Mein erstes Virtual Reality Dinner

Mein erstes Virtual Reality Dinner

Gerade erst aus der schönen Hansestadt Hamburg zurückgekommen, durfte ich mich vergangenen Montag schon auf das nächste Münchner Event freuen: mein erstes Virtual Reality Dinner. Als die Einladung von OpenTable in meinen digitalen Briefkasten geflattert kam, war ich ganz schön aufgeregt. Würde ich überhaupt etwas zu essen bekommen? Oder nur meine Sinne gereizt werden, sodass ich lediglich das Gefühl hätte, etwas zu essen? Fragen über Fragen … Denn im Bereich Virtual Reality Dinner gibt es – mindestens – zwei sehr unterschiedliche Konzepte. Um es vorwegzunehmen: Ich wurde satt. Und das sogar auf sehr delikate Weise, denn der ebenso exklusive wie vergnügliche Abend fand im LEHEL statt. Und wer das LEHEL kennt, der weiß, dass es ein Juwel unter den Münchner Szenelokalen ist.

 

Dieser Namensverdreher sorgte beim Schokoschnegel und mir für großes Gelächter

Dieser Namensverdreher sorgte beim Schokoschnegel und mir für großes Gelächter

 

Zwei meiner Tischgenossinnen

Zwei meiner Tischgenossinnen: Anna und Claudia

 

Unsere leckere Vorspeise

Unsere leckere Vorspeise

Trüffelpasta (Das wundervolle Dessert habe ich leider nicht fotografiert ...)

 

Trüffelpasta (Das wundervolle Dessert habe ich leider nicht fotografiert …)

 

Digitale Dienste sind auch in der Gastronomie auf dem Vormarsch:

Aber fangen wir am Anfang an! Was die Zukunft bringt, wollen wir doch alle gern wissen, oder? Und vor allem die Welt der Technik hält immer wieder neue Überraschungen für uns parat – auch und gerade beim Restaurantbesuch. Ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, hat sich OpenTable, der weltweit führende Anbieter für Restaurantreservierungen, zur Aufgabe gemacht. Durch eine landesweite Umfrage konnte OpenTable herausfinden, wie deutsche Restaurantgäste zu den derzeit größten Gastronomietrends stehen und welche Veränderungen sie sich in der Gastronomie wünschen würden.

 

Automatisierte Abläufe bieten Vereinfachung und Zeitersparnis:

Jeder kennt es: Man ist bereit, die Rechnung zu bezahlen – aber der Kellner ist nicht in Sichtweite. Automatisierung am Esstisch könnte diesen Moment der Vergangenheit angehören lassen und es ermöglichen, per Knopfdruck zu bestellen oder zu bezahlen. Klingt praktisch? Das finden auch viele andere Gäste und küren diesen Trend zum beliebtesten. So würden 44 Prozent der Befragten die Möglichkeit begrüßen, mit Kreditkarte oder bargeldlos direkt auf dem Smartphone bezahlen zu können. Geräte, die automatisch herausfinden, wer am Tisch welchen Anteil des Gesamtbetrages bezahlen sollte, wünschen sich ebenso viele Menschen. Zudem würden 40 Prozent gern per Touchscreen-Speisekarte automatisch bestellen. Zukünftig dürfte die Abwicklung dieser restauranttypischen Abläufe dank Automatisierung deutlich vereinfacht werden.

 

Vorteile virtueller Realität für Mehrheit noch nicht greifbar:

Virtual Reality ist gerade auf dem Vormarsch, der Begriff in aller Munde. Dennoch hatte bei Weitem noch nicht jeder die Gelegenheit, diese neuartige Erfahrung zu machen, eine der Brillen aufzusetzen und sich plötzlich in einer ganz anderen Umgebung wiederzufinden. Es verwundert daher wenig, dass aktuell gerade einmal 4,5 Prozent der Befragten glauben, dass Restauranterlebnisse in der virtuellen Realität ihren Restaurantbesuch bereichern könnten. Schließlich ist ein Restaurantbesuch ein durch und durch sensorisches Erlebnis und somit stark in der Realität verhaftet. Die virtuelle Realität wird wohl auch in Zukunft kaum den tatsächlichen Besuch eines Restaurants ersetzen. Allerdings könnte Virtual Reality als Ergänzung zu großartigem Essen und einem stimmungsvollen Umfeld eingesetzt werden, um das Restauranterlebnis beispielsweise durch einen Live-Blick in die Küche oder auf die Felder, von denen die eingesetzten Zutaten kommen, abzurunden.

