So datet die Welt - Bild: Patricia Alexandre

So datet die Welt

Die Dating-App Jaumo hilft weltweit Singles, neue Leute kennenzulernen. Was beim Dating als angemessene und höfliche Verhaltensweise gilt, folgt meist allgemeinen Regeln. Doch Vorsicht: Wer in anderen Ländern datet, kann kulturell schnell in Fettnäpfchen treten und sich unverhofft unbeliebt machen. Schnell stellen sich Fragen zur »richtigen« Verhaltensweise: Wer spricht wen zuerst an? Wer zahlt beim Date? Wie offen kann ich Zuneigung zeigen? Wo verabredet man sich am besten? Und was trage ich beim Date? Jaumo hat die wichtigsten Eigenheiten beim Dating in unterschiedlichen Ländern zusammengestellt.

 

1. Brasilien:

Wer ein Date mit einem Brasilianer hat, sollte sich darauf einstellen, viele Komplimente zu bekommen. Nicht-Brasilianer, sogenannte gringos, sollten von zu viel Schmeicheleien bei Brasilianerinnen allerdings absehen, da sie sonst schnell den Charakter erwecken, nur auf der Suche nach einem schnellen Flirt zu sein. In einer Beziehung ist es in Brasilien üblich, sich öffentlich gegenseitige Zuneigung zu zeigen. Die Familie spielt in Brasilien eine sehr große Rolle. Während in vielen anderen Kulturen das Kennenlernen der Familie des Partners bedeutet, dass aus der Beziehung etwas Festes wird, ist es in Brasilien völlig normal, schon kurz nach dem ersten Date auch die Familie zu treffen.

 

2. USA:

Amerika hat prinzipiell ganz klare Dating-Regeln. Die Wichtigste ist sicherlich, sich im betrunkenen Zustand nicht auf Sex einzulassen, da das schnell strafrechtliche Konsequenzen haben kann. Es ist üblich, dass man jemanden datet und sich parallel auch mit anderen trifft. So lange ein Paar nicht vereinbart hat, »exklusiv« zu daten, ist es keine offizielle Beziehung. Grundlegend findet das erste Date niemals in einer Bar statt. Meistens zahlt der Mann den Abend. Viele Amerikaner warten zudem mit dem Sex bis zur Ehe. Ist das aber nicht der Fall, gilt die Regel, dass beim dritten Date miteinander geschlafen wird, ansonsten ist das für viele Amerikaner ein Zeichen mangelnden Interesses.

 

3. Niederlande:

In den Niederlanden ist Gleichberechtigung selbstverständlich und spiegelt sich auch beim Dating wider. Dort ist es für Frauen völlig normal, einen Mann anzusprechen, der ihnen gefällt. Umgekehrt sollten also ausländische Frauen in den Niederlanden nicht zwangsläufig darauf warten, dass der Mann den ersten Schritt macht. Der Dresscode beim Date im Land der ausgeprägten Fahrradkultur ist eher casual gehalten. Die Rechnung wird bei einer Verabredung in der Regel geteilt.

 

4. Frankreich:

In Frankreich bedeutet ein Kuss grundlegend: Ab jetzt ist man ist ein Paar. Wie viel später danach der erste Sex folgt, entscheidet sich nach Gefühl und folgt keinen festen Regeln. Ist ein Mann interessiert an einer Französin, lädt er sie zu einem Date ein. Es ist durchaus möglich, dass sie erst einmal verneint. Davon sollten sich Männer aber nicht abschrecken lassen, sondern ihr ernsthaftes Interesse zeigen und wieder fragen. (Natürlich gilt das nicht beim Sex und jeglichem Austausch von Zärtlichkeiten. Nein heißt nein – in jedem Land der Welt!) Franzosen sind prinzipiell sehr direkt. Will man eine Beziehung oder das Daten beenden, helfen klare und offene Worte. Einfach nicht mehr anzurufen, reicht in Frankreich nicht aus. Regeln, wie lange man nach einem Date mit einem Anruf warten sollte, gibt es nicht. Wer Interesse hat, meldet sich.

 

5. Japan:

Die japanische Kultur hat viele eigene Regeln in Bezug auf Etikette und Höflichkeit. Das Gleiche gilt auch beim Dating. Viele Japaner legen großen Wert auf Pünktlichkeit. Zu einem Date sollte man sich also nicht verspäten. Grundlegend entwickelt sich eine Beziehung in Japan sehr langsam. Zuerst trifft man sich mehrmals in Gruppen mit Freunden. Ist man dann wirklich interessiert aneinander, beginnt die eigentliche Dating-Phase. Diese wird mit der Bekundung von »Ich liebe dich« eingeläutet, da es in Japan keinen Ausdruck für »Ich mag dich« gibt. Gut zu wissen: Paare zeigen sich ihre Zuneigung zueinander auf keinen Fall in der Öffentlichkeit.

