Nailfie Time! Zeig her deine Nägel! - Bild: ANTON HÜBNER GmbH & Co. KG

Nailfie Time! Zeig her deine Nägel!

Selfies sind out – Nailfies sind jetzt angesagt! Ob kurz geschnitten, eckig gefeilt oder aufwendig lackiert: Es lohnt sich, Fingernägel zu zeigen, denn sie gelten als echtes »Beauty Accessoire«. Passend zum Outfit sind sie top gestylt rund ums Jahr ein wahrer Eyecatcher. Doch unsere Fingernägel müssen tagtäglich einiges mitmachen, da können sie schon mal weich oder brüchig werden. Aber wo kommen diese Beauty-Makel eigentlich genau her und viel wichtiger – wie gehen sie wieder weg? So viel schon mal vorab: Du kannst etwas dagegen tun!

 

Brüchige Nägel:

Brüchige Nägel sind besonders unangenehm, da sie eine schöne Maniküre fast unmöglich machen. Äußere Ursachen sind hier vor allem Chemikalien. Deswegen gilt: Spülen und putzen nur mit Handschuhen und beim Farbwechsel einen besonders schonenden Nagellackentferner verwenden. Außerdem können Mangelerscheinungen an Vitamin A, Kalzium oder Eisen schuld sein. Wichtig ist auch das richtige Feilen: Immer nur in eine Richtung und mit einer Nagelfeile mit feiner Körnung.

 

Querrillen:

Auch wenn sie nicht so aussehen, sind Querrillen meist harmlos und verschwinden bald wieder. Eine Verletzung der Nagelwurzel, eine Grippe oder die Einnahme von Medikamenten können diesen Zustand der Nägel verursachen. Auch Radikaldiäten können zu Querrillen führen. Nach solchen Phasen wächst der Nagel meist wieder normal nach, sollte aber von innen heraus gestärkt werden.

 

Längsrillen:

Längsrillen sind ebenfalls oft eine harmlose Veränderung, die genetisch bedingt sein kann oder durch einen Mangel an Mineralstoffen und Spurenelementen ausgelöst wird. Äußerlich kann man mit Polierfeilen und einem Rillenfüller-Lack die Nageloberfläche wieder glätten und von innen heraus mit Nahrungsergänzungsmitteln stärken.

 

Weiche Nägel:

Besonders weiche Nägel bringen uns Frauen zur Verzweiflung. Ursachen können Probleme mit der Schilddrüse oder auch ein Vitalstoffmangel sein. Hier lohnt sich der Weg zum Hausarzt oder Heilpraktiker, um versteckte Krankheiten aufzuspüren.

 

Nägel mit Köpfchen machen - Dos und Don'ts für schöne Fingernägel - Bild: ANTON HÜBNER GmbH & Co. KG

Schöne Nägel sind kein Hexenwerk

 

Nägel mit Köpfchen machen – Dos und Don’ts für schöne Fingernägel:

— Dos: —

Pflegeprogramm gönnen:
Ein hochwertiges Nagelöl sollte jeder als Streicheleinheit für zwischendurch daheim oder als Pen für unterwegs in der Handtasche haben. Alternativ: Ein Nagelbad mit nativem Olivenöl aus dem Küchenschrank.

Nagelkur:
Das Spurenelement Silicium – wie in → silicea oder sikapur – ist besonders wichtig, um die Nägel wieder in Topform zu bringen. Es optimiert die Nährstoffversorgung der Nägel und unterstützt die Stabilität und Widerstandskraft der Fingernägel. Silicium gibt es in Gel- oder auch Kapselform. Wichtig: Durchhalten! Die ersten Erfolge werden meist erst nach einer acht- bis zwölfwöchigen Einnahme sichtbar – denn Fingernägel wachsen nur 0,1 mm pro Tag.

Nagelpeeling:
Das eignet sich vor allem für die, die eine störrische Nagelhaut haben. Es glättet aber auch die Nagelplatte und macht bereit für eine folgende Maniküre. Nagelpeelings kann man fertig kaufen oder aber einfach aus Zucker und Öl zusammenmischen.

— Don`ts: —

Nägel und Nagelhaut schneiden:
Beim Schneiden der Nagelhaut können leicht kleine Verletzungen entstehen, die sich dann entzünden. Daher immer nur leicht nach hinten schieben. Auch die Fingernägel sollten lieber gefeilt als geschnitten werden.

Hausarbeit ohne Handschuhe:
Putz- und Spülmittel können die Haut und somit auch die Nägel angreifen. Daher immer Gummihandschuhe beim Hausputz tragen. Oder zumindest umweltfreundliche Reinigungsmittel verwenden.

Künstliche Fingernägel:
Diese »ersticken« den Naturnagel geradezu. Mit der Zeit wird er dünn und verliert an Stabilität.

