Gastronomisches Kleinod: »die FASANERIE«

Gastronomisches Kleinod: »die FASANERIE«

Im Münchner Stadtteil Moosach lockt unweit des Botanischen Gartens ein gastronomisches Kleinod, das heutzutage Seltenheitswert besitzt: das Restaurant »die FASANERIE«. Lange lag das historische Schlösschen im Dornröschenschlaf, bis das Traditionshaus von Martina Meise liebevoll geweckt wurde. Nicht über Nacht, versteht sich. Dahinter steckt harte Arbeit. Monatelange Renovierungen waren vonnöten, in denen Martina der »FASANERIE« mit viel Gespür für die Geschichte des Hauses neues Leben einhauchte. Auf das Resultat ist sie mit Recht sehr stolz. Denn nun erstrahlt das Restaurant im neuen Glanz und lädt Ausflügler und Bonvivants zu einer kulinarischen Verschnaufpause vom Alltag ein.

Ursprünglich dienten die altehrwürdigen Gemäuer der königlichen Fasanenzucht und gehörten zum Nymphenburger Schloss. Adel verpflichtet bekanntermaßen. Und so schmückte Martina die einladenden Räumlichkeiten mit den edlen Farben der Fasanenfedern. Dabei wurde die historische Substanz des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes weitgehend erhalten. Besonders beeindruckend: die breiten Bohlen der rund 300 Jahre alten Holzböden. Wunderschön! So etwas wird heute gar nicht mehr angefertigt. Geschickt platzierte Leuchten und gemütliche Holzmöbel schaffen eine atmosphärische Mischung aus Tradition und Moderne – ein gekonnter Mix! Die farblich auf die Wände der fünf individuell gestalteten Gasträume abgestimmten Sitzpolster, Kissen und Speisekarten setzen gelungen Akzente und sorgen überdies für ein Gefühl der Wärme und Behaglichkeit bei den Gästen.

 

Fasane sind in der »FASANERIE« allgegenwärtig

Fasane sind in der »FASANERIE« allgegenwärtig

 

»die FASANERIE« – immer eine gute Location!

Ob Fasaneriezimmer (50 Plätze), Jagdzimmer (20 Plätze), Biedermeierzimmer (60 Plätze) oder Kaminzimmer (30 Plätze) – die Gasträume im Restaurant »die FASANERIE« sind hervorragend geeignet für alle Arten von Familienfesten, Firmenveranstaltungen oder anderen Events. Vom Fleck weg verliebt habe ich mich in die 300 Jahre alte wunderschöne Tenne (130 Plätze) mit ihrer großartigen Dachkonstruktion. Hier sollen zukünftig in jeder Woche kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Kammerorchesterkonzerte etwa oder auch Lesungen. Den Anfang macht schon am 3. Dezember der bekannte Schauspieler → Uwe Kosubek, der die Gäste mit heiteren Weihnachtserzählungen unterhalten wird.

Darüber hinaus finden an den drei Adventssonntagen 3., 10. und 17. Dezember in der Tenne und im Außenbereich Adventsmärkte statt. Für weihnachtlichen Duft sorgt dabei Sabine Heinsch von → AMEI, die mit den Besuchern im Biergarten Lebkuchen backt. Außerdem kannst du Glühwein, Eierpunsch, Pralinen und andere hausgemachte Leckereien im Lichterglanz genießen. Eine schöne Idee! Und wenn du am 31. Dezember noch nichts vorhast, solltest du die → Große Silvester-Gala nicht verpassen. Unter dem Motto »2017 – Rien ne va plus!« lässt »die FASANERIE« mit Swing, Casinoluft an echten Spieltischen und einem traumhaften Menü die Korken knallen. Dresscode: Casino Royale. Das wird sicher ein unvergesslicher Abend.

Stillvoll genossen wird aber nicht nur in den historischen Gemäuern selbst. Neben den fünf geschmackvoll gestalteten Gasträumen der ehemals königlichen Fasanenzucht lockt das Restaurant zugleich mit einem der schönsten Biergärten Münchens. Im Schutze der hochgewachsenen Kastanienbäume sind fantastische Momente gewiss. Ich jedenfalls freue mich schon sehr auf den nächsten Sommer!

 

»Bavaria meets mediterran«:

Bayerische Hausmannskost im Biergarten und südländische Gaumenfreuden im Restaurant müssen einander nicht ausschließen. Wie gut die vermeintlichen Kontraste tatsächlich miteinander harmonieren, beweist eindrucksvoll die Speisekarte der »FASANERIE«. Getreu dem Motto »Bavaria meets mediterran« jongliert die Biergartenküche gekonnt mit leckeren weiß-blauen Schmankerln und leichten italienisch-mediterranen Köstlichkeiten. Das Ergebnis: herzhaft-zarte Kreationen. Selbst Klassiker wie Wildgerichte werden neu interpretiert. Doch so vielfältig die Kulinarik auch sein mag, ein Rezept steht über allem: Qualität.