 

6. Korea:

Auch in Korea gilt es, Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit zu vermeiden. Händchenhalten wird allerdings toleriert. Ist man mit Freunden unterwegs, kann man die Rechnung teilen, beim Daten hingegen zahlt definitiv immer einer die Rechnung von beiden, allerdings ist es mittlerweile auch üblich, dass sich Frau und Mann mit dem Übernehmen der ganzen Rechnung abwechseln. In einer Beziehung werden in Korea nicht etwa die Monate oder Jahre für Jubiläen gezählt, sondern Einheiten im Abstand von 100 Tagen.

 

7. Australien:

Australier kennen im Prinzip keine Regeln, wenn es ums Dating geht. Meistens ergibt sich ein Date aus einer Freundschaft. Eine Beziehung entsteht nicht selten erst, wenn es weitere Dates gab, wobei es keinerlei Regeln gibt, wie oft das sein muss oder ab wann man miteinander schlafen sollte. Sowohl Männer als auch Frauen machen in Australien den ersten Schritt, jemanden anzusprechen. Oft treffen sich Singles zuerst auch unkompliziert mit Freunden. Diejenige Person, die zu einem Date eingeladen hat, zahlt meist die Rechnung. Mittlerweile ist es aber auch oft üblich, die Rechnung beim Date zu teilen.

 

8. Mexiko:

Traditionelle Geschlechterrollen spielen in Mexiko noch immer eine Rolle. Männer haben hier nicht selten eine Macho-Attitüde, während von Frauen meist erwartet wird, die Weiblichkeit besonders zur Geltung zu bringen. Frauen wird zum Zeichen der Anerkennung hinterhergepfiffen oder -gerufen. Natürlich ändern sich in der jüngeren Generation solche traditionellen Einstellungen und Verhaltensweisen. Trotzdem fragt in Mexiko prinzipiell der Mann die Frau nach einem Date und zahlt dann auch.

 

9. Schweden:

Interessant in Schweden ist, dass Dates dort nicht als solche bezeichnet werden. Man trifft sich mit Freunden und potentiellen Dates meist ein paar Mal zum fika, einem Kaffee oder Tee am Nachmittag, zu dem auch etwas Gebäck oder Sandwiches gegessen werden. Nach ein paar solcher Treffen werden dann andere Aktivitäten wie Kino, gemeinsames Kochen oder ein Restaurantbesuch geplant. Doch selbst dann spricht man in Schweden nicht davon, ein Date zu haben.

 

10. Russland:

Russische Traditionen des Datings beinhalten ganz klare Verteilungen der Rolle von Mann und Frau. Meistens bemühen sich die Männer mit kleinen Geschenken beim Date um die Frau und bringen Blumen (unbedingt mit einer ungeraden Anzahl an Blumen!) oder kleine Aufmerksamkeiten mit. Frauen werden Türen aufgehalten, schwere Taschen abgenommen und es ist keine Frage, dass der Mann die Rechnung zahlt. Eine russische Frau würde es bei einem Date als Beleidigung empfinden, wenn sie gefragt würde, sich an der Rechnung zu beteiligen. Der Dresscode bei einem Date ist auf jeden Fall sehr schick und Frauen tragen meistens High Heels.

 

Über Jaumo:

Jaumo ist eine Dating App, die im Jahr 2011 von Jens Kammerer und Benjamin Roth gegründet wurde. Jaumo hat 15 Millionen Nutzer in 180 Ländern weltweit, 1,7 Millionen davon in Deutschland. Die Dating App steht kostenlos für iOS und Android zur Verfügung. Antrieb der beiden Freunde aus Schwaben ist es, ein unkompliziertes und am Nutzer orientiertes Produkt zu bieten, das die Kunden durch Zufriedenheit an sich bindet. Auch auf dem Weihnachtsmarkt.

 

Bananenschneckerls Resümee:

Ich finde diese kulturellen Unterschiede beim Dating sehr spannend … Was uns vielleicht seltsam bis skurril erscheinen mag, ist in anderen Ländern vollkommen normal. Und umgekehrt. Auf jeden Fall kann es grundsätzlich nicht schaden, sich vor einer Reise in die Ferne über die dortigen Sitten und Gebräuche zu informieren – nicht nur beim Flirten! Wenn du Single bist und neue Leute aus aller Welt kennenlernen möchtest, kannst du die kostenlose Dating App Jaumo im → Google Play Store und im → Apple Store auf dein Handy laden. Ich wage im März übrigens mutig einen Selbstversuch, hihi … Natürlich werde ich über meine Erfahrungen berichten.

Nutzt du Dating Apps wie Jaumo? Und hast du deinen → Valentinsschatz schon gefunden? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

[Quelle: Jaumo GmbH]

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Sissi ist ein echter Workaholic und als Lifestyle Scout stets auf den Spuren der neuesten Trends unterwegs. Könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Wahlmünchnerin allerdings mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken - ihr Tablet immer in Reichweite. Als Autorin und Bloggerin liegen ihr die Themen gesunde Ernährung und Naturkosmetik besonders am Herzen. Schminktechnisch bleibt sie sich bei aller Liebe zu Trends seit Jahren treu. Ihr Markenzeichen: ein roter Lippenstift.

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