Aus der Apotheke der Bienen: Propolis - Bild: BANANENSCHNECKERL bloggt

Aus der Apotheke der Bienen: Propolis

Was Bienen zum Abdichten ihres Bienenstocks verwenden, hat sich auch als wahrer Schatz für die menschliche Hausapotheke herausgestellt: Denn mit dem Kittharz Propolis schenken uns die Tierchen neben Honig und Gelée Royale ein weiteres ihrer süßen Geheimnisse für die Gesundheit, das nicht nur sie, sondern auch uns fit hält.

 

Fleißige Bienen:

Tatsächlich sind aber nur spezielle Bienen für die Gewinnung von Propolis (aus dem Griechischischen προ pro »vor« und πόλις pólis »Stadt« aufgrund des häufigen Vorkommens an den Fluglöchern von Bienenstöcken, auch Vorstoß, Stopfwachs, Bienenharz, Bienenleim, Bienenkittharz, Kittharz oder Kittwachs genannt) fleißig: Sie schwirren aus, wenn es warm genug ist, um das Harz geschmeidig zu machen, das sie überwiegend aus Pappeln, Weiden, Fichten und Lärchen gewinnen. Mit seiner antibakteriellen, pilzhemmenden und antiviralen Wirkung dient die harzartige Masse den intelligenten Insekten aber nicht nur als Spachtelmasse zum Schutz vor Zugluft und Feuchtigkeit, sondern insbesondere dazu, ihren Bienenstock keimfrei zu halten – denn mit 35°C und hoher Luftfeuchtigkeit ist dieser nahezu ein perfekter Nährboden für Bakterien, Pilze und andere Erreger.

 

Natürliches Allheilmittel:

Propolis hat mittlerweile viele Menschen als natürliches Immuntherapeutikum überzeugt. Es enthält über 270 Vitamine, Spurenelemente, ätherische Öle und sekundäre Pflanzenwirkstoffe, die in ihrer unnachahmlichen Kombination viele Heilungsprozesse und Reparaturmechanismen im Körper unterstützen. Für seine besondere Heilwirkung sind die enthaltenen Flavonoide verantwortlich, die als Radikalfänger die Zellen vor schädlichen Einflüssen schützen. Propolis wirkt außerdem wie ein natürliches Antibiotikum, das Krankheitserreger abtötet und die Regeneration fördert. Das Besondere: Im Gegensatz zu chemischen Antibiotika gibt es gegen die Wirkstoffe im Bienenharz kaum Resistenzen. Ob als Pulver, Tinktur oder Salbe – Propolis lässt sich auf vielfältige Weise anwenden.

 

Bananenschneckerls Resümee:

Anders als viele meiner Freundinnen habe ich keine Angst vor Bienen. Ich weiß nämlich, dass diese nur stechen, wenn sie sich bedroht fühlen und so lebe ich mit ihnen in friedlicher Koexistenz. In meinem kleinen Garten habe ich sogar zwei Wildbienenhotels und denke darüber nach, in Kürze ein drittes anzubringen. Die ersten beiden habe ich gekauft, das neue würde ich gern selbst bauen. Passende DIY-Anleitungen habe ich schon gesammelt. Der Sommer bleibt also spannend.

Mit → Propolis habe ich bislang noch keine Erfahrungen, aber einer meiner Freunde schwört darauf und nimmt während der Heuschnupfensaison täglich eine Propolistinktur ein, die er von unserem lokalen Imker bekommt. Zu meiner Überraschung ist er seit Beginn der Einnahme beschwerdefrei. Das macht mich neugierig und vielleicht werde ich im kommenden Frühjahr ebenfalls mit einer Propoliskur beginnen. Wenn dich das Thema interessiert, findest du viele weiterführende Informationen im umfangreichen → Propolis-Ratgeber von Johanna Frey.

Hast du schon eigene Erfahrungen mit Propolis gesammelt? Was denkst du über den »Schatz« der Bienen? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

[Quelle: medicalpress]

Comments
One Response to “Aus der Apotheke der Bienen: Propolis”
  1. Dorothee sagt:

    Ein sehr schöner und informativer Artikel! 🙂 Ich habe ihn gerne in meinem aktuellsten Beitrag über eine Propolis Creme verlinkt.

    Liebe Grüße,

    Dorothee

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Sissi ist ein echter Workaholic und als Lifestyle Scout stets auf den Spuren der neuesten Trends unterwegs. Könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Wahlmünchnerin allerdings mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken - ihr Tablet immer in Reichweite. Als Autorin und Bloggerin liegen ihr die Themen gesunde Ernährung und Naturkosmetik besonders am Herzen. Schminktechnisch bleibt sie sich bei aller Liebe zu Trends seit Jahren treu. Ihr Markenzeichen: ein roter Lippenstift.

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