Winterblüher - Volle Blütenkraft voraus!

Winterblüher – Volle Blütenkraft voraus!

Mit einer lebendigen Kombination aus strahlenden Blüten und kräftigen, grünen Blättern machen die Winterblüher jetzt so richtig Lust auf den Frühling. Der erfrischende Look von Becherprimel, Aschenblume und Jasmin lässt das winterliche Interieur erstrahlen und von ersten Sonnenstrahlen, dem Zwitschern der Vögel und dem süßen Duft des Frühlings träumen. Denn seien wir doch mal ehrlich: Die Zeit zwischen den letzten Schneeflocken des Winters und den ersten Sonnenstrahlen kann manchmal quälend lang erscheinen. Das winterlich blühende Trio aus Becherprimel, Aschenblume und Jasmin eignet sich somit perfekt, um uns die Wartezeit auf den Frühling zu verkürzen und die Vorfreude zu vergrößern.

 

Geschmackvolles Trio aus Winterblühern

Geschmackvolles Trio aus Winterblühern

 

Becherprimeln (Primula obconica):

Die Becherprimel präsentiert sich in Farben wie Rot, Pink und Weiß bis hin zu Lila, Flieder und Blau. Sie erhellt jeden Raum, sogar wenn die Welt wie heute draußen noch etwas grau erscheint. Ihr Name Becherprimel leitet sich von »Primus« ab, was so viel bedeutet wie »der Erste«. Ihrem Namen macht sie alle Ehre und zeigt im frühlingshaften Dreiergespann im Frühjahr allen voran ihre wunderschönen Blüten und steht passend dazu symbolisch für den Neuanfang.

Besonderheiten:
Die Blüten der Becherprimel wachsen an weich-behaarten Stielen in dichten großen Dolden zusammen, umrahmt von rosettenförmig angeordneten Blättern. Die aus Südost- und Ostasien stammende Zierpflanze ist ein wahres Blühwunder: Anders als andere Primelarten blüht sie von Februar bis weit in den Sommer hinein.

Standort:
Die Primel bevorzugt helle und kühle Standorte ohne direkte Sonneneinstrahlung. Ideal sind Fenster zum Osten oder Westen, denn die milde Sonne am Morgen oder Abend verträgt sie gut.

Temperatur:
Becherprimeln vertragen eine Zimmertemperatur von zehn bis 15 Grad Celsius.

Wassergabe:
Bei der Bewässerung mag es die Becherprimel reichhaltig und ihr Wurzelballen sollte nie komplett austrocknen. Die schädliche Staunässe kann durch Abflusslöcher im Blumentopf verhindert werden. Überschüssiges Wasser sollte direkt abgegossen werden.

Düngung:
In der Hauptblühphase von Februar bis April kann alle zwei Wochen mit einem Flüssigdünger für Blühpflanzen gedüngt werden, um die Blühfreude der Pflanze zu unterstützen. Ab April darf sie auch im Garten stehen und dort bis September mit einem organischen Langzeitdünger versorgt werden.

 

Becherprimeln im geschmackvollen Übertopf

Becherprimeln im geschmackvollen Übertopf

 

Aschenblume (Pericallis x hybrida):

Auch die Aschenblume tritt in einer üppigen Farbauswahl auf: Von Varianten in Weiß über Violett und Blau und sogar in zweifarbigen Varianten verschönert sie jeden Raum. Ihr frisch-grünes Blattwerk erscheint an der Unterseite in Aschgrau, was ihren volkstümlichen Namen erklärt. Im Gartencenter findest du das das nuanchenreiche Korbblütengewächs oft auch als Läuseblume, Kreuzkraut, Zinerarie oder unter dem alten botanischen Namen Senecio. Korrekt ist heute jedoch Pericallis x hybrida. Ganz gleich unter welchem Namen du sie auch findest: Hübsch ist die Aschenblume immer.

Besonderheiten:
Die Blätter der Aschenblume sind eine echte Augenweide. Die meist roten, blauen oder violetten Blüten sind manchmal von einer dunkleren Linie umrandet. In der Mitte der samtigen Blüte findet sich ein weißer Ring. Sie bilden flache oder schirmförmige Rispen, die das grüne Blattwerk fast komplett verdecken.

Standort:
Die Aschenblume liebt es hell, direkte Sonneneinstrahlung sollte jedoch vermieden werden. Zugluft sollte sie ebenfalls nicht ausgesetzt werden, denn sonst verdunsten die Blätter zu viel Feuchtigkeit.

Temperatur:
Am besten gedeiht die Aschenblume bei Zimmertemperaturen zwischen zehn und 15 Grad Celsius. Wichtig: Kälter als acht Grad Celsius sollte es nicht werden.

Wassergabe:
Der Topfballen der Aschenblume sollte stets feucht bleiben und nicht antrocknen, deswegen sind – insbesondere an warmen Standorten und bei sonnigem Wetter – reichliche Wassergaben nötig. Staunässe verträgt sie allerdings nicht, daher sollte überschüssiges Gießwasser ablaufen können.

Düngung:
Während der Blütezeit im Frühjahr benötigt die Aschenblume keine zusätzlichen Düngergaben.

