Liebe ist ein Drogenrausch: Das passiert in deinem Körper, wenn du verliebt bist

Liebe ist ein Drogenrausch …

Manchmal ziehen sich Gegensätze an und manchmal gesellt sich gern Gleich und Gleich. Warum sich zwei Menschen ineinander verlieben, ist oft unerklärlich. Es gibt auch keine Formel, nach der das Verlieben abläuft. Nicht nur die Gefühle, sondern auch der Körper spielen verrückt. Dennoch gibt es nicht das eine Liebeshormon. Vielmehr sind verschiedene Hormone und Botenstoffe für die Veränderungen in Gehirn und Körper verantwortlich. Was aber mit dem Körper genau geschieht, wenn wir verliebt sind, erklärt uns die Dating App Jaumo anhand einer Grafik (siehe unten).

Verliebt sein: Die einen befinden sich im siebten Himmel, die anderen fahren mit ihren Gefühlen Achterbahn und manche haben eine rosarote Brille auf. Der griechische Philosoph Platon fand seine Definition von Liebe, indem er sie als schwere Geisteskrankheit beschrieb. Tatsächlich ähnelt das Gefühlschaos biochemisch gesehen einem Drogenrausch – unzählige körpereigene Stoffe sind daran beteiligt. Verliebt sein ist in jedem Fall ein emotionaler Ausnahmezustand und was genau dazu führt, dass eine bestimmte Person diesen auslöst, gleicht oft einem Mysterium. Immerhin: Für die Symptome gibt es biochemische Erklärungen.

Liebe ist ein Drogenrausch

 

Adrenalin:

Der größte »Übeltäter« ist das aufputschende Stresshormon Adrenalin. Zuhauf wird es produziert und bewirkt so einige körperliche Veränderungen. In erster Linie versetzt der Stoff den Körper in Alarmbereitschaft. Durch Adrenalin wird der Sauerstoffverbrauch des Körpers erhöht und die Folgen sind ein schneller schlagendes Herz und feuchte Hände. Die Stresssituation ist auch an den Pupillen erkennbar, denn diese weiten sich sichtbar. Auch für die Schmetterlinge im Bauch ist unter anderem das Adrenalin verantwortlich. Die Magengegend ist nämlich ein besonders empfindlicher Teil des Körpers, weshalb hormonelle Veränderungen sich als Kribbeln im Bauch anfühlen. Das Gehirn kann sich durch die hervorgerufene Stresssituation nur auf wenige Dinge gleichzeitig konzentrieren, dafür aber besonders intensiv, weshalb wir des Öfteren auf die eigene Umwelt abwesend wirken.

 

Dopamin und Serotonin:

Auch die Glückshormone Dopamin und Serotonin sind an der Liebe beteiligt. Der Dopaminspiegel ist deutlich erhöht, sorgt für einen ordentlichen Energie- und Euphorieschub und ist zuständig für die Übertragung von Empfindungen und Gefühlen. Viel Dopamin sorgt außerdem für Appetit- und Schlaflosigkeit. Der Körper gewöhnt sich jedoch schnell an die erhöhte Ausschüttung von Dopamin. Die Folge sind Entzugserscheinungen, wenn der Pegel wieder sinkt – großer Drogenrausch also. Deutlich geringer ist der Anteil an Serotonin in der Verliebtheitsphase. Leidenschaftliche Verliebtheit und ein notorisches Verhalten sind sich in dieser Hinsicht ähnlich. Eine Erklärung dafür ist, dass sich das Gehirn durch einen niedrigen Serotoningehalt auf nur ein Objekt der Begierde fixieren kann.

 

Oxytocin und Vasopressin:

Das als Kuschel- und Treuehormon Oxytocin wird nicht nur beim Verlieben, sondern beispielsweise auch bei der Geburt ausgeschüttet. Folglich werden dadurch soziale Interaktionen gefördert und zwischenmenschliche Bindungen beeinflusst und gestärkt. Auch Vasopressin kann man zu dieser Kategorie zählen, da es den Druck in den Gefäßen erweitert, die Geschlechtsteile mit Blut versorgt und folglich die sexuelle Lust steigert und gleichzeitig für das ein oder andere rote Gesicht sorgt.

 

Wenn zwei sich riechen können …

Besonders gefordert wird der Geruchssinn, auch olfaktorische Wahrnehmung genannt. Das Gehirn ist nämlich in der Lage, genetische Individualität über den Geruch zu erkennen. Ist das Immunsystem des Partners gegensätzlich, stärkt diese Paarung die eigene Abwehr. Der Geruch wird also als positiv bewertet und die Chancen steigen, dass auch sonst die Chemie untereinander stimmt.

 

Über Jaumo:

Jaumo ist eine Dating App, die im Jahre 2011 von Jens Kammerer und Benjamin Roth gegründet wurde. Jaumo hat 20 Millionen Nutzer in 180 Ländern weltweit, über zwei Millionen davon leben in Deutschland. Die Dating App steht kostenlos für → iOS und → Android zur Verfügung. Antrieb der beiden Freunde aus Schwaben ist es, ein unkompliziertes und am Nutzer orientiertes Produkt zu bieten, das die Kunden durch Zufriedenheit an sich bindet.

 

Jens Kammerer und Benjamin Roth

 

Bananenschneckerls Resümee:

Ich habe es ja schon immer geahnt: Liebe ist eine Droge, die süchtig machen kann. Wobei mich die körperlichen Symptome ja eher an meine Flugangst erinnern … Sobald ich nur daran denke, in ein Flugzeug zu steigen, fängt mein Herz an zu rasen, meine Hände werden feucht und ich habe Hummeln im Bauch. Schon irgendwie seltsam, dass so gegesätzliche Gefühle wie Angst und Verliebtheit beide vom Stresshormon Adrenalin gesteuert werden, oder? Liebe finde ich übrigens wesentlich angenehmer als Verliebtheit. Sie ist beständiger und entspannter als dieses biochemische Gefühlschaos, wenn wir uns frisch verliebt haben. Apropos: Wann warst du das letze Mal so richtig verliebt? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar und wünsche dir einen schönen Samstag!

XOXO

Sissi

[Quelle: Jaumo GmbH // Artikelbild: Archiv // Foto der Jaumo-Gründer: Tobias Fröhner]

Comments
One Response to “Liebe ist ein Drogenrausch …”
  1. Hallo Sissi,

    Liebe ist schon so ein Ding für sich, aber es ist ein schönes Gefühl 🙂

    LG Katrin

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Sissi ist ein echter Workaholic und als Lifestyle Scout stets auf den Spuren der neuesten Trends unterwegs. Könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Wahlmünchnerin allerdings mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken - ihr Tablet immer in Reichweite. Als Autorin und Bloggerin liegen ihr die Themen gesunde Ernährung und Naturkosmetik besonders am Herzen. Schminktechnisch bleibt sie sich bei aller Liebe zu Trends seit Jahren treu. Ihr Markenzeichen: ein roter Lippenstift.

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