Aufräumen für Faule: #AFF 11 – Tassen & Becher

#AFF 11 – Tassen & Becher

Erinnerst du dich? Bereits im März habe ich dich gefragt, ob du → noch alle Tassen im Schrank hast und dir eine pfiffige Möglichkeit für das Upcycling von überzähligen Tassen gezeigt. Meine selbst gemachten Meisenknödel in der Tasse kamen im Netz so gut an, dass jetzt eigentlich niemand mehr überflüssige Tassen, Kaffebecher und Co. in seinem Küchenschrank stehen haben dürfte. Aber vielleicht hast du mein DIY-Tutorial ja verpasst. Oder deine Lieben haben dir neue Tassen geschenkt. Oder, oder, oder … Gründe für ein buntes Tassensammelsurium in unserer Küche gibt es viele, nicht nur bei Bloggern. Fakt ist: Die meisten von uns besitzen mehr Kaffeetassen und Becher, als sie je benutzen können. Und daher werfen wir am elften Tag unserer aktuellen Serie »Aufräumen für Faule« (#AFF) einen Blick in die Küchenschränke.

Denke bitte einmal gründlich darüber nach, wie viele Menschen jemals gleichzeitig in deinem Zuhause Kaffe, Tee und/oder Kakao getrunken haben. Mehr Tassen und Becher brauchst du nämlich nicht! In den seltenen Fällen, in denen sich mehr Menschen in deinem Zuhause versammeln, wie bei Festen und Familienfeiern, kannst du dir problemlos zusätzlich benötigte Tassen von deinen Freunden oder Nachbarn leihen. Minimalismus lautet wie immer das Zauberwort auf dem Weg zu einem entspannteren, aufgeräumteren Leben. Ich selbst käme übrigens an den meisten Tagen wunderbar mit acht Gläsern der Serie POKAL von IKEA aus. Sie fassen 350 Milliliter und sind für Kaffe und Tee ebenso gut geeignet wie für allerlei Kaltgetränke. Sie haben nur einen Nachteil: Der Schokoschnegel mag sie nicht und besteht für seinen Kaffeegenuss auf Bechern mit Henkel. Tja, da kann frau nichts machen … Da wir ohnehin nur noch fünf Exemplare von POKAL im Haus haben, suchten wir gemeinsam nach einem Kompromiss. Und fanden ihn – wieder einmal – beim Schweden.

Nach einigem Hin und Her haben wir uns endlich entschieden: Fast alles muss raus! Bleiben dürfen die sechs Kaffeetassen samt Untertassen vom weißen Tafel- und Kaffeegeschirr, die acht weißen Espressobecherchen von LEONARDO, zwei → To-Go-Becher von KAHLA, der → Henkelbecher Grummelig von FIFTYEIGHT PRODUCTS (der uns inzwischen als lustiger Stiftebecher dient), meine Bowl und mein Latte Cup von GreenGate sowie vier Trinkgläser mit Deckel und Strohhalm für den Garten von Tchibo. Neu einziehen werden bei uns in Kürze je vier weiße Kaffeebecher und vier gläserne Teebecher aus der Serie IKEA 365+. Damit sind wir bestens ausgestattet und für alle durstigen Besucher gerüstet. Und nun ist die Reihe an dir, deine Küchenschränke durchzusehen, überzählige Tassen und Becher konsequent auszumisten und nur das zu behalten, was du regelmäßig benutzt. Ich wünsche dir viel Spaß dabei!

 

#AFF 11: Sichte deine Küchenschränke und finde mindestens zehn Tassen und Becher, von denen du dich leichten Herzens trennen kannst.

 

Aufräumen für Faule: #AFF 11 – Tassen & Becher

Niemand kann zur selben Zeit aus mehr als einer Tasse trinken!

 

Das kann weg:
  • Alle Tassen und Becher ganz hinten im Schrank, die du bereits seit Monaten nicht mehr benutzt hast.
  • Alle Tassen und Becher, die du leicht durch etwas anderes ersetzen kannst – brauchst du für deinen morgendlichen Milchkaffee wirklich Gläser, Tassen, Schalen und Becher?
  • Alle Tassen und Becher, die zu keinem vollständigen Set gehören.
  • Alle Tassen und Becher mit Sprüngen oder einem anderen Knacks.
  • Alle Tassen und Becher, die du nicht leiden kannst.
  • Schnabeltassen & Co., aus denen dein Nachwuchs herausgewachsen ist.

 

Das darf bleiben:
  • Alle Tassen und Becher, die du gern und regelmäßig benutzt.

