiel. So wie → Perdita, die mir das Wort beigebracht hat und ein ebenso sparsamer Mensch ist wie ich. Und ich weiß jetzt auch, dass nach einer wilden Nacht in Berlin manchen Menschen nur noch ein »Nuttenfrühstück« wieder auf die Beine hilft. (Entschuldigt bitte die Wortwahl, Mama und Papa! Aber das Gedeck aus Kaffee und Kippchen heißt nun einmal leider so.) Nicht zuletzt traf ich den Weihnachtsmann, spielte für → Heike Ampelmännchen, fror mir bei minus sieben Grad den Zuckerhintern ab und fühlte mich dank des A&O Berlin Friedrichshain drei Tage lang wie ein VIP. Kurz: Es war ein geniales Weiberwochenende mit allem Drum und Dran.

Die Idee zu diesem Wochenende hatte meine allerliebste → Lieblingsanna. Nach ihrem ersten Bloggertreffen → »klön un kieken« in Hamburg lud sie zum kuk-Treffen No. 2 »Zwischen Spree und Späti« in Berlin. Und wie schon beim ersten Event ließ Anna sich allerhand einfallen, um uns nach besten Kräften zu bespaßen. Außer den schon genannten Bloggerinnen war auch die liebe → Katrin K. mit von der Partie, die ich bereits vor drei Jahren auf einem alverde-Event kennen- und schätzen gelernt habe. Sie ist übrigens die Einzige außer meinem Papa, die mich ungestraft »Kleene« nennen darf. Bei den beiden gefällt mir das sogar. Aber das nur am Rande. Schließlich bist du sicher schon neugierig auf unser Wochenende in Berlin, oder? Ich muss nur kurz meine Gedanken sortieren, dann geht es weiter. Ach, und bevor ich es vergesse: Eigentlich hätten wir noch eine zweite → Anna in unserer munteren Runde begrüßen dürfen. Aber wie das Leben so spielt, war sie leider kurzfristig verhindert und wird uns nun als Fernbloggerin begleiten.

 

Zwischen Spree und Späti (Logo)

 

Eine Bahnfahrt, die ist lustig …

Als bekennendes »Sparbrötchen« halte ich natürlich immer nach günstigen Reiseangeboten Ausschau. Umso größer war meine Verblüffung, als ich entdeckte, dass ich nur eine Stunde eher aufstehen muss, um stilgerecht in einem Erste-Klasse-Abteil der Deutschen Bahn nach Berlin zu reisen. Der Witz dabei: Das Erste-Klasse-Ticket war sogar um etliche Euronen günstiger als das Zweite-Klasse-Ticket einige Stunden später! Inklusive Sitzplatzreservierung am Fenster, Restaurantservice am Platz und allerlei Tageszeitungen. Es lohnt sich also, ein »Sparbrötchen« zu sein. Nach meiner letzten Reise zu einem → Bloggertreffen in Hamburg, bei dem mir Orkan »Xavier« kräftig in die Reisesuppe spuckte, war die Reise nach Berlin ein wahrer Hochgenuss! Superfreundliches Zugbegleitpersonal, erhellende Zeitungslektüre, unglaublich viel Beinfreiheit und ein erstaunlich stabiles WLAN. So möchte ich immer reisen!

Entsprechend ausgeruht kam ich gegen Mittag am Berliner Bahnhof Südkreuz an, wo ich von Anna und ihrer Knutschkugel auf Rädern in Empfang genommen wurde. Nachdem wir mein Gepäck verstaut hatten und ich einen ersten neugierigen Blick auf die Goodie Bags im Kofferraum geworfen habe, tranken wir erst einmal gemütlich einen Kaffee. Dann mussten wir uns aber auch schon sputen, denn der liebe Matthias Albrecht von Waldleuchten wartete bereits auf uns. Sechs wunderschöne handgefertigte Pendelleuchten aus Holz durften wir vom frisch gebackenen Papa in Empfang nehmen und damit unsere Goodie Bags bereichern. Selbstverständlich schreibe ich über meine neue Lieblingslampe noch einen gesonderten Bericht! Anschließend fuhren wir zum A&O Berlin Friedrichshain und staunten nicht schlecht, als wir als geladene VIPs unser großzügig geschnittenes Doppelzimmer samt riesiger Dachterrasse beziehen durften.

