Tastatur des Gigaset E310A (Ausschnitt) - Bild: Sissi St. Croix

Das Gigaset E310A

Es war einmal ein Telefon von Grundig. Klein, schick und schwarz stand es in meinem Wohnzimmer, kuschelte sich an seine Basisstation und tat das, was ein Telefon so tun soll: es übermittelte Töne und Sprache mittels elektrischer Signale, zeigte durch fröhliches Klingeln an, dass Menschen mit mir kommunizieren wollten, und nahm sogar fleißig Botschaften für mich entgegen, wenn ich außer Haus war. Da es sich um ein besonders kluges Telefon handelte, konnte es sogar gelassen mit zwei verschiedenen Rufnummern hantieren und von mir speziell angelegten Personengruppen besondere Klingeltöne zuordnen. So konnte ich schon am Klingeln erkennen, wer mich anrief. Ich liebte mein kleines Telefon sehr, behandelte es gut und hielt uns für die besten Freunde.

Doch wie jeder weiß, ist Irren menschlich. Und so tat ich etwas, was mir mein kleines Telefon nicht verzeihen konnte oder wollte: Ich stellte seinen Rufton ab, um ungestört schreiben zu können. Das war bitter nötig! Es gibt nämlich Menschen, die keinerlei Verständnis dafür haben, dass man auch mal seine Ruhe braucht. Nicht jeder möchte 24/7 erreichbar sein – meine Sache ist dies jedenfalls nicht. Und so stellte ich mein Telefon immer häufiger auf »lautlos«, genoss eine wohltuende Stille, fühlte mich entschleunigt. Und siehe da: Plötzlich hatte ich viel mehr Zeit! Zeit für mich, Zeit für Freunde und Familie, Zeit für Kreativität. »Qualitätszeit«, wie man heutzutage so schön auf Neudeutsch sagt.

Leider übersah ich dabei, dass mein kleines schwarzes Telefon immer trauriger und trauriger wurde. Der Daseinszweck eines Telefones ist es nun einmal, zu klingeln und Menschen in weit voneinander entfernten Regionen miteinander zu verbinden. Anfänglich schien mein Telefon mich nur vorwurfsvoll anzublicken. Später wurde es zickig und weigerte sich immer öfter, vom Lautlosmodus wieder zurück in den Audiomodus zu wechseln. Schließlich verstummte es endgültig. Ganz gleich, wie oft ich zärtlich seine Tasten streichelte, seine Einstellungen auf Werksmodus zurücksetze oder ihm gut zuredete: Mein kleines schwarzes Telefon sprach nie wieder mit mir. Schnief …

Zwar funktionierte es auch weiterhin brav als Fernsprechapparat. Ich konnte Menschen anrufen und von ihnen angerufen werden. Aber es klingelte nie wieder. Einzig ein lustloses Blinken und das Anspringen des Anrufbeantworters kündeten davon, dass jemand mich zu erreichen versuchte. Doch dann war es meistens schon zu spät und ich musste den jeweiligen Anrufer zurückrufen. Und wenn ich einen Telefontermin verabreden wollte, musste ich meine Anrufer bitten, mich vorher über WhatsApp oder Facebook darüber zu informieren. Diese Situation führte zu allerlei skurrilen Ereignissen. Einige misstrauische Zeitgenossen glaubten gar, ich wolle sie veralbern. Wo gab es denn so etwas: ein Telefon, das nicht klingelt!? Den absurden Höhepunkt erreichte die Lage, als mein kleines schwarzes Telefon sich weigerte, bestimmte Personen anzurufen. Unglaublich? Aber so habe ich es erlebt.

 

Und plötzlich war alles anders …

Lange Zeit habe ich darüber nachgedacht, mir ein neues Telefon anzuschaffen. Sehr lange. Doch irgendwie hatte ich das Gefühl, dass dies dem kleinen schwarzen Telefon gegenüber unfair gewesen wäre. Schließlich hatte ich es auf lautlos gestellt, ohne dass es sich wehren konnte, und es dadurch seines Lebenszwecks beraubt. Durfte ich es ihm wirklich übel nehmen, dass es auf immer und ewig verstummt war? Zum Glück nahm mir die in München ansässige Gigaset AG die Entscheidung ab und stellte uns für das Bloggertreffen → #BSSST verschiedene aktuelle Leihmodelle seiner Gigaset-Telefone samt spannendem Zubehör zur Verfügung.

