Wir lieben Teebeutel!

Wir lieben Teebeutel!

Wusstest du schon, dass die kleinen Teebeutel, wie wir sie heute kennen, auf einer zufälligen Entdeckung im frühen 20. Jahrhundert beruhen? Ein amerikanischer Teehändler füllte Teeblätter als Warenprobe in kleine Seidensäckchen. Seine Kunden hielten das für eine moderne Möglichkeit der Zubereitung und kochten sich damit den Tee auf. Heute finden sich die praktischen Beutel in nahezu jedem Haushalt, gefüllt mit den verschiedensten Inhalten. Bei der großen Auswahl auf dem markt gibt es allerdings bedeutende Qualitätsunterschiede, welche den Geschmack und vor allem auch die Wirkung des Heißgetränks beeinträchtigen.

 

Der Teebeutel – zu Unrecht unter Verdacht:

Die Nutzung von Teebeuteln ist mindestens genauso weit verbreitet wie die vielen Vorurteile und Unwahrheiten, die darüber kursieren. Oft hört man, dass sich die Aromen und Wirkstoffe in ihnen nicht voll entfalten könnten oder in den Beuteln nur die Reste der Teeproduktion enthalten seien. Dabei ist dies bei hochwertigen Arzneipflanzen gerade nicht der Fall: Hier haben sowohl der zerkleinerte Tee, als auch die zusätzlich verpackten Beutel überaus positive Auswirkungen auf die Qualität, den Geschmack und die Wirkungsweise des Tees.

 

Je kleiner, desto feiner:

Die (Heil-)Pflanzen, welche in den Teebeutel kommen, sollen – besonders bei Arzneitees – den höchstmöglichen Wirkstoffaustritt erzielen können. Und das funktioniert am besten, wenn die Pflanze fein geschnitten wird, sodass sich die Wirkstoffe und Aromen vollständig im warmen Wasser entfalten können. Die klein geschnittenen Inhaltsstoffe können im Teebeutel anschließend so dosiert werden, dass sie optimal wirken. Bei ungeschnittenen, offenen Tees besteht die Gefahr, dass über- oder unterdosiert wird, was gerade bei therapiebegleitenden Tees ungünstig sein kann. Außerdem können sich bei ganzen Blättern die ätherischen Öle und somit die Wirkung nicht richtig entfalten.

 

Kleider machen Beutel:

Doch nicht nur der hochwertige Beutelinhalt ist für eine optimale Wirkweise entscheidend. Es zählt auch die äußere Hülle, die den Beutel umgibt. Denn ideal ist es, wenn er zusätzlich von einem Spezialsachet umgeben wird – wie zum Beispiel bei den Tees von → Sidroga® Purify, die ich dir vor vier Wochen vorgestellt habe. So werden die Inhaltsstoffe und Aromen zusätzlich geschützt und bleiben bis zum Öffnen des Beutels erhalten.

 

Bananenschneckerls Resümee:

Eine meiner Freundinnen weigert sich strikt, Tee aus dem Beutel zu trinken. Mich fuchst das immer gewaltig, weil sie mir jedes Mal aufs Neue mit all den oben schon genannten Vorurteilen kommt. So ein Quatsch! Natürlich habe auch ich losen Tee im Schrank. Und nicht selten stelle ich mir daraus meine eigenen Teemischungen mit Blüten, Kräutern und Gewürzen zusammen. Diese kommen dann in fest schließende Dosen oder Gläser und nicht etwa in handgenähte Teebeutel. Aber gerade jetzt, wo der Herbst ins Land zieht, finde ich Teebeutel ungeheuer praktisch: Ich möchte mir nicht jedes Mal gleich eine ganze Kanne aufbrühen müssen, wenn ich durchgefroren nach Hause komme und Lust auf einen Becher Tee habe. Und das Gefutzel mit Teeeiern und Co. finde ich auch sehr lästig. Nein, ich schnappe mir lieber einen Teebeutel und meinen Wasserkocher – das geht viel schneller.

Wie trinkst du deinen Tee am liebsten: lose aufgebrüht oder aus dem Teebeutel? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

 

Comments
One Response to “Wir lieben Teebeutel!”
  1. Sabiene sagt:

    Ich habe früher auch immer die Teebeutel verachtet.

    Aber nachdem ich festgestellt habe, dass die Briten, die erfahrensten Teetrinker der Welt, diese Beutelchen auch benutzen, verwende ich sie auch.

    Ich finde sie besonders praktisch, wenn man verschiedene Sorten Tee im Haus haben möchte.

    Liebe Grüße

    Sabienes

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Sissi ist ein echter Workaholic und als Lifestyle Scout stets auf den Spuren der neuesten Trends unterwegs. Könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Wahlmünchnerin allerdings mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken - ihr Tablet immer in Reichweite. Als Autorin und Bloggerin liegen ihr die Themen gesunde Ernährung und Naturkosmetik besonders am Herzen. Schminktechnisch bleibt sie sich bei aller Liebe zu Trends seit Jahren treu. Ihr Markenzeichen: ein roter Lippenstift.

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