Hotel »Zum Rosenbaum« - Willkommen im Apfelparadies! - Bild: Hotel »Zum Rosenbaum«

Willkommen im Apfelparadies!

Äpfel und Südtirol – das gehört einfach zusammen. Auch Äpfel und Rosen sind ein Paar, denn der Apfel ist von Natur aus ein Rosengewächs. Und so ist es nicht verwunderlich, dass im Boutiquehotel »Zum Rosenbaum« in Nals im Etschtal neben der Rose auch der Apfel eine Hauptrolle spielt. Von morgens bis abends sind hier jede Menge »Äpfele« im Spiel. Sogar eine eigene Apfelplantage gehört zum Familienbesitz.

Ob an der Rezeption oder auf den Zimmern: Überall treffen die Gäste auf knackig frische Südtiroler Äpfel. Auch Küchenchef Norbert Oberhöller setzt auf kulinarische Köstlichkeiten rund um die paradiesische Frucht. Das ganze Jahr über wird in seinem Reich mit Äpfeln gekocht und gebacken. Sein »Strudel 2.0«, ein Apfelstrudel aus dem Glas, den das Rosenbaum-Team auf der EXPO in Mailand präsentierte, war und ist ein echter Renner.

Auch die Hausgäste sind begeistert darüber, was die Küchenjungs Norbert und Hannes immer wieder aus Äpfeln zaubern. »Wir haben viele Klassiker neu interpretiert«, sagt Hotelchefin Marion Pristinger. Das gilt auch für die Hotelbar – wo der »Appletini«, ein Cocktail aus Vermouth, naturtrübem Apfelsaft und Prosecco gerade dabei ist, den Trend-Drinks »Veneziano« und »Hugo« Konkurrenz zu machen.

 

Apfelkorb im Garten des Hotels »Zum Rosenbaum« - Bild: Hotel »Zum Rosenbaum«

 

Äpfele, wohin man blickt:

Die »Äpfele« sind nicht nur im Hotel »Rosenbaum«, sondern auch in ganz Nals und Umgebung nicht zu übersehen. Das sonnenverwöhnte Dorf liegt eingebettet zwischen Obst- und Weingärten. Das Etschtal ist hier sehr weit ausgeformt und gegen Süden hin offen, sodass die warmen Luftströmungen ungehindert einziehen können. Gegen Norden wird es von der west-östlich verlaufenden, 3 000 Meter hohen Texelgruppe, die den kalten Nordwinden den Weg versperrt, geschützt. Begünstigt durch diese perfekte Lage gedeiht in der ebenen Talsohle Obst in Hülle und Fülle, das durch seine Qualität weit über die Grenzen hinaus bekannt ist.

Hast du jetzt Lust auf Äpfel, Südtirol und das Hotel »Zum Rosenbaum« bekommen? Ins Etschtal zaubern kann ich dich zwar leider nicht. Aber dafür kann ich dir die Rezepte für den »Appletini« und den »Apfelstrudel 2.0« verraten, damit du dir echten Südtiroler Genuss in dein Zuhause holen kannst. Viel Spaß beim Nachwerkeln!

 

Das Rezept für Appletini (Äpfltini) à la Hotel »Zum Rosenbaum«:

Zutaten für ein Glas:
– 1/2 ungespritzte Limettenscheibe
– 2 große Eiswürfel
– 4 cl hausgemachter trüber Apfelsaft (alternativ: naturtrüber Bio-Apfelsaft)
– 4cl Martini Dry
– zum Aufgießen: Prosecco

Zubereitung des Appletinis:
Zuerst die Eiswürfel in ein vorgekühltes Martiniglas geben. Dann den Apfelsaft und den Martini einfüllen und mit Prosecco aufgießen. Mit der Limettenscheibe garnieren und sofort servieren.

Zum Wohl!

