Vorsicht, Blogger! - Bild: Sissi St. Croix/Markus Zechmann

Vorsicht, Blogger!

In den letzten Wochen habe ich mir sehr viele Gedanken darüber gemacht, welche Regeln für die Zusammenarbeit von Bloggern, Agenturen und Unternehmen gelten sollten. Nur wenige Firmen haben einen eigenen Kodex für Blogger Relations. Das ist schade! Denn auf der einen Seite sind wir Blogger begehrte Leute. Kein Wunder: Die meisten von uns arbeiten »für lau«, bekommen anstelle eines Autorenhonorares nur ein paar (nicht selten billige) Produkte dafür, dass sie den Markenbekanntheitsgrad großer Konzerne erhöhen, und schauen ansonsten dumm in die Röhre.

Auf der anderen Seite erzielen viele von uns eine maximale Reichweite, sitzen im Durchschnitt vier bis sechs Stunden an einem Testbericht (Produkttest, Fotografie, Bildbearbeitung, Schreiben …) und erhalten im Gegenzug dafür einen Warenwert, der nicht einmal dem gesetzlichen Mindestlohn entspricht. Wenn man den Arbeitsaufwand von uns Bloggern in ein realistisches Verhältnis zum erhaltenen Produktwert setzt, wird eines mehr als deutlich: Auch im Jahr 2016 haben viele Firmen, Agenturen und Unternehmen leider immer noch nicht richtig verstanden, wie man mit uns Bloggern umgehen muss. Oder besser: umgehen sollte.

Viel zu oft fühle ich mich wie in einem falschen Film, wenn wir Blogger uns untereinander über unsere Erfahrungen mit Unternehmen austauschen. In einem Film, der den Titel »Was Unternehmen schon immer über Blogger wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten« trägt. Dabei wäre es doch so einfach, mit uns zu sprechen! Neben klassischen, heutzutage fast schon überholten Kommunikationsmedien wie Telefon, Fax (ja, die Dinger gibt es noch!) oder E-Mail stehen immerhin auch PN, Chat bzw. Skype und WhatsApp zur Verfügung. Und zur Not könnte solch ein Social Media Marketing Manager ja auch einmal selbst einen Blick in die Blogs werfen, die mit ihm bzw. seinem Arbeitgeber kooperieren wollen.

Oder zumindest unsere Anfragen konzentriert und sorgsam lesen. Dann wüssten die lieben Firmenmenschen nämlich, wer wir sind, wo im World Wide Web sich unsere Blogs tummeln, worauf unsere inhaltlichen Schwerpunkte liegen (und damit kennen sie im besten Fall auch unsere Zielgruppen) und was wir mit unserer Arbeit bewirken wollen. Aber nein, das wäre ja viel zu viel Mühe für diese armen Menschen, die laut Gehalt.de im Schnitt selbst in den unteren Hierarchieebenen rund 43 500 Euro Brutto im Jahr verdienen.

Stattdessen müssen sich nicht nur Organisatoren von Bloggertreffen auf der Suche nach Kooperationspartnern mit fast schon absurdem Managersprech herumplagen. So wird z. B. locker-flauschig nach dem ROI für das Unternehmen gefragt (Return-on-Investment, die prozentuale Relation zwischen Investition und Gewinn). Hallo, sind wir hier im BWL-Kurs? Woher sollen wir Blogger wissen, was genau für eine Firma herausspringt? Das müssen die, bitte sehr, schon schön brav selbst ausrechnen!

 

Zahlen sind nicht alles …

Überhaupt: Es gibt wichtigere Dinge im Leben als nackte Zahlen. Natürlich leuchtet es mir ein, dass Unternehmen unsere Media Kits sehen wollen. Obwohl ich durch den Blogabsturz immer noch keines online gestellt habe, weil derzeit andere Dinge eine höhere Priorität besitzen. Dieser Artikel zum Beispiel. Überdies bin ich der Meinung, dass Zahlen nur wenig darüber aussagen, was ein Blog für eine Marke und/oder ein Produkt leisten kann! Denn was sagt es über einen Blogger aus, der zwar mit 10 000 oder 20 000 »Followern« auf Facebook glänzen kann, dessen Blog aber kaum gelesen wird, weil er in fast schon unverständlichen Sätzen schreibt, die nur mit viel Mühe noch als Deutsch zu erkennen sind?

