SOS bei Insektenstichen: bite away®

SOS-Tipp bei Insektenstichen: bite away®

Jedes Kind weiß: Insektenstiche sind lästig. Die Haut juckt, das Gewebe schwillt an, es schmerzt und puckert. Der Grund ist der beim Stich oder Biss verabreichte Speichel. Bei mir bilden sich sogar Quaddeln, die wie die seltsamen Hautauswüchse eines Außerirdischen aussehen. Beißt ein Insekt zu, ist schnelle Hilfe gefragt. Herkömmliche Methoden wie kühlende Salben, Gele oder Hausmittel sind oft nicht griffbereit oder wirken nicht nachhaltig, sodass der Juck-Kratz-Teufelskreis beginnt. »Konzentrierte Wärmetherapie kann die Symptome eines Insektenstichs dagegen oftmals schnell und effektiv lindern«, sagt Marcus Maurer, Professor für Dermatologie und Allergologie an der Charité, Universitätsmedizin Berlin. »Durch die kurze Erwärmung der betroffenen Hautstelle kann die Ausschüttung von Botenstoffen bei Entzündungsreaktionen und Abbauenzymen modifiziert werden«, so Maurer. Das klingt spannend, oder?

Auf dem Yupik Infoday 2017 am Mittwoch in München habe ich jetzt ein Medizinprodukt kennengelernt, das genau diese Wärmetherapie bietet: bite away®. Mit bite away® können Juckreiz und Schwellungen, die durch Insektenstiche und -bisse hervorgerufen wurden, durch lokale Wärmeeinwirkung schnell und einfach gelindert werden. Die Anwendung von bite away® ist denkbar einfach, vollkommen chemiefrei und beruht auf einem rein physikalischen Wirkprinzip. Dadurch eignet sich das Medizinprodukt auch perfekt für Schwangere, Allergiker sowie zur Eigenanwendung bei Kindern ab zwölf Jahren.

bite away® - Konzentrierte Wärme auf Tastendruck

 

bite away® – unterwegs mit Familien, Allergikern und Outdoor-Aktiven:

Egal ob bei einem Ausflug mit den Kindern, einer Fahrradtour mit Freunden rund um den See oder bei der Arbeit im Freien – bei einem Insektenstich oder -biss geht es darum, die unangenehmen Folgen schnell zu lindern. bite away® passt in jeden Rucksack und kann in Arbeits- oder Schutzkleidung als praktischer Begleiter mitgenommen werden. Ein weiterer Vorteil: Bei Reisen ins Ausland ist die Erste Hilfe immer dabei. Die Handhabung ist leicht – ein Tastendruck genügt, um die Wärme zu aktivieren und so können bereits Kinder ab zwölf Jahren die Behandlung in Eigenregie durchführen. Die rein physikalische Anwendung ist dermatologisch getestet. Überdies lässt sich die keramische Kontaktfläche mühelos desinfizieren, damit mehrere Personen ein und dasselbe Gerät verwenden können.

bite away® wird bereits erfolgreich bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), der Wasserwacht und dem Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland (ASB) eingesetzt. Ich denke, das spricht für sich. Mit einem Satz (aufladbarer) Batterien können übrigens bis zu 300 Anwendungen durchgeführt werden.

 

So funktioniert bite away®:

bite away® arbeitet rein physikalisch mit der sogenannten konzentrierten Wärmetherapie. Dabei erfolgt eine kurze Wärmeeinwirkung von etwa 51°C auf die vom Insektenstich oder -biss betroffene Hautstelle. Durch die kurze Anwendungsdauer von drei Sekunden (Kinder) bzw. sechs Sekunden (Erwachsene) wird die Haut nicht geschädigt, doch die Zeit reicht aus, um an der Behandlungsstelle physiologische Prozesse zu aktivieren, die zu einer Linderung der Symptome führen können. Dabei regelt ein softwaregesteuerter Mikroprozessor die interne Verknüpfung von Temperatur- und Zeitsteuerung – du kannst also nichts falsch machen! Sind die Begleiterscheinungen nach der ersten Anwendung noch nicht verschwunden, kann die Behandlung mehrfach bis zur Symptomlinderung durchgeführt werden – dabei sollte stets eine Wartezeit von mindestens zehn Sekunden zwischen den einzelnen Anwendungen eingehalten werden.