 

Aschenblumen im schlichten Holztopf

Aschenblumen im schlichten Holztopf

 

Jasmin (Jasminum):

Der elegante und zierliche Jasmin verbreitet mit seinen sternförmigen Blüten in Weiß einen wunderbar angenehmen Duft. Der Name der Pflanze ist vom persischen Wort »Yasmin« abgeleitet, was »Geschenk Gottes« bedeutet. Nach der Pflanzensymbolik steht er für Reinheit und Kraft und eignet sich deshalb besonders gut als Schlafzimmerpflanze. Dort verbreitet er sein süßes Aroma und garantiert ebensolche Träume.

Besonderheiten:
Der Jasmin ist bekannt für seinen herrlichen Duft. Dieser wird vor allem nach Sonnenuntergang freigesetzt und soll bei zunehmendem Mond noch intensiver sein. Er ist auch als »das Mädchen von Orleans«, »die Schöne von Indien« oder als »Duce di Toscana« bekannt.

Standort:
Der Jasmin steht gern an einem hellen Standort und verträgt auch eine gemäßigte Sonneneinstrahlung. Wer die Möglichkeit hat, kann die Pflanze im Sommer gern an einen hellen bis halbschattigen Ort stellen. Da die Pflanze lange Ranken entwickelt, kann sie auch dekorativ um einen Rahmen, einen Schrank oder einen Bogen geleitet werden.

Temperatur:
Zwischen März und Oktober liegen ideale Temperaturen tagsüber zwischen 18 und 22 Grad Celsius. Nachts und im Winter kann es auch leicht kühler werden: etwa fünf bis zehn Grad Celsius.

Wassergabe:
Der Topfballen sollte stets ordentlich feucht sein, die Wassergabe muss daher regelmäßig erfolgen. Da die Pflanze jedoch keine Staunässe verträgt, sollte überschüssiges Gießwasser aus dem Topf entfernt werden. Als Gießwasser eignet sich nur weiches, abgestandenes und zimmerwarmes Wasser.

Düngung:
Jasmin benötigt für ein prachtvolles Wachstum und die Ausbildung der duftenden Blüten alle zwei Wochen etwas Dünger. Hierfür eignet sich handelsüblicher Flüssigdünger, der von Frühjahr bis zum Herbst in der Wachstumsperiode verabreicht wird.

 

Schwebender Jasmin

Schwebender Jasmin

 

Die Winterblüher als farbenfrohes Trio:

Trotz ihrer unterschiedlichen und individuellen Erscheinung lassen sich Becherprimel, Aschenblume und Jasmin sehr gut miteinander kombinieren. Gerade im Trio kommen sie in Körben und Töpfen mit hellen und pastellfarbenen Farbnuancen am besten zur Geltung. Durch die Leuchtkraft ihrer Blüten sind gerade Aschenblume und Becherprimel in einem minimalistisch gehaltenen Interieur mit viel Weiß und Schwarz gut aufgehoben. Der Jasmin lässt sich als rankende Pflanze zudem ideal in hängenden Töpfen platzieren. Dort können die Ranken munter in alle Richtungen wachsen und die Duftnote der Blüten verbreiten.

 

Pflege der Winterblüher:

Die richtige Pflege der Winterblüher spielt eine große Rolle, sodass sie ihre fröhliche Wirkung bestmöglich entfalten können. Damit das Dreigespann seine Umgebung lange mit Blüten erfreuen kann, sind nur ein paar Kleinigkeiten zu beachten:

  • Alle drei Pflanzen mögen es hell, dabei allerdings nicht allzu sonnig und sie sollten leicht feucht gehalten werden. Staunässe gilt es jedoch zu vermeiden.
  • Einmal in zwei Wochen können mit einem Flüssigdünger das Wachstum und die Blühkraft von Primel, Aschenblume und Jasmin unterstützt werden.
  • Welke Blüten lassen sich ganz einfach abschneiden.

 

Bananenschneckerls Resümee:

Becherprimel, Aschenblume und Jasmin – ich liebe alle drei Winterblüher. Da meine Fenster jedoch alle gen Süden ausgerichtet sind, fühlen sich die Pflanzen bei mir nur bedingt wohl: Die pralle Sonne ist einfach nichts für sie. Allerdings überlege ich schon seit einer ganzen Weile, ob ich mir nicht zwei, drei Hängetöpfe zulegen und mit Jasmin bepflanzen soll. Das wäre eine Möglichkeit, die Zimmerpflanzen an einem hellen, aber nicht zu sonnigen Standort pflegen zu können. Mal gucken … Bislang ist dieses Pflanzenprojekt stets daran gescheitert, dass ich keine passenden Töpfe gefunden habe. Unser Gartencenter ist zwar mit Blumentöpfen reich ausgestattet, bietet bei Hängetöpfen aber nur eine kleine Auswahl. Und die will mir nicht so recht gefallen. Vielleicht finde ich ja Alternativen im Internet? Für Tipps bin ich immer dankbar!

Wie gefallen dir die drei Winterblüher als Zimmerpflanzen des Monats? Und welche der Pflanzen findest du am schönsten? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

[Quelle: → Pflanzenfreude.de und eigene Recherche]

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Sissi ist ein echter Workaholic und als Lifestyle Scout stets auf den Spuren der neuesten Trends unterwegs. Könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Wahlmünchnerin allerdings mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken - ihr Tablet immer in Reichweite. Als Autorin und Bloggerin liegen ihr die Themen gesunde Ernährung und Naturkosmetik besonders am Herzen. Schminktechnisch bleibt sie sich bei aller Liebe zu Trends seit Jahren treu. Ihr Markenzeichen: ein roter Lippenstift.

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