Alle Telefone sahen in ihren schicken Schachteln ebenso hochwertig und reizvoll aus wie das raffinierte Zubehör. Es hätte ein bisschen Zeit gebraucht, um das für mich »perfekte« Telefon herauszupicken – Zeit, die wir auf dem Treffen leider nicht hatten. Also überließ ich den anderen Mädels entspannt den Vortritt und bekam schließlich von Lena, die das Ganze organisiert hatte, das silberfarbene Gigaset E310A in die Hand gedrückt. Obendrein gab es für mich den Gigaset L410, einen coolen Freisprech-Clip für Schnurlostelefone. Letzteren finde ich so interessant und praktisch, dass ich ihm einen eigenen Erfahrungsbericht widmen möchte. Denn wie heißt es so schön? Ehre, wem Ehre gebührt!

 

 Schmuckes Technikteilchen: das Gigaset E310A - Bild: Gigaset AG

 

Mein Gigaset Großtastentelefon E310A:

Nach einer langen Fahrt wieder daheim in München angekommen, habe ich mein neues Gigaset E310A natürlich sofort nach dem Duschen und Umziehen ausgepackt. Neugierig studierte ich die Verpackung sowie die beiligende Gebrauchsanweisung – und brach in schallendes Gelächter aus! Hatte Lena mir doch ein Großtastentelefon zugedacht und damit ein klassisches »Seniorenmodell«. Hihi … Ob mir die Gute damit etwas sagen wollte? Wirke ich tatsächlich schon sooo alt? Wie dem auch sei: Unglücklich bin ich über ihre Wahl nicht. Im Gegenteil! Großtastentelefone sind nämlich schon längst nicht mehr nur bei Senioren beliebt.

Auch Menschen mit Einschränkungen der Taktilität, Kurz- und Gleitsichtige aller Altersklassen oder Familien mit Kindern entscheiden sich immer häufiger bewusst für ein komfortables Großtastentelefon. Schauen wir uns das flotte und leicht zu bedienende Gigaset E310A im schmucken Silber-Look gemeinsam näher an und ergründen wir, warum dies so ist.

 

Das Großtastentelefon mit erstklassiger Ergonomie und Optik:

Der Hersteller preist das Gigaset E310A als Großtastentelefon mit erstklassiger Ergonomie und Optik an, was ich von Herzen gern bestätige. Wie alle Großtastentelefone von Gigaset ist das Gigaset E310A optisch sehr edel und ansprechend gestaltet, liegt auch bei längeren Telefonaten dank der strukturierten Griffleisten, die seitlich in das Gehäuse des Mobilteils eingelassen sind, sicher und bequem in der Hand und punktet nicht zuletzt mit einer clever durchdachten Funktionalität sowie intuitiven Bedienoberflächen und Menüs.

Im Vergleich zu früheren meiner Telefone verfügt mein neues Gigaset E310A über ein ausgesprochen kontrastreiches Grafik-Display und eine optional vergrößerte Textanzeige einschließlich Jumboziffern im Wählmodus. Große, hell beleuchtete Bedientasten mit starkem Druckpunkt und klar ertastbarer Trennung voneinander sowie eine sehr gut lesbare Beschriftung (Stichwort: Großschriftanzeige) sorgen für den sicht- und spürbaren Unterschied gegenüber herkömmlichen Telefonen, wie ich sie bislang kannte.

 

Das Gigaset E310A macht auch im Halbprofil eine gute Figur - Bild: Gigaset AG

 

Mit dem Gigaset E310A gibt’s ordentlich was auf die Ohren:

Doch damit nicht genug, schließlich kommt es bei einem Telefon vor allem auch auf eine akzentuierte Akustik an! Hier kann das Gigaset E310A ebenfalls punkten – und zwar mit einer Lautstärkenerhöhung für eine auf Wunsch besonders laute Wiedergabe. In Verbindung mit einem besonderen Akustikdesign samt einem in zwei Stufen verstellbaren Frequenzbereich für eine exzellente Sprachqualität und Verständlichkeit soll diese so ausgelegt sein, dass selbst Hörgeräteträger mit diesem Gigaset-Modell bestens bedient werden.

