Petition gegen illegale Fischrückwürfe

Petition gegen illegale Fischrückwürfe

[Werbung] – Fisch zu essen, ist die eine Sache. Angeln eine andere. Es stillschweigend hinzunehmen, dass in der industriellen Fischerei Jahr für Jahr Millionen und Abermillionen von zu kleinen Fischen und unerwünschten Meerestieren wie Müll ins Meer zurückgeworden werden, obwohl solche Fischrückwürfe bereits seit dem Jahr 2014 verboten sind, ist schlichtweg inakzeptabel. Was steckt hinter dieser tierquälerischen Praxis?

Die traurige Antwort lautet wie fast immer: Profit. Gigantische internationale Fischfangflotten fischen mit riesigen Schleppnetzen bis auf den Grund der Meere und zerstören damit die Meeresböden. Das ist für dich vermutlich nicht neu und schlimm genug, da unsere Meere ohnehin schon hoffnungslos überfischt sind: Im Nord-Ost-Atlantik sind über 40 Prozent der Fischbestände betroffen, im Mittelmeer sind es sogar 90 Prozent! Doch nur wenige Menschen wissen, dass die Fischfangflotten darüber hinaus tonnenweise Meerestiere und Jungfische gefährdeter Arten, die sich auf dem Markt nicht verkaufen lassen, einfach wieder ins Meer zurückwerfen, wo sie in der Regel elendiglich verenden. Ein erschreckender Gedanke, oder?

Mit ihrem Vorgehen vermeiden die Flotten, dass diese Tiere auf die Fangquoten angerechnet werden. Dabei landen nicht nur unzählige Meerestiere wie Krebse, Seegurken oder Schildkröten im Netz, sondern auch Jungfische wie zum Beispiel Dorsche, die noch zu klein sind, um als Speisefische verkauft werden zu können. Diese Rückwürfe sind illegal und müssen sofort beendet werden! Denn sie rotten die Fischbestände aus, da die sinnlos getöteten Jungfische nicht mehr heranwachsen und somit keinen Nachwuchs mehr zeugen können. Außerdem bedrohen die illegalen Fischrückwürfe die Existenz der regionalen Küstenfischer: Wenn es den Fischbeständen nicht gut geht, machen die Fischer auch keinen Fang. Kein Wunder also, dass die Berufsfischer in ganz Europa über Nachwuchsprobleme klagen. Als sei ihr Job nicht auch so schon hart genug.

 

Gehören Bilder wie diese von in den Port Du Guilvinec einfahrenden Küstenkuttern womöglich bald der Vergangenheit an?

Gehören nicht nur in Frankreich Bilder wie diese von in den Port Du Guilvinec einfahrenden Küstenkuttern womöglich bald der Vergangenheit an?

 

Was kannst du tun, um illegale Fischrückwürfe zu stoppen?

Fordere von Landwirtschafts- und Fischereiministerin Julia Klöckner, sich für eine verantwortungsvolle Fischerei einzusetzen, die unsere Meeresbewohner vor dem sinnlosen Tod bewahrt, und erinnert sie an das Versprechen der europäischen Fischereiminister, die Überfischung und illegale Rückwürfe bis 2020 zu beenden. Lasse uns gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe und ihren Partnern Our Fish und Followfish sowie den Petitionsbotschaftern Marion Kracht, Tina Schüssler und Aline Joers dafür sorgen, dass geltendes Recht tatsächlich angewendet wird. Heute! Nicht erst morgen, wenn es zu spät ist.

Schon im Oktober treffen sich die Europäischen Fischereiminister, um die Fangquoten für das kommende Jahr in der Ostsee festzulegen. Im Dezember 2018 geht es dann um Nordsee und Nordatlantik. Bis dahin müssen wir den von uns (!) gewählten Politikern die unmissverständliche Botschaft überbringen, dass es keinesfalls so weitergehen kann wie bisher. Wenn sie ihr Versprechen einlösen wollen, die Überfischung bis 2020 zu beenden, müssen sie jetzt reagieren!

Gib auch du deine Stimme und unterstütze uns gegen illegale Rückwürfe – so einfach geht’s:

  1. Unterzeichne die → Petition der Deutschen Umwelthilfe gegen illegale Fischrückwürfe
  2. Schreibe eine persönliche → Protestnachricht
  3. Drehe ein Handy-Video mit deinem Sprung ins Wasser, nominiere drei Freunde und poste das Video unter #StopptRückwürfe

 

Ich wünsche mir, dass unsere Meerestiere ebenso wie die Fischer von Port Du Guilvinec eine Zukunft haben!

