Marinierter Limonensaibling - Bild: Sissi St. Croix

Marinierter Limonensaibling

Sushi war gestern – heute gibt es bei uns im Blog marinierten Limonensaibling mit gerösteten Pinienkernen! Klingt das nicht lecker? Mit Marinade – genauer gesagt: durch die in ihr enthaltenen Säurekomponenten – wird Fisch schon vor dem Kochen kalt gegart. Gerade Fisch nimmt Marinade besonders schnell auf. So kann eine Marinade, welche Saft von Zitrusfrüchten enthält, dünn geschnittenen Fisch in wenigen Minuten auf dem Teller »garen«, indem sie sein Eiweiß denaturiert.

Besonders gut gefällt mir an Marinaden, dass ich sie ganz nach Lust, Laune und Saison mit frischen Kräutern und aromatischen Gewürzen verfeinern kann. Wichtig dabei: Die Marinade muss mindestens doppelt so würzig schmecken, wie der Fisch später schmecken soll. Salz hingegen sollte möglichst erst kurz vor dem Servieren hinzugefügt werden, da es dem Fisch Flüssigkeit entzieht und dieser sonst zu trocken wird. Besonders gut eignen sich hier zum Salzen Fingersalze wie die → Falksalt FingerSalze. Du kannst natürlich auch jedes andere Salz verwenden, z. B. ein schönes selbst gemachtes Kräutersalz.

Jetzt will ich dich aber gar nicht länger auf die Folter spannen und wünsche dir viel Spaß mit meinem Rezept für marinierten Limonensaibling mit gerösteten Pinienkernen!

 

Mein Rezept für marinierten Limonensaibling:

Zutaten für zwei bis vier hungrige Fischfreunde:
– 500 g küchenfertige Saiblingsfilets
– 150 ml frisch gepresster Limettensaft (alternativ: Zitronensaft)
– 150 ml extra natives Olivenöl (z. B. von → Lakonikos)
– 2 EL Rohrohrzucker
– Zitronenpfeffer aus der Mühle (alternativ: bunter Pfeffer)
– 2 Salatherzen vom Romana-Salat
– 4 EL Pinienkerne
– 8 → Baguettescheiben
– 1 zerdrückte Knoblauchzehe
– zum Anbraten: Olivenöl
– zum Würzen bei Tisch: Fingersalz oder selbst gemachtes Kräutersalz nach Geschmack

Zubereitung des marinierten Limonensaiblings:
Für die Marinade Limettensaft, Olivenöl, Rohrohrzucker und Zitronenpfeffer gründlich vermischen und pikant abschmecken. Wenn es auf der Zunge britzelt, ist die Marinade genau richtig! Das Saiblingsfilet mit einer Fischpinzette von etwaig noch vorhandenen Gräten befreien und mit einem scharfen Messer in zwei bis drei Millimeter schmale Streifen schneiden. Diese sanft unter die Marinade heben und für 45 Minuten in den Kühlschrank stellen. Zwischendurch immer mal wieder wenden.

In der Zwischenzeit die Salatherzen putzen, zerpflücken, unter fließendem Wasser abspülen, trocken schütteln und etwas kleiner zupfen. Auf Tellern anrichten und beiseite stellen.

Nun die Pinienkerne ohne Öl in eine erhitzte → beschichtete Pfanne geben und auf mittlerer Flamme goldbraun rösten, bis sie naseschmeichelnd duften. Dabei häufig wenden und ab und zu die Pfanne schwenken, damit die Pinienkerne rundherum schön gleichmäßig bräunen. Anschließend sofort herausnehmen und zum Abkühlen auf einen Teller geben.

Zuletzt einen Schuss Öl in die Pfanne gießen und die Baguettescheiben darin zusammen mit dem Knoblauch knusprig anbraten. Die marinierten Saiblingsfiletstreifen auf den vorbereiteten Salatbettchen anrichten, mit den Pinienkernen bestreuen und mit dem Baguette servieren. Dazu schmeckt ein trockener Weißwein. Guten Appetit!

Tipp: Der marinierte Limonensaibling eignet sich als Vorspeise für vier, als Hauptgericht mit einer Beilage wie Reis und gedünsteten Kirschtomaten für zwei Personen. Auf dem Partybüffet macht er auf kleinen Tellerchen ebenfalls eine gute Figur!

 

Bananenschneckerls Resümee:

Zugegeben: Als ich zum ersten Mal mit mariniertem Fisch konfrontiert wurde, habe ich ganz schön misstrauisch auf den Teller geäugt. Sushi und Co. schmecken mir nämlich nur selten und mit einem in Salzlake gereiften Matjes kannst du mich komplett vergraulen. Geschmack ist eben Geschmacksache! Dann aber durfte ich im Urlaub meinen ersten gebeizten Lachs und meine erste marinierte Forelle verkosten – zwei kulinarische Gedichte der Extraklasse! Seitdem bin ich eine begeisterte Liebhaberin von mariniertem Fisch und finde den zarten Saibling für diese Art der Zubereitung besonders ideal.

Ich hoffe, dass dir mein marinierter Limonensaibling schmeckt und freue mich wie immer über deine Rückmeldungen und Kommentare!

XOXO

Sissi

 

Comments
2 Responses to “Marinierter Limonensaibling”
  1. Annette sagt:

    Ich kenne ja doch einigen Fisch aber der Saibling ist mir bis heute unbekannt. Wo bekomme ich den denn?

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Sissi ist ein echter Workaholic und als Lifestyle Scout stets auf den Spuren der neuesten Trends unterwegs. Könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Wahlmünchnerin allerdings mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken - ihr Tablet immer in Reichweite. Als Autorin und Bloggerin liegen ihr die Themen gesunde Ernährung und Naturkosmetik besonders am Herzen. Schminktechnisch bleibt sie sich bei aller Liebe zu Trends seit Jahren treu. Ihr Markenzeichen: ein roter Lippenstift.

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