Testen konnte ich dies nicht, weil bei uns niemand ein Hörgerät trägt. Aber ich verrate dir gern, dass ich selbst während wilder kindlicher Ballspiele und hämmernder Handwerksarbeiten in der Nachbarschaft meine Gesprächspartner stets hervorragend verstehen konnte. Eine Freisprechfunktion mit einem separaten Lautsprecher rundet die in meinen Augen, äh, Verzeihung: Ohren, erstklassige Audioausstattung des Gigaset E310A gelungen ab.

 

Grundfunktionen:

Das Gigaset E310A verfügt über eine Sprechzeit von bis zu 20 Stunden und eine Standby-Zeit von bis zu 220 Stunden. Enorm, oder? Das textbasierte Menü des Gigaset E310A stellt sämtliche Funktionen übersichtlich dar und macht das Navigieren durch den Menübaum einfach und intuitiv. Dazu trägt auch das kontrastreiche Display mit weißer Hintergrundbeleuchtung bei, dessen Kontrast sich übrigens in stolzen neun Stufen regeln lässt.

Bei aller Begeisterung für mein neues Telefon habe ich tatsächlich auch einen kleinen Kritikpunkt entdeckt: Das Telefonbuch des Gigaset E310A bietet lediglich Platz für maximal 120 Einträge. Für einen »normalen« Haushalt ist das sicherlich mehr als großzügig bemessen. Doch sportlich, ehrenamtlich und politisch aktive Menschen wie wir bewegen uns in anderen Dimensionen und würden uns daher über weitere Eintragsmöglichkeiten freuen – 500 oder 600 wären fein! Komfortabel und angenehm dagegen empfinde ich die CLIP-Funktion, dank der ich direkt im Display erkennen kann, wer mich anruft.

 

Optischer Hingucker in jeder Wohnung: das Gigaset E310A - Bild: Gigaset AG

 

Energiesparend und strahlungsfrei:

Das energiesparende Netzteil des Gigaset E310A verbraucht weniger Strom als herkömmliche Telefone und ist somit nicht nur freundlich zur Umwelt, sondern auch zu meinem Geldbeutel. Wie alle Schnurlostelefone von Gigaset reduziert sich die Funkleistung des Mobilteils in Abhängigkeit von der Entfernung zur Basis. Durch den ECO-Modus verringert sich die Funkleistung des Gigaset E310A während des Telefonierens um 80 Prozent. Wissenswert: Selbst wenn mehrere Mobilteile angemeldet wären (was sie bei mir nicht sind), fahre ich mit ECO-Modus-Plus die Funkleistung im Standby-Betrieb des Gigaset E310A um 100 Prozent herunter. Das finde ich ziemlich beeindruckend, du nicht auch?

 

Verbraucherschutz durch das HTV-Life®-Prüfzeichen:

Beim Thema Verbraucherschutz muss sich das Unternehmen Gigaset ebenfalls nicht verstecken! Denn das HTV-Life®-Prüfzeichen (Urkunden-Nr. 002-014) bestätigt die Langlebigkeit und Nachhaltigkeit der Gigaset-Produkte und schafft so für Kunden und Verbraucher ein objektives Entscheidungskriterium, um Kaufentscheidungen mit gutem Gewissen treffen zu können. Die Zertifizierung erfolgt durch HTV, eines der größten unabhängigen Testhäuser Europas mit über 27 Jahren Erfahrung im Testen elektronischer Bauteile. Alle Produkte mit dem HTV-Life®-Prüfzeichen besitzen »keine geplanten lebensdauerbegrenzenden Sollbruchstellen« (geplante Obsoleszenz) – ganz so, wie ich es von einem Premiumprodukt aus dem Hause Gigaset erwarten darf.