 

Robotik sorgt bei Restaurantbesuchern noch für Skepsis:

Spätestens seit »Star Wars« werden Roboter in der Gesellschaft nicht mehr ausschließlich als bedrohliche, gefühllose Wesen wahrgenommen, sondern durchaus auch als niedliche, praktische Helfer. Aktuell sind sie für viele schon treue »Mitbewohner«, die uns lästige Alltagsaufgaben wie Staubsaugen oder Rasenmähen abnehmen. Dennoch werden Roboter nicht in allen Lebensbereichen wertgeschätzt. Manche Tätigkeiten sind für uns Deutsche noch ganz klar uns Menschen vorbehalten. Zu diesen Bereichen zählt offensichtlich auch die Gastronomie, denn 79 Prozent der Befragten lehnt den Einsatz von Robotern in der Gastronomie schlichtweg ab. Zu groß seien die Einbußen bei Gastfreundschaft und Restaurantgewerbe. Elf Prozent der deutschen Gäste war es hingegen egal, von wem sie ihr Essen serviert bekommen – Hauptsache, sie bekommen es. Und gerade einmal vier Prozent würden Robotik begrüßen. Eine Zahl, die sich im Laufe der nächsten Jahre gewiss noch erhöhen wird. Wobei ich mir Robotik nur in einem speziellen »Roboterrestaurant« vorstellen kann.

 

Und was ist bei all der Technik mit dem Ambiente?

Zwei weitere, sehr beliebte Wünsche beziehen sich darüber hinaus auf technologische Neuerungen bezüglich des Ambientes: Ein Tisch, der niemals wackelt und sich abhängig von dem getragenen Gewicht selbst ausbalanciert, steht für 41 Prozent auf der Wunschliste. Und über die Hälfte aller Befragten (52 Prozent) sehnen sich nach einem Geräuschregler, um einen ruhigeren Restaurantbereich zu erzeugen und laute Tische auszublenden. Das käme mir vor allem in meiner liebsten Tapas Bar sehr gelegen, hihi …

Erst langsam bahnen sich die neuen Technologien ihren Weg in die Gastronomie, doch im Laufe der nächsten Jahre wird sicherlich der ein oder andere Gast erstaunt sein, was ihm sein Restaurant bietet. Gewisse Bereiche bleiben wohl trotzdem erst einmal unangetastet von digitalen Helfern – denn gute Gastfreundschaft und mit Liebe gekochtes Essen sind immer noch Chefsache. Und das ist auch gut so!

 

Über OpenTable:

OpenTable, Mitglied der Priceline Group (NASDAQ: PCLN), ist der weltweit führende Anbieter für Online-Restaurantreservierungen, über den weltweit mehr als 23 Millionen Gäste monatlich bei über 43 000 Restaurants reservieren. Das OpenTable-Netzwerk bringt Gäste und Restaurants zusammen. Es hilft Gästen, den perfekten Tisch zu finden und zu reservieren und bietet Gastronomen die Möglichkeit, ihr Serviceangebot zu personalisieren, so dass die Gäste gern wiederkommen.

In Deutschland ist OpenTable seit 2007 vertreten. Dort nutzen rund 2 300 Restaurants die OpenTable-Technologie und bieten eine Tischreservierung über OpenTable und mobile Apps an. Mit dem OpenTable-Service können Kunden nach freien Tischen in Restaurants suchen, Restaurants anhand geprüfter Bewertungen, Speisekarten und anderen hilfreichen Informationen auswählen und im Handumdrehen einen Tisch reservieren.

