Wandern, wo einst die Mühlen klapperten

Wandern, wo einst die Mühlen klapperten

Die klassischen Wanderwege im Rheingau sind mittlerweile hinreichend bekannt: Rheinsteig und Rieslingpfad, Hildegardweg und auch der neue Klostersteig haben sich einen festen Platz in den Herzen der Wanderer erobert. Doch auch abseits der touristischen Rennstrecken darfst du dich auf interessante Begegnungen freuen. Zum Beispiel auf dem Mühlenweg im Elsterbachtal. Dreizehn Mühlen gilt es hier zu entdecken, wenn auch von einigen nur noch Ruinen von einer großen Vergangenheit künden. Doch wer sich mit allen Sinnen auf den Weg macht und sich einfangen lässt von der Mystik, die alten Mühlen anhaftet, wird begeistert zurückkehren von einem Ausflug in die Geschichte, als im Elsterbachtal neben Vogelgezwitscher auch das Klappern der Mühlen überall weithin zu hören war.

Der Rheingau ist durchzogen von zahlreichen Bächen, die sich vom Taunus kommend in Richtung Rhein schlängeln und einst viele Mühlräder antrieben. Allein am kleinen Elsterbach, der nördlich von Stephanshausen entspringt und bei Winkel in den Rhein mündet, verrichteten 18 Mühlen ihr Werk. Dreizehn davon verbindet der Mühlenweg im Elsterbachtal. Sie waren Triebfeder der wirtschaftlichen Entwicklung und aus dem Leben der Menschen, die damals in der Region lebten, einfach nicht wegzudenken. Gastwirtschaften und Gutsschänken haben heute in den alten Mauern Einzug gehalten. Das Angebot macht Lust auf Einkehr. Doch da die Öffnungszeiten variieren, empfiehlt es sich unbedingt vorher abzuklären, wer wann Gäste empfängt.

 

Den Rheingau neu entdecken:

Der Mühlenweg im Elsterbachtal verläuft vom Oestrich-Winkeler Stadtteil Winkel auf 5,5 Kilometern bis zum Kloster Marienthal. Gut zwei Stunden ist man unterwegs. Alte Mühlsteine schmücken entlang des Weges die Eingänge zu den ehemaligen Mühlen, Infotafeln geben Auskunft über historische Hintergründe. So wird die Mühlentour zu einem spannenden Ausflug in die Geschichte, zu dem auch die Einheimischen gern ihre Freunde einladen. Wo einst die Mühlen klapperten, findet man heute Ruhe in schönster Natur. Das ist der stille Rheingau, den immer mehr Menschen suchen.

Weitere Infos und eine genaue Wegbeschreibung bekommst du bei der Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH per Telefon unter 06723-60 27 20 oder per → E-Mail

 

Wandern, wo einst die Mühlen klapperten - Mühlenromantik am Elsterbach

 

Das miaut Schrödingers Katze:

Meouw! Mühlen haftet seit jeher etwas Mystisches und Wildromantisches an. Nicht ohne Grund spielen sie in in vielen Märchen und Sagen eine Rolle. Und so lohnt sich das Wandern auf dem Mühlenweg im Elsterbachtal zu jeder Jahreszeit – nicht nur am Mühlentag am Pfingstmontag, sondern immer dann, wenn du Lust auf einen Besuch im schönen Rheingau hast. Sissi jedenfalls war hellauf begeistert von ihrem Besuch der Region im April. Ihr persönlicher Reisetipp für dich: Versäume nicht, dir → Schloss Johannisberg und die → Wallfahrtskirche Marienthal anzusehen – Kultur und Geschichte pur!

Ich verbringe Pfingsten in diesem Jahr auf Balkonien. Vielleicht mache ich auch einen kleinen Ausflug mit dem Fahrrad, mal sehen. Und was hast du für das kommende Wochenende geplant? Ich wünsche dir allzeit gutes Wanderwetter und schnurre wie immer bei jedem Kommentar!

XOXO

Schrödingers Katze

[Quelle: → Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH und eigene Recherche // Fotos des Klosters Johannisberg: Kloos Design Geisenheim]

Comments
One Response to “Wandern, wo einst die Mühlen klapperten”
  1. Das macht schon Lust auf Wandern, aber ich gebe zu *schäm… ich bin zu faul 🙁 aber sehr schön beschrieben!

    VG Katrin

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WER SCHREIBT HIER?

Sissi ist ein echter Workaholic und als Lifestyle Scout stets auf den Spuren der neuesten Trends unterwegs. Könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Wahlmünchnerin allerdings mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken - ihr Tablet immer in Reichweite. Als Autorin und Bloggerin liegen ihr die Themen gesunde Ernährung und Naturkosmetik besonders am Herzen. Schminktechnisch bleibt sie sich bei aller Liebe zu Trends seit Jahren treu. Ihr Markenzeichen: ein roter Lippenstift.

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