Martina ist sich sicher: »Auf die Qualität kommt es an! Alles, was wir unseren Gästen servieren, ist stets frisch, saisonal und regional.« Abgerundet mit erlesenen Weinen soll jede einzelne Kreation zu einem kleinen kulinarischen Feuerwerk werden. Schließlich ist Essen mehr als Bedürfnisbefriedigung. Essen ist Leidenschaft und Genuss. Essen ist Leben.

 

Unser Pressedinner in der »FASANERIE«:

Gestern Abend waren → Sascha und ich zum Pressedinner in der »FASANERIE« eingeladen. Das hat mich riesig gefreut, da ich das Grand Opening verpasst habe und mich doch gern selbst davon überzeugen wollte, ob das Restaurant wirklich zu den neuen Juwelen unter den Münchner Restaurants gehört. Nach einem gruseligen Fußmarsch durch ein kleines Waldstück stand ich vor dem adventlich geschmückten Gebäude. Ziemlich erleichtert, wie ich gestehen muss, denn nächtliches Umherstreifen im Wald zählt nicht zu meinen bevorzugten Aktivitäten. Das ist aber auch meine einzige Kritik an der »FASANERIE«. Zwar liegt sie nur knapp 20 Fahrminuten vom Zentrum entfernt. Aber wer so wie ich mit dem Öffentlichen Nahverkehr unterwegs ist, muss sich über einen schlecht beleuchteten Waldweg an das Restaurant heranpirschen. Spooky!

Martina weiß das und ist über die Lichtsituation nicht glücklich. Ich drücke ihr – und mir – die Daumen, dass die Stadt München möglichst bald Abhilfe schafft. In der Zwischenzeit rate ich allen Gästen, lieber mit dem Radl oder dem Auto zum Restaurant zu fahren. Aber zurück zum Dinner! Ich war ein bisserl zu früh dran, wurde aber dennoch von Martina, → Markus Mensch, der das Ganze organisiert hatte, und Küchenchef Piersandro Pieli aufs Freundlichste begrüßt. Unser Tisch war bereits festlich eingedeckt. Flugs standen feinstes Mineralwasser und Prosecco vor mir – von Piersandro persönlich serviert. So lasse ich mir das gern gefallen!

Tolles Menü – und eine schräge Menükartendiebin …

Markus und ich plauderten entspannt, bis nach und nach die anderen Gäste eintrafen. Neben »echter« Presse kamen auch einige Blogger. Viele von uns kannten sich bereits, aber es waren auch neue Gesichter zu sehen. Das finde ich immer sehr spannend bei solchen Events. Oft entdeckt man Gemeinsamkeiten und sogar Freundschaften werden geschlossen. Sascha zum Beispiel habe ich bei einem anderen von Markus organisierten Event kennengelernt. Seitdem unternehmen wir viel gemeinsam. Es gibt aber auch Blogger, die jeden anderen Blogger als Konkurrenz empfinden und das sehr deutlich zeigen oder sich sonstwie »schräg« benehmen. So habe ich mit einer gewissen Belustigung bemerkt, dass eine der anwesenden Damen ganz dreist die Menükarte gemopst und als Notizblock zweckentfremdet hat. Der Gedanke, dass wir anderen gern zumindest einen kurzen Blick darauf geworfen hätten, kam ihr wohl leider nicht. Wie unhöflich! Ich bin sicher, Martina hätte ihr liebend gern Schreibpapier besorgt. Aber so san’s halt, d’Leit!

Unseren Spaß am schönen Abend haben Sascha und ich uns natürlich trotzdem nicht nehmen lassen. Im Gegenteil! Martina zeigte sich als charmante Gastgeberin und wir konnten ihr beim Erzählen über das Restaurantkonzept deutlich anmerken, wie sehr sie »die FASANERIE« liebt. Sehr sympathisch! Ebenfalls sehr schön finde ich, dass sie sich nicht in die Küche einmischt. Piersandro kann schalten und walten, wie er will. Davon können sich viele andere Restaurants eine Scheibe abschneiden. Apropos Scheibe: Als Antipasti reichte Piersandro uns köstliche Bruschetta. Das Brot dafür wird im hauseigenen Holfofen gebacken. Sehr lecker! Beim primo corso konnte ein Duett aus gebratener Cotechino und Thunfischfilet in Sesamkruste auf einem Bett aus Apfel-Rotkohl die anwesenden Foodies überzeugen. Für mich gab es natürlich nur den Thunfisch. Der secondo corso bestand aus Rumpsteak mit Pflaumen und Kürbis-Gnocchi für die Carnivoren unter uns. Für mich gab es anstelle des Steaks leckeres Zanderfilet. Wo italienisch gekocht wird, dürfen natürlich die dolci nicht fehlen! Piersandro konnte auch hier punkten, indem er uns einen gemischten Desserteller mit Panna Cotta, Zimtcreme und Maronenmus auftischte. Zum Niederknien!