 

Appletini aus dem Hotel »Zum Rosenbaum« - Bild: Hotel »Zum Rosenbaum«

Appletini aus dem Hotel »Zum Rosenbaum«

 

Das Rezept für Apfelstrudel 2.0 à la Norbert Oberhöller:

Zutaten für vier Portionen:

Apfelfülle:
– 200 g gewürfelte Äpfel
– 30 g Rohrohrzucker
– 10 g Sultaninen
– 10 g Pinienkerne
– 1 TL frisch gepresster Zitronensaft
– 1 Prise Zimt

Zimtmousse:
– 2 Eier von glücklichen Hühnern
– 2 Eigelb von glücklichen Hühnern
– 20 g Rohrohrzucker
– 200 g weiße Kuvertüre
– Agar-Agar oder Alginat (entsprechend 2,5 Blatt Gelatine)
– 600 g sehr steif geschlagene Sahne
– 1 Prise Zimt

Teig und Dekoration:
– fertig gekaufte oder selbst gemachte Ziehteigblätter (Strudelteig)
– 1 Eigelb vom glücklichen Huhn
– Puderzucker

Zubereitung des Apfelstrudels 2.0:
Zuerst die Apfelwürfel mit Zucker, Zitronensaft und einer Prise Zimt in der Pfanne karamellisieren. Beiseite stellen und abkühlen lassen. Die Sultaninen zerhacken.

Nun die Ziehteigblätter mit ein wenig Eigelb bestreichen, mit den zerhackten Sultaninen und den Pinienkernen bestreuen und im Ofen bei 160°C goldbraun backen.

In der Zwischenzeit das Agar-Agar oder Alginat laut Packungsanweisung anrühren. Die Eier und Eigelbe zunächst warm-, dann kaltschlagen. Das Warmschlagen gelingt dir am besten im Wasserbad. So bekommt deine Zimtmousse ein größeres Volumen und eine besonders stabile Konsistenz. Beim Kaltschlagen das Agar-Agar bzw. Alginat hinzufügen und zügig unterrühren. Zum Schluss die geschlagene Sahne und eine Prise Zimt unterheben.

Vier Gläser schichtweise mit rund 120 Gramm der Zimtmousse, karamellisierten Apfelwürfeln und Ziehteigblättern abwechselnd in ein Glas füllen und mit Puderzucker bestreut servieren.

Tipp:
Die restliche Zimtmousse schmeckt sehr gut zu frischen Him- oder Blaubeeren!

 

Apfelstrudel 2.0 à la Norbert Oberhöller - Bild: Hotel »Zum Rosenbaum«

Apfelstrudel 2.0 à la Norbert Oberhöller

 

Bananenschneckerls Resümee:

Am liebsten würde ich jetzt meinen Koffer packen, nach Südtirol reisen und weitere Apfelgeschichten hören. Ich liebe Äpfel in jeder Form und bin hellauf begeistert darüber, dass das Hotel »Zum Rosenbaum« so großzügig seine Rezepte mit uns teilt. Küchenchef Norbert Oberhöller ist ein Mensch, mit dem ich mich sicher gut verstehen würde, hihi … Der Apfelstrudel im Glas wird garantiert nachgemacht, vermutlich allerdings erst in der Vorweihnachtszeit. Denn an diesem Wochenende steht mir ohnehin noch eine große Kuchenschlacht bevor … Die Zutaten für den Appletini dagegen stehen schon auf meinem Einkaufszettel. Ich bin sehr neugierig, wie er schmeckt! Wenn du jetzt ebenfalls deine (kulinarischen) Apfelträume ausleben möchtest, findest du weitere Informationen und tolle Rezepte auf der übersichtlich gestalteten → Website des Meraner Wellnesshotels »Zum Rosenbaum«.

Magst du Apfelrezepte? Welches ist dein Lieblingsrezept? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

[Quelle der Originalrezepte und Fotos: Hotel »Zum Rosenbaum«]

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Sissi ist ein echter Workaholic und als Lifestyle Scout stets auf den Spuren der neuesten Trends unterwegs. Könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Wahlmünchnerin allerdings mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken - ihr Tablet immer in Reichweite. Als Autorin und Bloggerin liegen ihr die Themen gesunde Ernährung und Naturkosmetik besonders am Herzen. Schminktechnisch bleibt sie sich bei aller Liebe zu Trends seit Jahren treu. Ihr Markenzeichen: ein roter Lippenstift.

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