 

bite away® – ohne Chemie gegen Juckreiz, Schwellungen und Schmerzen vorgehen

 

Experteninterview mit Prof. Dr. Marcus Maurer:

Prof. Dr.  Marcus Maurer, Professor für Dermatologie und Allergologie an der Charité in Berlin, erklärt das physikalische Prinzip der Wärmetherapie und beantwortet die wichtigsten Fragen zu Insektenstichen.

Warum werden manche Menschen häufiger von Insekten gestochen als andere?
Diese Frage ist noch nicht eindeutig geklärt. Erste Studien und Ansätze konnten jedoch bereits einige Faktoren eingrenzen. Zum einen scheint die Zusammensetzung der Hautbakterien einen Einfluss auf die Stechpräferenz von Insekten zu haben. Hinzu kommen aber auch individuelle Eigenschaften der Personen wie Körperwärme, Blutgruppe sowie die ausgeatmete Luft, welche die Insekten unterschiedlich stark anlocken. Mücken nehmen offenbar vor allem das ausgeatmete Kohlenstoffdioxid der Menschen und Stoffwechselprodukte wie Ammoniak, Milchsäure und Harnsäure wahr.

Was passiert bei einem Mücken- oder Wespenstich?
Die zwei wichtigsten Gründe, warum Insekten zustechen, sind das Interesse am menschlichen Blut als Nahrungsmittel und die Verteidigung in einer Gefahrensituation für das Insekt. Wespenstiche verursachen häufig Schmerzen, wohingegen Mückenstiche Juckreiz an der betroffenen Stelle hervorrufen. Dies wird durch Substanzen im Insektenspeichel verursacht, die beim Stich oder Biss in die Haut dringen. Diese wirken auf die Muskulatur von Blutgefäßen des Menschen sowie auf das umliegende Gewebe. Dort kann dann eine Entzündungsreaktion ausgelöst werden.

Wann kann ein Insektenstich gefährlich werden?
Insektenstiche können vor allem im Kopfbereich – am und im Mund, auf der Zunge, im Hals und Rachen oder im Bereich der Augen – für den Menschen gefährlich werden. Durch eine möglicherweise auftretende Schwellung kann unter anderem die Atmung beeinträchtigt werden. Einige Menschen zeigen bei einem Insektenstich oder -biss sogar eine starke allergische Reaktion. Dabei treten Symptome wie Atemnot, Schweißausbrüche, Kreislaufschwäche, Schwindel, erhöhter Puls oder Bewusstlosigkeit auf. Dann sollte sofort ein Notarzt gerufen werden. Zudem sind Wespen- oder Bienenstiche generell, vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern, gefährlich. Außerhalb Mitteleuropas können für den Menschen gefährliche Krankheitserreger durch Insektenstiche übertragen werden.

Was kann man bei Insektenstichen oder -bissen tun?
Eine frühzeitige Reaktion kann das Jucken und Brennen sowie die Schmerzen nach einem Insektenstich effektiv lindern. Ein kühlendes Gel oder entzündungshemmende Medikamente sind nicht immer parat oder helfen oft nicht sofort. Dennoch sollte nicht gekratzt werden, denn dann kann sich der Insektenspeichel in der Haut ausbreiten und das Gewebe zusätzlich reizen. Gute Erfahrungen machen wir mit der Anwendung konzentrierter Wärme, die schnell Entzündungsreaktionen hemmt und die Begleiterscheinungen des Stichs lindern kann.

Was bedeutet konzentrierte Wärmetherapie?
Die konzentrierte Wärmetherapie funktioniert rein physikalisch. Die kurze, konzentrierte Wärmeeinwirkung von drei oder sechs Sekunden in einem Temperaturbereich um 51°C auf einem eng begrenzten Hautareal regt unterschiedliche physiologische Vorgänge an. Es wird davon ausgegangen, dass dabei auch verschiedene Signalwege und somit Immun- und Entzündungsreaktionen beeinflusst werden. Dies kann zu einer Linderung von durch Insektenstiche und -bisse verursachtem Juckreiz, Schwellungen und Rötungen führen. Durch die kurze Anwendungszeit ist eine Hautschädigung ausgeschlossen.