Ich wünsche mir, dass unsere Meerestiere ebenso wie die Fischer von Port Du Guilvinec eine Zukunft haben!

 

Die konkreten Forderungen der Petition gegen illegale Fischrückwürfe:
  • Die Kontrolle und vollständige Dokumentation der Fischerei und der Umsetzung des Rückwurfverbotes auf EU-Ebene. Wer einen Fisch fängt, muss ihn an Land bringen und auf die Fangquoten anrechnen lassen. Das schafft Anreize für naturverträgliche Fangmethoden.
  • Ein gerechtes und transparentes Fangquotensystem, das regionale Küstenfischer und umweltschonende Fischereibetriebe fördert.
  • Konkrete Managementpläne zur Fischereibeschränkung in Nord- und Ostsee, aber auch in allen anderen europäischen Meeren. Meeresschutzgebiete dürfen nicht länger nur auf dem Papier bestehen, sondern müssen echte Rückzugsräume für Dorsch, Scholle und Co. bieten.

 

Lasse uns gemeinsam in das richtige Fahrwasser aufbrechen!

Lasse uns gemeinsam in das richtige Fahrwasser aufbrechen!

 

Bananenschneckerls Resümee:

Das rücksichtslose, profitorientierte Verhalten der Fischindustrie samt der Praxis illegaler Fischrückwürfe ist mit ein Grund, warum ich Markus seinerzeit dazu angeregt habe, mit dem Angeln zu beginnen. Ein guter Angler kennt »seine« Gewässer und Fische nämlich ebenso gut wie es die regionalen Küstenfischer tun und geht mit Tier und Natur entsprechend verantwortungsbewusst um. Woher ich das so genau weiß? Ich habe einen Großteil der Sommerferien meiner Kindheit an der Nordsee verbracht und kenne viele Krabbenfischer und Co. persönlich. Das alles sind Männer – und heutzutage auch Frauen -, die wissen, was sie tun. Und sie wissen ganz genau, dass der Mensch dem Meer nur das entnehmen darf, was das Meer ihm gibt. Ohne Wenn und Aber. Ohne illegale Fischrückwürfe. Und ohne Raubbau an der Natur.

Wenn du ein Herz für den Meeresschutz hast, dann freuen Markus und ich uns darüber, wenn auch du die Petition unterzeichnest und in deinen sozialen Netzwerken teilst. Jede Unterschrift zählt! Vermutlich ist dir aufgefallen, dass dieser Beitrag als Werbung gekennzeichnet ist, obwohl ich wie immer jedes Wort mit Herzblut geschrieben habe. Das liegt daran, dass ich damit an einer aktuellen Kampagne von trusted blogs teilnehme. Ein Honorar erhalte ich dafür nicht – das hätte ich in diesem Fall sowieso für den Umweltschutz gespendet. Stattdessen darf ich mich in Kürze über ein kleines Öko-Überraschungspaket freuen, auf das ich schon sehr neugierig bin. Wie ist es mit dir: Was denkst du über illegale Fischrückwürfe? Hast du die Petition ebenfalls unterzeichnet? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

[Transparenz: Dieser Beitrag enthält Werbung. Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst. Weitere Infos zum Thema Werbekennzeichnung findest du bei → trusted blogs. // Fotos der Fischer von Port Du Guilvinec, Frankreich: Thomas Millot]

 

Comments
4 Responses to “Petition gegen illegale Fischrückwürfe”
  1. Hallo Sissi,

    ich habe vor Kurzem eine Doku im TV darüber gesehen und finde es echt einen Skandal! 🙁

    Die Petition habe ich unterschrieben. 🙂

    LG Katrin

  2. Anna Möller sagt:

    Ich habe auch gerade über das Thema gebloggt und unterschrieben!

    Liebe Grüße

    Anna

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Sissi ist ein echter Workaholic und als Lifestyle Scout stets auf den Spuren der neuesten Trends unterwegs. Könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Wahlmünchnerin allerdings mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken - ihr Tablet immer in Reichweite. Als Autorin und Bloggerin liegen ihr die Themen gesunde Ernährung und Naturkosmetik besonders am Herzen. Schminktechnisch bleibt sie sich bei aller Liebe zu Trends seit Jahren treu. Ihr Markenzeichen: ein roter Lippenstift.

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