 

Ein paar Extratipps zur Organisation deiner Tassensammlung:

Vielleicht fällt es dir schwer, dich von einigen deiner Tassen und Becher zu trennen. Mir ging es beim Aussortieren jedenfalls so: Viele der Trinkgefäße besaßen für mich einen sentimentalen Wert. Und dann habe ich mich wieder daran erinnert, wie dringend ich mir mehr Minimalismus in unser aller Leben wünsche. Keiner von uns sollte Dinge »für den Fall, dass …« aufbewahren. Denn sonst führen wir ein mit Alltagsgegenständen überfrachtetes (Küchen-)Leben. Es ist an der Zeit, aufzuwachen und uns allein mit den Dingen zu umgeben, die unser Leben bereichern und die wir täglich benutzen. Damit dir das auch gelingt, habe ich noch ein paar praktische Extratipps zur Organisation deiner Tassensammlung für dich:

  • Gönne deinen Tassen und Bechern einen festen Platz im Küchenschrank. So hast du immer im Blick, wieviele Trinkgefäße du besitzt. Sehr nützliche Ordnungshelfer sind Regaleinsätze, mit denen du deine Tassen und Becher auf zwei Etagen aufbewahren kannst. Oft finden sich in Küchenschränken ja nur ein oder zwei Einlegeböden und man verschwendet dann gerade bei hohen Schränken zuviel Platz. Mithilfe von Regaleinsätzen kannst du den Platz im Küchenschrank mühelos verdoppeln und ersparst dir das Ineinanderstapeln von Tassen und Bechern – und verringerst so überdies die Gefahr von Geschirrbruch. Hübsch und nützlich sind darüber hinaus auch Wandregale oder Schienen mit Tassenhaken.
  • Sortiere stets »Gleiches mit Gleichem« – stelle Espressotassen zu Espressotassen, Kaffeebecher zu Kaffeebechern, Teegläser zu Teegläsern etc.
  • Sichte deine Küchenschränke in einem regelmäßigen Turnus und sortiere aus, was du nicht mehr brauchst. In den meisten Fällen genügt es, wenn du dies ein Mal im Jahr tust.
  • Sortiere ungeliebte Tassen und Becher sofort aus, nachdem du sie bekommen hast. Ja, vielleicht ist Tante Trude beleidigt, wenn sie in einem Jahr wieder zum Kaffeeklatsch vorbeikommt und ihr Tassengeschenk nicht mehr im Schrank steht. Aber, hallo? Das ist dein Leben!
  • Verkaufe deine überzähligen, ungeliebten Tassen und Becher auf dem Flohmarkt oder als kleine, thematisch sortierte Sets online.
  • Mädchenwohnheime und Frauenhäuser freuen sich immer über neue bwz. neuwertige Tassen und Becher – frage einfach mal bei dir vor Ort nach, welche Möglichkeiten du hast.
  • Orientiere dich an der Regel »Eine rein, eine raus«. Das heißt, dass du erst dann eine neue Tasse oder einen neuen Becher kaufst, wenn du mindestens ein überzähliges Trinkgefäß verschenkt oder verkauft hast.
  • Leihe dir für Feste und Familienfeiern zusätzlich benötigte Tassen und Becher, anstatt sie zu kaufen.

 

Bananenschneckerls Resümee:

Obwohl ich schon Anfang März mein Tassensammelsurum ausgemistet habe, konnte ich heuer doch noch 18 weitere Kaffeebecher sowie die eingangs erwähnten fünf Gläser der Serie POKAL aussortieren. Ich habe allesamt verschenkt und bin überrascht davon, wieviel mehr Platz ich jetzt in meiner kleinen Küche habe. Hoffentlich warst du ebenso erfolgreich – ich wünsche es dir von Herzen.

Noch ein Tipp zum Schluss: Verstaue alle aussortierten Tassen und Becher, die du verschenken oder verkaufen möchtest, in einem Korb im Flur und bringe sie schnellstmöglich aus dem Haus. So gerätst du nicht in Versuchung, sie erneut in die Hand zu nehmen und vielleicht doch wieder in den Küchenschrank zu stellen. Und nun bin ich neugierig, was du heute aussortiert hast. Teile doch deinen Aufräumerfolg unter dem Hashtag #AFF auf Instagram oder Twitter mit uns. Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

 

Comments
3 Responses to “#AFF 11 – Tassen & Becher”
  1. Hallo Sissi,

    ich habe ein stricktes Verbot neue Tasse anzuschleppen oder wenn ich etwas Neues möchte, dann muss sowieso etwas Altes weichen 🙂 …

    LG und schönen Abend

    Katrin

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  1. […] für Faule« (#AFF) unser Geschirr an. Nur logisch, nachdem wir gestern bereits überzählige → Tassen und Becher entsorgt haben, oder? Ich habe diese beiden Bereiche bewusst getrennt: Zum einen hatte ich dir im […]



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Sissi ist ein echter Workaholic und als Lifestyle Scout stets auf den Spuren der neuesten Trends unterwegs. Könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Wahlmünchnerin allerdings mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken - ihr Tablet immer in Reichweite. Als Autorin und Bloggerin liegen ihr die Themen gesunde Ernährung und Naturkosmetik besonders am Herzen. Schminktechnisch bleibt sie sich bei aller Liebe zu Trends seit Jahren treu. Ihr Markenzeichen: ein roter Lippenstift.

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