 

Qualität – Made in Germany:

Die Gigaset AG, München, ist ein international agierendes Unternehmen im Bereich der Kommunikationstechnologie. Die Gesellschaft ist Europas Marktführer bei DECT-Telefonen. Weltweit rangiert der Premiumanbieter mit etwa 1 250 Mitarbeitern und Vertriebsaktivitäten in rund 70 Ländern ebenfalls an führender Stelle. Unter der Bezeichnung Gigaset pro entwickelt und vertreibt das Unternehmen weiterhin innovative Geschäftstelefonielösungen für kleine und mittelständische Unternehmen. Die Gesellschaft ist auch im Bereich Smart Home aktiv. Unter Gigaset elements werden zukunftsweisende, Cloud-basierte Produkte und Lösungen für intelligentes Wohnen entwickelt und vertrieben. Gemeinsam mit der Goldin Fund Pte. Ltd aus Singapur betreibt das Unternehmen das Joint-Venture Gigaset Mobile. Dieses ist im Bereich mobile Endgeräte wie Smartphones und Zubehör tätig.

Darüber hinaus ist die Gigaset AG im Prime Standard der Deutschen Börse notiert und unterliegt damit den höchsten Transparenzanforderungen. Die Aktien werden an der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Symbol GGS (ISIN: DE0005156004) gehandelt. Nicht zuletzt für alle Verbraucher gut zu wissen: Die Gigaset AG entwickelt und fertigt ihre Schnurlostelefone direkt in Deutschland. Dadurch produziert das Unternehmen unter Berücksichtigung der höchsten Qualitätsmaßstäbe. Das Attribut »Made in Germany« spiegelt sich dabei nicht nur in der Technik, sondern auch in Design und Innovation wider. Wie in meinem neuen Gigaset E310A.

 

Bananenschneckerls Resümee:

Das Gigaset E310A ist ein modernes Großtastentelefon mit aparter Optik, erstklassiger Ergonomie und brillianter Akustik zum überraschend günstigen Preis. Nicht nur der älteren Generation dürften das kontrastreiche Display, der klare Klang mit zwei Klangprofilen für einen hohen und einen tiefen Frequenzbereich sowie die intuitive Bedienbarkeit gefallen. Besonders ansprechend unter den vielen → Leistungsmerkmalen finde ich, dass mein neues Telefon durch ECO DECT im Standby-Betrieb strahlungsfrei ist, die Sendeleistung der Basisstation automatisch reduziert wird und das Gerät mit einem geringen Energieverbrauch glänzen kann.

Ein wenig traurig bin ich darüber, dass das Gigaset E310A ausschließlich für den analogen Anschluss geeignet ist, lediglich eine Telefonnummer »verdauen« kann und – wie oben schon erwähnt, im Speicher nur Platz für 120 Telefonbucheinträge hat. Die Aufzeichnungslänge des Anrufbeantworters von maximal 25 Minuten könnte unter Umständen auch ein bissl knapp bemessen sein – zumindest, wenn man eine Teenagertochter im Haus hat. Aber dann kann man ja aufrüsten. So wie ich es zum Jahreswechsel 2016/2017 ohnehin plane, denn dann steht nicht nur eine komplett neue Telefonanlage auf dem Programm, sondern auch das Thema → Smart Home, mit dem ich mich schon seit einer ganzen Weile beschäftige.

Gefällt dir mein neues Telefon? Das Grundmodell Gigaset E310 ist für 49,99 Euro (UVP) erhältlich. Meine Version, das Gigaset-Modell E310A mit Anrufbeantworter, für 64,99 Euro (UVP). Alle Modelle können im Fachhandel oder direkt im → Gigaset Onlineshop erworben werden. Wie sieht dein Traumtelefon aus? Welche Features muss es haben? Ich freue mich wie immer über deine Rückmeldungen und Kommentare!

XOXO

Sissi

[Das Gigaset E310A wurde uns von der Gigaset AG als kostenloses Testmuster zur Verfügung gestellt. // Auch die Fotos im Text stammen von der Gigaset AG.]

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Sissi ist ein echter Workaholic und als Lifestyle Scout stets auf den Spuren der neuesten Trends unterwegs. Könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Wahlmünchnerin allerdings mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken - ihr Tablet immer in Reichweite. Als Autorin und Bloggerin liegen ihr die Themen gesunde Ernährung und Naturkosmetik besonders am Herzen. Schminktechnisch bleibt sie sich bei aller Liebe zu Trends seit Jahren treu. Ihr Markenzeichen: ein roter Lippenstift.

Ihr zur Seite steht ein erfahrenes Team von Autoren, die sich im Blog ebenfalls regelmäßig zu Wort melden. Schau am besten öfter mal bei uns vorbei!