Neben der Unternehmens-Website und den mobilen Apps unterstützt OpenTable Reservierungen für rund 600 Partner, darunter viele der beliebtesten globalen und lokalen Marken im Internet. Den Gastronomen ermöglicht OpenTable, ihre Reservierungen zu verwalten, ihre Arbeitsprozesse zu vereinfachen und ihren Service zu verbessern. Seit der Gründung im Jahr 1998 hat OpenTable weltweit bereits 1,4 Milliarden Gästen zu einem Tisch verholfen, allein in Deutschland sind es über 22 Millionen. Der Firmensitz befindet sich in San Francisco, Kalifornien, und der OpenTable-Service ist in über 20 Ländern verfügbar, unter anderem in Australien, Kanada, Deutschland, Irland, Japan, Mexiko, Großbritannien, den Niederlanden und den USA.

 

Bananenschneckerls Resümee:

Ich habe mein erstes Virtual Reality Dinner im LEHEL sehr genossen. Es schmeckte nach mehr! Die uns von Samsung Electronics zur Verfügung gestellten → VR-Brillen saßen sehr bequem und entsprachen mit ihren vielen tollen Features dem neuesten Stand der Technik. Schnell fand ich mich im intuitiven Menü zurecht, blickte dem Küchenteam in die Töpfe, wedelte elegant eine Skipiste hinunter und sprang mutig aus dem Flugzeug. Alles ganz bequem von meinem Tisch im LEHEL aus – eine wunderbare Möglichkeit, sich die Zeit zwischen den einzelnen Gängen zu verkürzen! Der Austausch mit meinen Tischgenossen kam dabei keineswegs zu kurz. Oh, nein! Wer denkt, dass Virtual Reality nur etwas für einsame Nerds vor dem Computer ist, der irrt. Wir haben uns eifrig über unsere »Küchen- und Tischabenteuer« ausgetauscht, dabei angenehm miteinander geplaudert und auch sehr viel gelacht. Kurz: ein rundum gelungener Abend!

Wenn ich ehrlich bin, kann ich es gar nicht abwarten, diese Erfahrung zu wiederholen. Meine Eltern – immerhin Jahrgang 1948 und 1949 – hätten sicher ebenfalls einen Riesenspaß daran. Bei vielen anderen Techniktrends in der Gastronomie bin ich jedoch skeptisch. Sicher, es wäre fein, stets an einem wackelfreien Tisch zu sitzen und die Geräuschkulisse nach eigenem Gusto regeln zu können. Auch den Besuch in einem »Roboterrestaurant« stelle ich mir äußerst lustig vor.

Zugleich lege ich sehr viel Wert auf die individuelle Beratung bei der Bestellung. Und so denke ich, dass ich nicht auf menschlichen Service verzichten möchte. Weder jetzt noch in Zukunft. Eine Automatisierung im Restaurant hätte daher für meinen Geschmack ihre ganz klaren Grenzen. Und so sage ich »Ja« zum »Roboterrestaurant« und zu VR-Brillen, aber »Nein« zur Vollautomatisierung in herkömmlichen Restaurants. Und die Erfahrung gibt mir Recht. Gerade ein Szenelokal wie das → LEHEL lebt von seinem aufmerksamen Team, das uns ausgesprochen liebevoll und kompetent umsorgt hat. Die kredenzten Weine waren ebenso köstlich wie die gereichten Speisen – das traue ich einem Roboter einfach (noch) nicht zu.

Hast du ebenfalls schon Erfahrungen mit Virtual Reality gemacht? Wenn ja: welche? Und was hältst du von den aktuellen Gastronomietrends? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

[Quelle: → OpenTable und eigene Recherche // Artikelbild: NeONBRAND]

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Sissi ist ein echter Workaholic und als Lifestyle Scout stets auf den Spuren der neuesten Trends unterwegs. Könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Wahlmünchnerin allerdings mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken - ihr Tablet immer in Reichweite. Als Autorin und Bloggerin liegen ihr die Themen gesunde Ernährung und Naturkosmetik besonders am Herzen. Schminktechnisch bleibt sie sich bei aller Liebe zu Trends seit Jahren treu. Ihr Markenzeichen: ein roter Lippenstift.

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