 

Unsere Goodie Bags nehmen ein Sonnenbad auf der Dachterrasse

Unsere Goodie Bags nehmen ein Sonnenbad auf der Dachterrasse

 

Als VIP im A&O Berlin Friedrichshain:

Zwei Wochen vorher habe ich privat ein verlängertes Wochenende im A&O Hamburg City verbracht und hatte daher eine gewisse Vergleichsmöglichkeit. Um es abzukürzen: Im A&O Berlin Friedrichshain gefiel es mir besser. Viel besser! Nicht nur, dass das A&O Berlin Friedrichshain im angesagten Szeneviertel Friedrichshain liegt. Es ist auch gemütlicher und schnuckeliger als sein Bruder in Hamburg. Das ehemalige – und sehr charmante – Fabrikgebäude wurde um ein neues Nachbargebäude erweitert und besticht durch internationales Flair. Der nur fünf Gehminuten entfernte Bahnhof Ostkreuz bietet eine optimale Anbindung zu allen Berliner Highlights, sodass wir unsere von visitBerlin zur Verfügung gestellte → Berlin Welcome Card voll auskosten konnten. Mehr will ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Nur soviel: Wir wurden rundum verwöhnt und haben uns im A&O Berlin Friedrichshain sehr wohlgefühlt.

 

Als VIPs kamen wir in den Genuss von Begrüßungsdrinks und Knabbereien

Als VIPs kamen wir in den Genuss von Begrüßungsdrinks und Knabbereien

 

Nichts geht über ein echtes Frauenpicknick!

Ursprünglich wollte Anna am Freitagabend mit uns in ein cooles Restaurant in Neukölln gehen. Der Inhaber hatte seinerzeit auf Facebook nach Bloggern gesucht, die über sein Gastronomiekonzept berichten und war begeistert von der Idee, uns zu beköstigen. Blöderweise hat der Besitzer inzwischen gewechselt und der »Neue« wollte und will von Blogger Relations nichts wissen. Obwohl Anna sich die Finger wund getippt und hinter ihm hertelefoniert hat, kam irgendwann keine Reaktion mehr. Nicht mal eine nett formulierte Absage. Wie unhöflich! Ich werde den Namen des Lokals jetzt nicht nennen. Nur soviel sei gesagt: Ich finde es echt »rostig«, wenn ein neuer Restaurantbesitzer sich vor den Verpflichtungen seines Vorgängers drückt und es dann nicht einmal für nötig hält, uns freundlich abzusagen. Als berufstätige Bloggerin mit Kind und Hund, Event Managerin und Organisatorin eines Bloggertreffens hat Anna auch noch etwas anderes zu tun, als potenziellen Kooperationspartnern hinterherzurennen. Klingt das jetzt angesäuert? Das bin ich auch!

Irgendwie fühle ich mich nämlich verantwortlich für die Nummer, weil ich den Erstkontakt zum früheren Besitzer hergestellt habe. Doch da Anna eine pfiffige Person ist, hatte sie schnell eine Alternative parat: Wir würden entweder ins »Radio – The Label Bar« gehen oder ein Picknick auf unserer Terrasse veranstalten. Gesagt, getan! Nachdem nach und nach alle anderen Bloggerinnen eingetrudelt waren und auch → Nancy auftauchte, die für Perdita über unseren Kooperationspartner → ArtNight berichtet, entschieden wir uns schnell für die Picknickvariante. Nach einem kurzen Abstecher in den nahe gelegenen Bioladen und einen Discounter (Hüstel …) waren wir mit allem versorgt, was eine hungrige – und durstige – Frauentruppe braucht. Und so begann ein Abend voller Spaß und guter Gespräche …

 

Wenn Frauen einkaufen ... (Und das war nur der Anfang!)