 

In fünf Schritten zu schönen Händen - Bild: ANTON HÜBNER GmbH & Co. KG

Warme Handbäder gehören zum Pflegeprogramm

 

In fünf Schritten zu schönen Händen:

Top Auftreten, top gepflegte Nägel: Das eine lässt sich keinesfalls vom anderen trennen. Doch was ist, wenn das Nagelstudio keinen spontanen Termin mehr vergibt? Dann heißt´s: Do it yourself! In nur fünf kleinen, aber feinen Schritten sind deine Fingernägel ein echter Beauty-Hingucker. Worauf wartest du noch? An die Nägel, fertig, los!

1. Ein warmes Handbad weicht harte Nagelhaut auf und pflegt mit sanften Zusätzen strapazierte Haut.

Tipp: Das Handbad mit einem Messlöffel Silicium-Gel angereichert, versorgt von außen mit dem Spurenelement.

2. Die weiche und überschüssige Nagelhaut nun mit der Rückseite einer Feile (besser: mit einem Hufstäbchen) vorsichtig etwas zurückschieben und den Nagel somit für den Lack frei machen.

Tipp: Wer die Haut unbedingt nach dem Zurückschieben auch entfernen will, sollte spezielle Nagelhautknipser verwenden. Damit wird die Verletzungsgefahr minimiert.

3. Mit einer Feile werden die Nägel nun auf eine Länge gebracht und kleine Kanten entfernt.

Tipp: Am besten nur in eine Richtung feilen, damit die Nagelplatte sich nicht aufreibt.

4. Jetzt ist ein Peeling an der Reihe, um kleine Verhornungen zu lösen und die Hände streichelzart zu machen.

Tipp: Wer kein fertiges Handpeeling daheim hat, kann einfach einen knappen Teelöffel Zucker und einen großen Esslöffel Olivenöl zwischen den Händen verreiben und mit Wasser und Seife wieder abspülen.

5. Die abgetrockneten Fingernägel jetzt mit zwei Schichten Klarlack oder einem farbigen Lack lackieren, gut trocknen lassen und eine pflegende Handcreme einmassieren.

Tipp: Beim Lackieren am besten mit dem Daumen und somit der größten Fläche beginnen, nach einer Runde und allen zehn Fingern direkt wieder beim ersten Daumen beginnen und eine zweite Schicht auf die noch feuchte Grundlage lackieren. So verbinden sich diese besser und halten länger.

 

Bananenschneckerls Resümee:

Ich muss gestehen, dass ich mich bislang viel zu selten an dieses Rundumpflegeprogramm für schöne Fingernägel gehalten habe. Zum einen nervten sie mich durch ihre Zickigkeit, zum anderen war es mir stets wichtiger, im Garten zu werkeln. Die wöchentliche Nagel- und Handpflege kam dabei oft zu kurz. Asche auf mein Haupt! In der letzten Zeit aber habe ich wieder mehr Lust auf sonntägliche Spa-Rituale im heimischen Badezimmer bekommen und will versuchen, diese erst einmal bis zum Jahresende durchzuhalten. Denn nur, was wir regelmäßig machen, zeigt Wirkung und wird zur Routine.

Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist sicher auch, dass ich vor rund zweieinhalb Wochen damit begonnen habe, täglich → Original silicea Balsam zu nehmen, um meine strapazierten Nägel von innen zu stärken. Schon nach kurzer Zeit zeigten sich die ersten positiven Resultate – es lohnt sich! Meine Fingernägel wirken deutlich stabiler und splittern auch unter starker Belastung weniger als früher. Meine Haut und mein Haar scheinen ebenfalls von der Silicium-Kur zu profitieren. Derart ermutigt, werde ich meine aktuelle Drei-Monats-Kur mit dem Kieselsäure-Gel artig fortsetzen und danach drei Mal im Jahr eine Kur mit dem Balsam machen. Und wer weiß? Vielleicht kann ich dann endlich wieder sagen: Ich hab‘ die Nägel schön!

Wie pflegst du deine Nägel? Hast du einen tollen Pflegetipp, den du mit uns teilen möchtest? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

[Quelle: → ANTON HÜBNER GmbH & Co. KG und eigene Recherche]

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Sissi ist ein echter Workaholic und als Lifestyle Scout stets auf den Spuren der neuesten Trends unterwegs. Könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Wahlmünchnerin allerdings mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken - ihr Tablet immer in Reichweite. Als Autorin und Bloggerin liegen ihr die Themen gesunde Ernährung und Naturkosmetik besonders am Herzen. Schminktechnisch bleibt sie sich bei aller Liebe zu Trends seit Jahren treu. Ihr Markenzeichen: ein roter Lippenstift.

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