Just kiss: Küssen ist gut für die Zähne! - Bild: medicalpress.de

Küssen ist gut für die Zähne!

Mit keiner anderen Geste kann man wohl besser ausdrücken, wie gern man sich hat: Der Kuss ist ein Zeichen der Zuneigung, eine Liebeserklärung und darüber hinaus ein Kick an Endorphinen. Küssen ist solch ein bedeutungsvoller Akt, dass man ihm sogar einen Feiertag gewidmet hat: Am 6. Juli ist der Internationale Tag des Kusses! Dass Küssen auch gut für die Zähne ist, wissen allerdings nur die wenigsten. Lange Zeit ging man vom Gegenteil aus. medicalpress erklärt, weshalb man sich öfter küssen sollte.

 

Eine Explosion der Sinne:

Wenn sich die Lippen zweier Liebenden berühren, werden alle Sinne aktiviert, vor allem aber der Geruchs-, Geschmacks- und der Tastsinn. Die Herzfrequenz nimmt zu, wir atmen schneller und unsere Lungen werden mit mehr Sauerstoff versorgt. Ein Kuss aktiviert die Zentren im Gehirn, die unsere Emotionen steuern, und erhöht die Produktion von Serotonin und Endorphin – so entsteht das Glücksgefühl, das wir dabei empfinden.

 

Küssen als natürliche Medizin:

Küssen ist nicht nur romantisch, sondern auch gesund! Es gibt mindestens fünf gute Gründe, warum wir uns öfter küssen sollten:

  • Küssen kann sowohl den Blutdruck als auch den Cholesterinwert senken.
  • Küssen stimuliert alle 34 Gesichtsmuskeln sowie 112 weitere für die richtige Schmusehaltung und sorgt bei regelmäßiger »Ausübung« für glattere Haut.
  • Küssen hilft bei der Gewichtsabnahme: Ein fünf Sekunden langer, intensiver Kuss kann bis zu zwölf Kilokalorien verbrennen.
  • Küssen senkt das Niveau an Stresshormonen, die unter anderem für Schlaflosigkeit verantwortlich sind.
  • Küssen unterstützt unsere Immunabwehr: Die im Speichel des Partners enthaltenen Mikroben erkennt unser Immunsystem als Fremdkörper und mobilisiert Abwehrzellen, um gegen sie vorzugehen.

 

Von Mund zu Mund:

Aber ist Küssen auch gesund für die Zähne? Immerhin ging man jahrelang vom Gegenteil aus. Der Mund ist der Lebensraum für über 600 Arten von Bakterien, die auf unseren Zähnen, dem Zahnfleisch, der Mundschleimhaut und auch im Speichel vorkommen. In einem Milliliter des Sekrets können sogar bis zu 100 Millionen Mikroben vorkommen. Igitt! Beim Küssen werden etwa 50 verschiedene Arten von Bakterien übertragen. Sie regen die Speichelproduktion an und neutralisieren mit ihren bakteriziden Eigenschaften Säuren im Mundraum. Doch damit nicht genug: US-Forscher fanden heraus, dass die im Speichel enthaltenen Mineralien Phosphor, Kalzium und Fluorid imstande sind, mikroskopische Defekte an der Zahnoberfläche des Zahnschmelzes wie etwa Haar- oder Mikrorisse zu reparieren und so zur Stärkung des Zahnschmelzes beitragen. Gleichzeitig sorgen sie dafür, dass sich Zahnbeläge leichter lösen und so das Risiko einer Karies- und Paradontoseentwicklung reduziert werden kann.

 

Bananenschneckerls Resümee:

Habe ich es doch geahnt! Küssen macht nicht nur Spaß, sondern ist auch rundum gesund. Gut zu wissen, oder? Solche Dinge interessieren offenbar nicht nur mich, sondern auch viele andere Menschen. So hat sich mittlerweise ein völlig neuer Wissenschaftszweig entwickelt – die sogenannte Philematologie, die Lehre vom Küssen. Was es nicht alles gibt! Das wäre doch mal ein spannendes Studienfach gewesen, hihi … Laut Kussforschung verbringt ein Mensch übrigens im Laufe von 70 Lebensjahren rund 76 Tage mit Küssen. Erschreckend wenig, finde ich. Wann hast du zum letzten Mal geküsst? Ich gehe dann jetzt mal Knutschen und freue mich wie immer über deine Rückmeldungen und Kommentare!

XOXO

Sissi

Quelle: medicalpress.de

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Sissi ist ein echter Workaholic und als Lifestyle Scout stets auf den Spuren der neuesten Trends unterwegs. Könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Wahlmünchnerin allerdings mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken - ihr Tablet immer in Reichweite. Als Autorin und Bloggerin liegen ihr die Themen gesunde Ernährung und Naturkosmetik besonders am Herzen. Schminktechnisch bleibt sie sich bei aller Liebe zu Trends seit Jahren treu. Ihr Markenzeichen: ein roter Lippenstift.

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