Wenn Frauen einkaufen … (Und das war nur der Anfang!)

 

Picknick bei Kerzenschein

Picknick bei Kerzenschein*

 

Grandioser Blick von unserer Terrasse auf das nächtliche Berlin

Grandioser Blick von unserer Terrasse auf das nächtliche Berlin*

 

Besuch der Imaginären Manufaktur:

Am nächsten Morgen traf sich unsere Truppe mehr oder minder ausgeschlafen am Frühstückstisch des A&O Berlin Friedrichshain. Ich nahm mir gleich zwei Tassen Kaffee, um wieder halbwegs fit zu werden. Nach unserer wilden Party am Vorabend, nach der Anna und ich nochmals in der hoteleigenen Bar gelandet sind und mit den beiden Environmental Scientists Paul und Andrew – theoretisch – das Universum gerettet haben, brauchte ich dringend Koffein. Kicher … Auch der Apfelsaft half, mich schnell wieder auf die Beine zu bringen und dieselben zu motivieren, mich zur Imaginären Manufaktur zu tragen.

Die Imaginäre Manufaktur (DIM) startete im Jahre 1998 als gemeinsames Projekt der Berliner Blindenanstalt und des Designbüros Vogt + Weizenegger. Die Idee dahinter war ebenso einfach wie genial: Die Designer gestalteten neue Produkte, die in den Werkstätten von blinden und sehbehinderten Menschen hergestellt wurden. Heute trägt die USE gGmbH Die Imaginäre Manufaktur. Den partizipativen Ansatz hat sie konsequent fortgesetzt und weiterentwickelt. Mehr dazu folgt in einem eigenen Artikel.

Wir durften am Samstag hinter die Kulissen schauen, die Menschen in der Manufaktur und ausgewählte Werkstätten kennenlernen und uns nach unserer Führung bei superleckerem Kaffee und Kuchen entspannen. Zum Abschied gab es überdies eine tolle Goodie Bag für uns. Außerdem habe ich die Gunst der Stunde genutzt und für den Schokoschnegel einen praktischen Pinsel zum Möbelreinigen erstanden. Am liebsten hätte ich gleich den ganzen Laden leergekauft. Aber ich bin und bleibe nun einmal ein »Sparbrötchen«. Dennoch hat die Imaginäre Manufaktur bei mir einige Wünsche geweckt, die ich mir über kurz oder lang erfüllen werde.

 

Gruppenbild mit Damen vor der Imaginären Manufaktur

Gruppenbild mit Damen vor der Imaginären Manufaktur

 

Heike im Fotofieber

Heike im Fotofieber

 

Die »Fußspuren« im Hof der DIM haben es mir besonders angetan

Die »Fußspuren« im Hof der DIM haben es mir besonders angetan*

 

Schau mir in die Augen, Kleines! - Kunstwerk in der Töpferei

Schau mir in die Augen, Kleines! – Kunstwerk in der Töpferei

 

Blütenträume in der Papeterie

Blütenträume in der Papeterie

 

Verliebt in ein T-Shirt …

Da wir vor unserem nächsten Termin noch ein bisschen Zeit hatten, wollten wir bummeln gehen und vielleicht noch irgendwo einen Kaffee trinken. Im Bus Richtung Brandenburger Tor kamen mir einige Straßennamen vertraut vor. Und so fragte ich Katrin, ob es weit bis zur Mall of Berlin sei. Im Herbst hatte ich dort nämlich einen tollen Shop entdeckt und mich rettungslos in die im Fenster ausgestellten Shirts verguckt. Leider nach Ladenschluss. Das Bloggertreffen war nun für mich die Gelegenheit, den Shop wiederzufinden und mein Traum-T-Shirt zu kaufen. Zu meinem Glück war es von unserem Standort aus nicht weit bis zum Leipziger Platz und die anderen ließen sich schnell von mir überzeugen, die Mall of Berlin zu besuchen.