 

Impressionen unseres Pressedinners:

Bruschetta mit Tomaten und Knoblauch

Bruschetta mit Tomaten und Knoblauch

 

Duett aus gebratener Cotechino und Thunfischfilet in Sesamkruste auf einem Bett aus Apfel-Rotkohl

Duett aus gebratener Cotechino und Thunfischfilet in Sesamkruste auf einem Bett aus Apfel-Rotkohl

 

Zanderfilet an Kürbis-Gnocchi

Zanderfilet an Kürbis-Gnocchi

 

Desserteller mit Panna Cotta, Zimtcreme und Maronenmus

Desserteller mit Panna Cotta, Zimtcreme und Maronenmus

 

Nach dem Essen sollst du ruh’n oder tausend Schritte tun!

Tausend Schritte haben wir zwar nicht gemacht, sind aber vergnügt Martinas Einladung gefolgt, »die FASANERIE« auf einem Rundgang näher kennenzulernen. Was soll ich sagen? Ich habe weiter oben ja schon geschildert, wie gut mir das rundum restaurierte Gebäude gefällt.

 

Martina zeigt uns das Jagdzimmer

Martina zeigt uns das Jagdzimmer

 

Der antike Kachelofen im Biedermeierzimmer ist ein Traum

Der antike Kachelofen im Biedermeierzimmer ist ein Traum

 

Kunst spielt in der »FASANERIE« eine große Rolle

Kunst spielt in der »FASANERIE« eine große Rolle

 

Stolz präsentiert Martina die zum Interieur des Biedermeierzimmers passende Speisekarte

Stolz präsentiert Martina die zum Interieur des Biedermeierzimmers passende Speisekarte

 

Im Treppenhaus atmet man Geschichte ...

Im Treppenhaus atmet man Geschichte …

 

Diese Bank lädt zum Verweilen und Plaudern ein

Diese Bank lädt zum Verweilen und Plaudern ein

 

Mein persönlichesHighlight: die wundervolle Tenne

Mein persönlichesHighlight: die wundervolle Tenne

 

Bananenschneckerls Resümee:

Wer nicht nur Wert auf gutes Essen legt, sondern auch auf das Ambiente, der ist im Restaurant »die FASANERIE« bestens aufgehoben. Martina und ihr Team leben die Verschmelzung aus alteingesessener Gasthauskultur und modernem Flair – auf hohem, aber nicht abgehobenem Niveau. Das spiegelt sich auch in den Preisen wider. Denn Martina ist es wichtig, dass jeder zu ihr kommen kann. Familien mit kleinem Geldbeutel ebenso wie anspruchsvolle Feinschmecker. So gibt es Pizza und Pasta bereits ab acht Euro, während du für Filetto di manzo in Trüffelkruste mit 34,50 Euro schon etwas tiefer in die Tasche greifen musst. Für den gebotenen Gaumenkitzel – und für München! – aber immer noch preiswert. Inzwischen hat sich das Moosacher Traditionslokal auch zu einem wahren Geheimtipp unter Münchner Senioren entwickelt, welche die hausgemachten Kuchen und Torten beim Kaffeeklatsch genießen. Die Kaffeebohnen stammen übrigens aus Münchens Kaffeerösterei → SUPREMO.

Warst du ebenfalls schon einmal in der → »FASANERIE« zu Gast? Wie hat es dir dort gefallen? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar und wünsche dir einen guten Start ins Wochenende!

XOXO

Sissi

[Transparenz: Medienkooperation // Artikelbild: Daniel Schvarcz]

Comments
2 Responses to “Gastronomisches Kleinod: »die FASANERIE«”
  1. Hallo Sissi,

    richtig cooles Ambiente 😉 das hätte mir auch gefallen!

    LG Katrin

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Sissi ist ein echter Workaholic und als Lifestyle Scout stets auf den Spuren der neuesten Trends unterwegs. Könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Wahlmünchnerin allerdings mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken - ihr Tablet immer in Reichweite. Als Autorin und Bloggerin liegen ihr die Themen gesunde Ernährung und Naturkosmetik besonders am Herzen. Schminktechnisch bleibt sie sich bei aller Liebe zu Trends seit Jahren treu. Ihr Markenzeichen: ein roter Lippenstift.

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