Tag der gesunden Ernährung 2017 - Vier Aha-Effekte und Tipps vom Ernährungsexperten kiweno

Tag der gesunden Ernährung 2017

»Gesund geht vor lecker« – laut der TK-Ernährungsstudie 2017 legen fast die Hälfte der Befragten besonderen Wert auf gesunde Ernährung. Und das ist auch gut so! Nahrungsmittel sind nicht nur ein Kraftstoff für körperliche und geistige Power im Alltag. Die richtige Ernährung schafft zudem die besten Voraussetzungen für ein gesundes, aktives Leben. Zum Tag der gesunden Ernährung am 7. März 2017 haben die Ernährungsexperten von kiweno neben interessanten Facts, die für Aha-Erlebnisse sorgen, vor allem Tipps für eine ausgewogene Ernährung für dich:

 

#1 – Schönheitsschlaf gegen Heißhungerattacken:

Wer ausreichend schläft – für Erwachsene gelten zwischen sieben und neun Stunden als ideal – hat weniger Heißhunger. Durch Schlafmangel wird das Sättigungshormon Leptin gesenkt, nebenbei produziert der Körper jedoch mehr Ghrelin, ein Hormon, das hungrig macht.

Tipp: Lieber mal die Snooze-Taste drücken und entspannt schlummern. Zudem sollten störende Lichtquellen verbannt werden, denn nur so kann genug vom Schlafhormon Melatonin ausgeschüttet werden.

 

#2 – Die richtige Mahlzeit nach dem Workout:

Gute Lebensmittelqualität, hochwertige Fette, ausreichend Eiweiß und komplexe Kohlenhydrate sollten grundsätzlich auf dem Speiseplan eines jeden Sportlers stehen. Die Zusammensetzung variiert allerdings je nach Sportart, Trainingszielen und dem Trainingszyklus. Unbedingt sollte auch auf die Versorgung mit ausreichend Mineralstoffen und Vitaminen geachtet werden. Denn beim Training schwitzt man viele dieser Stoffe aus und verbraucht sie vermehrt. Durch die richtige Lebensmittelauswahl können diese Speicher wieder aufgefüllt werden. Und wie so oft im Leben kommt es dabei auch noch auf das Timing an: Das »anabole Fenster« ist der Zeitraum, in dem der Körper vermehrt Nährstoffe aufnehmen und verwerten kann. Um diese Phase optimal zu nutzen, bietet sich ein eiweiß- und kohlenhydrathaltiger Snack in der ersten halbe Stunde nach dem Training an. Die Muskulatur nimmt die Nährstoffe dann optimal auf und regeneriert schneller.

Tipp: Im Allgemeinen gilt: Eher Kohlenhydrate vor dem Sport und Eiweiß unmittelbar danach. Wichtig sind auch ausreichend Gemüse und Obst, damit genügend Mikronährstoffe aufgenommen werden.

 

#3 – »thought for food« statt »food for thought«:

Mit Meditation lässt sich das Ernährungsverhalten beeinflussen? In den 1970er Jahren stellte der amerikanische Arzt Dr. Salomon seine – heute wie damals – ungewöhnliche Abnehmmethode vor. Seine These: 90 Prozent unserer Ernährungs- und Lebensgewohnheiten spielen sich im Unterbewussten ab. Wir verhalten uns getreu dem Selbstbild, das wir von uns vor Augen haben. Daher gilt es, unser Selbstbild im Unterbewussten zu verändern und es mit den Attributen »schlank« und »fit« zu versehen. Dadurch fühlen wir uns selbst energiegeladener und greifen lieber zu den Laufschuhen. Schon zehn Minuten am Tag sollen ausreichen, um unser Bild zu verändern. Nein, nicht schweißtreibendes Training, sondern still dasitzen: Meditation.

Tipp: Achtsamkeit beim Essen tut Körper und Seele gut. Wer mit dem Meditationstrick nichts anfangen kann, sollte dennoch auf ein bewusstes Essen achten – sich Zeit nehmen bei der Zubereitung, nicht hineinschlingen, nicht vor dem Fernseher sitzend essen. Dadurch nimmt man das Sättigungsgefühl besser wahr und isst nicht über den Hunger hinaus.