Vor Ort angekommen, war ich jedoch erst einmal überwältigt: Rund 300 Shops sind in der Mall of Berlin beheimatet. Von Seven for all Mankind über Armani, Karl Lagerfeld und Calvin Klein Jeans bis hin zu Liebeskind Berlin ist dort alles vertreten, was in der Modewelt Rang und Namen hat. Nur zu dumm, dass ich den Namen des Labels mit den stylischen Shirts nicht mehr wusste! Wie sollte ich unter all den vielen Shops meinen Shop finden? Ich hatte keine Chance, die kompletten 76 000 Quadratmeter Ladenfläche an einem einzigen Nachmittag abzusuchen. Unmöglich!

Das Schicksal hatte ein Einsehen. Kurz nachdem wir uns auf einer Bank niedergelassen hatten, um uns zu stärken, kam mir die Anordnung der Shops in der Ladenzeile bekannt vor. War da nicht …? Richtig! Ich raste zur Rolltreppe, eroberte das nächsthöhere Stockwerk und stürmte in den Shop von LOOK54. Die Mitarbeiter müssen mich für irre gehalten haben, als ich mit einem breiten Grinsen im Gesicht auf die T-Shirts zusteuerte. Am liebsten hätte ich sie alle gekauft. Aber da ich nun einmal ein »Sparbrötchen« bin, entschied ich mich für ein klassisch geschnittenes schwarzes T-Shirt mit Rundhalsausschnitt und dem schneeweißen Aufdruck »MAN MUSS DIE SCHULD AUCH MAL BEI ANDEREN SUCHEN«. Damit erhielt das ohnehin schon gelungene Wochenende einen weiteren Glanzpunkt. Ich war überglücklich.

 

Hoppe-Hoppe-Reiter-Deko in der Mall of Berlin

Hoppe-Hoppe-Reiter-Deko in der Mall of Berlin

 

Kurze Lagebesprechung, während Heike nach ihrer Kamera kramt

Kurze Lagebesprechung, während Heike nach ihrer Kamera kramt

 

Perdita gönnt sich ein Päuschen

Perdita gönnt sich ein Päuschen

 

Der Weihnachtsmann heißt in Wirklichkeit Klaus:

Anna wäre nicht Anna, wenn sie nicht auch mit dem Weihnachtsmann befreundet wäre. Was viele nicht wissen: Der Weihnachtsmann heißt mit Vornamen Klaus. Und mit vollem Namen Klaus Weihnacht. Wenn Klaus nicht gerade an Heiligabend mit seinem Rentierschlitten unterwegs ist, verdingt er sich unter dem Motto »Berlinverführung« als Stadtführer der besonderen Art. Und verführt hat er uns, der liebe Klaus. Nicht nur mit seinem flauschigen Weihnachtsmannbart und seinem stylischen Outfit, sondern auch mit seinem profunden Insider-Wissen über Berlin. Und wer je gedacht hat, ich würde schnell und viel reden, der kennt Klaus Wehnacht nicht! Dieser Mann ist ein echtes Berliner Original und hat uns an Plätze geführt, die selbst geborene Berliner nicht kennen. Allerdings ist er auch Schuld daran, dass ich mich in der BONBONmacherei mit überflüssigen Kalorien versorgt habe, in Berlins ältester Pralinenmanufaktur Sawade vor Schokoladenwollust fast ohnmächtig wurde und mich im Trippen Flagship-Store in den Hackeschen Höfen unsterblich in unbezahlbare Sandalen verschossen habe. Der Weihnachtsmann kann also auch gefährlich sein. Zumindest, wenn er Klaus Weihnacht heißt. A Gaudi war’s allemal!