Welche Vorteile bietet die Behandlung mit Wärme?
Der Einsatz von Wärme ist gut verträglich. Deswegen ist die konzentrierte Wärmetherapie auch für Schwangere und Kinder sowie bei empfindlicher Haut zur schnellen Symptomlinderung nach Insektenstichen und -bissen geeignet, auch unterwegs. Ab zwölf Jahren können Kinder die Behandlung auch selbst vornehmen. In der Praxis klingen durch Insektenstiche und -bisse verursachte Schwellungen und der Juckreiz meistens innerhalb weniger Minuten dauerhaft ab. Je früher die Wärmetherapie bei Insektenstichen erfolgt, desto besser. Aber auch eine spätere Anwendung kann oftmals zum schnelleren Abheilen eines Stichs führen.

 

Bananenschneckerls Resümee:

Ich bin hellauf begeistert von bite away®! Beim ersten Blick auf das kleine, handliche Gerät war ich zugegebenermaßen skeptisch. Natürlich habe ich es sofort vor Ort ausprobiert – ohne einen Mückenstich zu haben – und fand, dass die Wärmeeinwirkung auf der Haut ganz schön »zwiebelt«. Aber Probieren geht bekanntlich über Studieren und so habe ich das Medizinprodukt gern mit nach Hause genommen. Inzwischen konnte nicht nur ich mich von seiner hohen Wirksamkeit überzeugen – auch meine Familie und Freunde sind glücklich, endlich eine schnelle Soforthilfe bei Insektenstichen und Co. zur Hand zu haben. Übrigens soll die Anwendung von bite away® auch bei unangenehmen Schmerzen durch Brennesseln oder Quallen Abhilfe schaffen – getestet habe ich das aber bislang noch nicht. Kaufen kannst du bite away® für 29,95 Euro (UVP) rezeptfrei in der Apotheke oder bei → Amazon (Affiliate Link). Unter → Stichheiler.de findest du weitere nützliche Informationen über den elektronischen Stichheiler.

Hast du ebenfalls schon Erfahrungen mit einem elektronischen Stichheiler wie bite away® gesammelt? Was hältst du davon? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

[Transparenz: Das Medizinprodukt bite away® wurde mir von der → RIEMSER Pharma GmbH im Rahmen des Yupik Infoday 2017 in München als kosten- und bedingungsloses Testmuster zur Verfügung gestellt. // Artikelbild: Archiv. // Produktfoto und Infografik: RIEMSER Pharma GmbH.]

Comments
4 Responses to “SOS-Tipp bei Insektenstichen: bite away®”
  1. Sabrina sagt:

    Ein interessantes Gerät, perfekt für mich und meine Familie. Danke für den Tipp!

    LG

    Sabrina

  2. Hallo Sissi,

    kannte ich noch gar nicht, aber super,da muss ich mal schauen 🙂 Danke für den Tipp!

    LG

    Katrin

    • Moin, moin!

      Ich kann dir das Gerät wirklich wärmstens empfehlen! Bei uns tanzen die Mücken derzeit Tango und so ist der elektronische Stichheiler vor allem beim Schokoschnegel im Dauereinsatz – jetzt juckt ihn nichts mehr.

      XOXO

      Sissi

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Sissi ist ein echter Workaholic und als Lifestyle Scout stets auf den Spuren der neuesten Trends unterwegs. Könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Wahlmünchnerin allerdings mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken - ihr Tablet immer in Reichweite. Als Autorin und Bloggerin liegen ihr die Themen gesunde Ernährung und Naturkosmetik besonders am Herzen. Schminktechnisch bleibt sie sich bei aller Liebe zu Trends seit Jahren treu. Ihr Markenzeichen: ein roter Lippenstift.

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