 

#4 – Bewusstere Ernährung bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten:

»Unverträglichkeiten führen an den Herd«, zeigt die TK-Ernährungsstudie. In der Studie wurden zwei Personengruppen unterschieden: die, die sehr gut kochen können und die, die fast gar nicht kochen können. Während unter den »Köchen« 22 Prozent an einer Unverträglichkeit leiden, leben unter den »Nicht-Köchen« nur 13 Prozent ohne Unverträglichkeit. Kurzum: Menschen mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit haben mehr Bewusstsein für eine ausgewogene Ernährung und mehr Lust am Kochen.

Tipp: Wissen, was gut tut! Für jede Unverträglichkeit gibt es leckere Nahrungsmittelalternativen – man muss nur wissen, welche.

 

Bananenschneckerls Resümee:

Bemerkenswert, oder? Ich finde die Untersuchungsergebnisse der TK-Ernährungsstudie 2017 äußerst interessant. Denn »eigentlich« ist es so einfach, sich gesund zu ernähren, ausreichend zu schlafen und regelmäßig ein bisserl zu sporteln. Leider tun viele von uns das aber nicht. Gründe dafür gibt es eine Menge – meist ist es unser innerer Schweinehund, der wufft und bellt und es sich auf dem Sofa unseres Lebens gemütlich macht. Ich gebe zu, dass ich mit diesem fiesen Vieh viel zu oft im inneren Dialog stehe und dabei lautstark mit ihm streite. Bei mir muss es eben immer lecker schmecken. »Gesund geht vor lecker« kommt für mich nicht infrage. Die Kombination aus gesund und lecker ist es, die bei mir auf dem Teller landet. Entscheidend dabei ist die Auswahl der richtigen Zutaten – frisch, regional, saisonal und möglichst bio. Auch bei der Entwicklung unserer Rezepte gebe ich mir immer sehr viel Mühe. Dennoch habe ich als Veggie oft Sorge, dass ich nicht genügend Mikronährstoffe und Eiweiß zu mir nehme.

Sicherheitshalber habe ich mir jetzt den → veggie test von kiweno bestellt. Die Zustellung des Test-Kits erfolgte innerhalb weniger Tage per Post. Am Montag werde ich mir vom Schokoschnegel in den Finger pieksen und ein Tröpfchen Blut abnehmen lassen (Kapillarblutentnahme). Anschließend schicke ich meine Blutprobe ans kiweno-Labor. Aufrufen kann ich meine persönlichen Testergebnisse danach jederzeit bequem von Zuhause aus auf der Gesundheitsplattform → my.kiweno.com. Dort erfahre ich unter anderem, ob bei mir ein Mangel an Vitamin B12 oder Ferritin vorliegt und erhalte daneben wertvolle, auf mich zugeschnittene Ernährungs- und Gesundheitsempfehlungen. Die Optimierung meiner Ernährung ist also in vollem Gange!

Schwieriger wird es da schon, meine Schlaf- und Sportgewohnheiten zu verbessern. Aber auch hier habe ich mir kleine, nützliche Helferlein besorgt, die ich dir nach und nach vorstellen werde. In der Zwischenzeit bin ich gespannt auf meine Testresultate von kiweno. Und bis es so weit ist, stöbere ich noch ein wenig durch die leckeren Rezepte im → kiweno-Blog. Nun bin ich neugierig: Was tust du, um deine Ernährung und deine Gesundheit zu optimieren? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

[Quelle: → kiweno und eigene Recherche.]

Comments
2 Responses to “Tag der gesunden Ernährung 2017”
  1. Hallo Sissi,

    im Dezember war ich beim Arzt und habe mein Blut testen lassen und da war alles im grünen Bereich 😉 Daher denke ich, dass ich doch einiges richtig mache 😀

    LG Katrin

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Sissi ist ein echter Workaholic und als Lifestyle Scout stets auf den Spuren der neuesten Trends unterwegs. Könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Wahlmünchnerin allerdings mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken - ihr Tablet immer in Reichweite. Als Autorin und Bloggerin liegen ihr die Themen gesunde Ernährung und Naturkosmetik besonders am Herzen. Schminktechnisch bleibt sie sich bei aller Liebe zu Trends seit Jahren treu. Ihr Markenzeichen: ein roter Lippenstift.

Ihr zur Seite steht ein erfahrenes Team von Autoren, die sich im Blog ebenfalls regelmäßig zu Wort melden. Schau am besten öfter mal bei uns vorbei!