 

Wie man sieht, ist Posieren vor dem Brandenburger Tor so gar nicht mein Ding ...

Wie man sieht, ist Posieren vor dem Brandenburger Tor so gar nicht mein Ding …*

 

Da gefiel mir dieser flotte Oldtimer schon besser

Da gefiel mir dieser flotte Oldtimer schon besser

 

Völlig hingerissen bin ich auch von der Berliner Architektur

Völlig hingerissen bin ich auch von der Berliner Architektur*

 

Unsere Kooperationspartner:

Sicher ist dir aufgefallen, dass ich gleich drei Goodie Bags mit nach Hause nehmen durfte. Ein von ihrer Mama eigens für das Bloggertreffen »Zwischen Spree und Späti« genähtes Tascherl hat Anna gepackt, das zweite stammt von der Imaginären Manufaktur und das dritte ist von Heimgart. Was drin war, möchtest du wissen? Nun, das werde ich jetzt noch nicht verraten. Aber du darfst gespannt sein! In den kommenden Tagen werde ich dir nach und nach meine neuen Schätze zeigen. Schon jetzt möchte ich mich bei all unseren Kooperationspartnern für ihre großzügige Unterstützung bedanken: Danke!

 

Vor dem Abschiedsfoto konnte ich mich nicht drücken - Berlin, wir kommen wieder!

Vor dem Abschiedsfoto konnte ich mich nicht drücken – Berlin, wir kommen wieder!*

 

Bananenschneckerls Resümee:

Die Zeit in Berlin ist viel zu schnell verflogen. Das zweite kuk-Treffen »Zwischen Spree und Späti« war in vielerlei Hinsicht ebenso ein Gewinn wie Annas erstes Bloggertreffen in Hamburg. Vergleichen kann und will ich die beiden Events nicht. Bei beiden Treffen habe ich mich sehr wohl gefühlt. Doch bei diesem Treffen kam hinzu, dass es auch sehr »gemenschelt« hat und wir uns alle sehr nah gekommen sind. Das war vor allem für mich sehr überraschend, da die deutsche Blogosphäre leider sehr von Neid und Missgunst geprägt ist und ich nach vielen schlechten Erfahrungen sehr vorsichtig geworden bin, was neue Bloggerfreundschaften angeht. Diesmal aber kann ich ohne Vorbehalte sagen, dass mir alle teilnehmenden Bloggerinnen sehr ans Herz gewachsen sind und ich hoffe, dass wir uns bald wiedersehen. Vielleicht ja spätestens beim Bloggertreffen »klön un kieken 2019 – Servus aus Minga!« im Juni 2019 in München? Zu meiner großen Freude sind wir dann als Kooperationspartner dabei und werden Anna nach besten Kräften unterstützen.

Warst du auch schon einmal bei einem größeren Bloggertreffen? Wenn ja: Was hat dir am besten gefallen? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

[Artikelbild und alle mit * gekennzeichneten Fotos: Heike von → Pidufos Welt // Die übrigen Schnappschüsse stammen von mir.]

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WER SCHREIBT HIER?

Sissi ist ein echter Workaholic und als Lifestyle Scout stets auf den Spuren der neuesten Trends unterwegs. Könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Wahlmünchnerin allerdings mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken - ihr Tablet immer in Reichweite. Als Autorin und Bloggerin liegen ihr die Themen gesunde Ernährung und Naturkosmetik besonders am Herzen. Schminktechnisch bleibt sie sich bei aller Liebe zu Trends seit Jahren treu. Ihr Markenzeichen: ein roter Lippenstift.

Ihr zur Seite steht ein erfahrenes Team von Autoren, die sich im Blog ebenfalls regelmäßig zu Wort melden. Schau am besten öfter mal bei uns vorbei!