Gefahr für Kids im Web 3.0

Gefahr für Kids im Web 3.0

Das Web 3.0 hat Hochkonjunktur. Soziale Netzwerke boomen. Gerade Schüler sind in Zeiten von Facebook, Instagram, YouTube, Lokalisten und vielen weiteren Plattformen mehrere Stunden in der Woche online. Sie chatten, berichten über sich und ihre Hobbies, laden Bilder von der letzten Klassenfahrt oder vom letzten Urlaub hoch und hübschen so ihr selbst angelegtes Profil auf. Und die User werden immer jünger. Selbst die Kleinen haben heutzutage nicht selten mehr Erfahrung mit dem Computer als ihre Eltern. Doch mit der rasanten Entwicklung der Social Communities gehen eine Menge Gefahren einher. Viren, Würmer, Dialer und Trojaner, Mobbing unter Mitschülern im Internet, pädophile Triebtäter … – um nur einige Gefahren zu nennen.

Vor allem Letztgenannte profitieren vom Web 3.0, da es ihnen um ein Vielfaches einfacher gemacht wird, mit Minderjährigen in Kontakt zu treten, als es noch vor 30 Jahren der Fall war. Denn es ist ein Leichtes, sich ein gefaktes Profil anzulegen und mittels falscher Angaben bezüglich Namen und Alter aktiv mit Kindern und Jugendlichen zu chatten. In den Hacker-Vorträgen von Sicher-Stark wird dies live gezeigt. Getarnt mit Nick Names schleichen sich Pädophile unbemerkt ins Netz und gelangen über die angelegten Profile an haufenweise Informationen über andere – minderjährige User.

Haben sie sich ein Kind »ausgesucht« und sich gut über dieses informiert, nehmen sie mit ihm Kontakt auf und erfahren so meist sehr viel über Hobbies, Vorlieben und sogar typische Aufenthaltsorte des Kindes. Getarnt als Gleichaltrige, machen sie unmissverständliche Angebote, bieten Geld oder vorgetäuschte Freundschaften – Lockmittel, denen viele Kinder nicht widerstehen können. Ist der Kontakt erst einmal hergestellt, fehlt meist nicht mehr viel, bis es zu einem realen persönlichen Treffen kommt. Dass Pädophile so vorgehen und sich die Social Communities für ihr verbotenes Spiel zu Nutze machen, ist kein seltener Fall. Im Gegenteil: Solche Meldungen hört jeder von uns fast täglich.

 

Sicher-Stark im Internet unterwegs:

Auch spezielle Kinder-Chatrooms bieten keinen ausreichenden Schutz. Kaum irgendwo wird so trickreich vorgegangen wie im Internet und die Eltern kriegen meist von den Chataktivitäten ihrer Kinder wenig mit. Um sich und seine Kinder umfassend und wirkungsvoll zu schützen, fehlt zu oft das nötige Know-how. Diesem gefährlichen Trend will die bundesweite Sicher-Stark-Initiative mittels Aufklärung der Eltern und der jungen Schülerschaft entgegenwirken. So beschränkt sich Ralf Schmitz, führender Experte auf dem Gebiet der Gewaltprävention an Grundschulen, in seinen Vorträgen bei den Sicher-Stark-Veranstaltungen nicht nur auf die Gefahr von Pädophilen im Netz, sondern thematisiert auch sogenannte Abo-Fallen, weist auf die Illegalität von Film- und Musik-Tauschbörsen hin und erläutert die Tricks von Musik-, Handygames- und Klingelton-Download-Diensten.

Ralf Schmitz gibt nützliche Tipps, wie und mithilfe welcher Software man sich und den Nachwuchs vor den Gefahren des Internets besser schützen kann. Er hat bereits mehrere Hörbücher und DVDs zu diesem Thema veröffentlicht, welche im → Sicher-Stark-Shop bestellt werden können. Die Sicherheitsexperten des Sicher-Stark-Teams bieten bundesweit sowohl Tageskurse für Kinder als auch Abendveranstaltungen für Eltern, Lehrer und Erzieher an. Die Abendveranstaltungen sollen die »Gefahren im Internet aufzeigen und die besten Sicherheitstipps vermitteln«.

 

Sicher-Stark-Banner

 

Bananenschneckerls Resümee:

Kinderschutz ist ein wichtiges Thema, gerade im Hier und Heute. Natürlich hat es Abzocke, Mobbing und Pädophile schon immer gegeben. Aber als ich klein war, gab es noch kein Internet. Und so war es für die Erwachsenen in meinem Umfeld leicht, mich über potenzielle Gefahrenquellen aufzuklären und mich zu schützen. Weder mit Bonbons noch mit süßen Hundewelpen hätte man mich in ein fremdes Auto locken können. Niemals hätte ich den Spielplatz verlassen, um einem Fremden zu folgen – unter gar keinen Umständen! Doch heute lauern Gefahren für Kinder nicht nur auf der Straße oder im Park, sondern auch im Internet. Da ist es sinnvoll, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen und vor allem gut darauf zu achten, was die lieben Kleinen im Internet so alles treiben.

Wie denkst du über das Thema Kinderschutz im Internet? Hast du womöglich selbst schon kritische Situationen im Netz erlebt, die deinem Kind hätten gefährlich werden können? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar und wünsche deiner Familie und dir eine sichere Woche!

XOXO

Sissi

[Quelle: → Sicher-Stark]

Comments
2 Responses to “Gefahr für Kids im Web 3.0”
  1. *lach … Porzellankiste 😀 naja aber Vasen sind drin 😛

  2. Hallo Sissi,

    hätte ich noch Kinder in dem Alter, wo man darauf achten muss, dann würde ich es zu 100 Prozent machen, weil es kann sehr schnell gehen 🙁 … Vorsicht ist die Mutter der Porzellanvase oder ?

    LG Katrin

Leave A Comment

ARCHIV

April 2017
M D M D F S S
« Mrz    
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930

WER SCHREIBT HIER?

Sissi ist ein echter Workaholic und als Lifestyle Scout stets auf den Spuren der neuesten Trends unterwegs. Könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Wahlmünchnerin allerdings mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken - ihr Tablet immer in Reichweite. Als Autorin und Bloggerin liegen ihr die Themen gesunde Ernährung und Naturkosmetik besonders am Herzen. Schminktechnisch bleibt sie sich bei aller Liebe zu Trends seit Jahren treu. Ihr Markenzeichen: ein roter Lippenstift.

Ihr zur Seite steht ein erfahrenes Team von Autoren, die sich im Blog ebenfalls regelmäßig zu Wort melden. Schau am besten öfter mal bei uns vorbei!