Nichts, oder? Zumindest nichts Gutes. Einmal abgesehen davon, dass die meisten »Follower« uns Bloggern gar nicht wirklich folgen, sondern sich nur auf den diversen Fanpages herumtreiben, um möglichst viele Gewinne abzustauben. In Gewinnspielen, die von den Unternehmen finanziert werden. Gekauft wird im Anschluss jedoch nichts. Wo bleibt denn da bitte der ROI? Nun? Ich höre! Ach, ich bekomme keine Antwort. Komisch … Wieso erklärt den Unternehmen nicht mal jemand, wie der Hase hoppelt? Warum fragen die Unternehmen uns Blogger nicht, wie wir ticken? Unter uns gibt es viele aufrichtige Blogger, die sich über die Zeit eine treue Community aufgebaut haben, wie es so schön auf Neudeutsch heißt. Echte Fans, von denen viele im realen Leben sogar zu Freunden geworden sind. Denen man zum Geburtstag gratuliert und die man anruft, wenn die geliebte Oma gestorben ist. Echte Beziehungen, die auf Respekt, Zuneigung und Vertrauen basieren – nicht auf Gewinnspielen.

 

Vertrauen heißt das Zauberwort!

Apropos Vertrauen … Ein Blogger, der offen und ehrlich ist, kommt authentisch rüber. Die Leser vertrauen ihm, wenn er Empfehlungen ausspricht, Vergleiche zieht oder auch einmal vom Kauf eines Produktes abrät. Meine Leser wissen ganz genau, dass ich ein Produkt nur dann über den grünen Klee lobe, wenn ich aufrichtig begeistert davon bin. Dennoch kann ich keine Garantie dafür geben, dass sie es nachkaufen. Warum nicht? Nun, manche Leser haben bereits ihre Lieblingsprodukte gefunden. Das ist ein bissl so wie bei den Coca-Cola- und Pepsi-Trinkern: Wer Coca Cola liebt, wird eine Pepsi ablehnen. Wer Pepsi-Liebhaber ist, wird sich beim Genuss einer Coca Cola schütteln. Trotzdem kann ich versuchen, beiden Gruppen eine dritte Cola-Marke schmackhaft zu machen. Wenn sie mir schmeckt. Oder mit anderen Worten: Unternehmen sollten vor quantitativen Zielen nicht die qualitativen Ziele aus den Augen verlieren! Nicht auf die »Follower«-Zahl kommt es an, sondern darauf, ob ein Blogger authentisch ist. Denn nur ein authenthischer Blogger sorgt für Markenbekanntheit und Imagegewinn.

 

Blogger haben ihren eigenen Kopf – und der lässt sich nicht kaufen!

Jetzt könnte man vielleicht denken, dass ich für meine Berichte bezahlt werde oder bezahlt werden möchte. Nö, das ist keineswegs der Fall! Klar wäre es schick, sich ein kleines Zubrot zu verdienen. Wer mag Geld nicht? Auf der anderen Seite bewahre ich mir meine journalistische Unabhängigkeit und kann weitestgehend nur über die Dinge schreiben, die mir am Herzen liegen. Weitestgehend – warum diese Einschränkung? Mei, wenn ich auf Bloggertreffen gehe, bekomme ich natürlich auch Produkte, mit denen ich so überhaupt nichts anfangen kann. Es liegt mir allerdings auch nichts daran, mich mit Verrissen zu profilieren.

Zu Beginn meiner Bloggerkarriere hat mich das verunsichert, für zukünftige Bloggertreffen habe ich selbstbewusst vereinbart, dass ich mir in solchen Fällen Gastblogger oder Mittester suchen kann. Mein Team und ich möchten nur mit Firmen zusammenarbeiten, von deren Produkten wir überzeugt sind. Lieber berichte ich »in Produkten unterhonoriert« über die vegane Mayonaise eines jungen, mir persönlich sympathischen Start-ups im Wert von 4,95 Euro und kann schreiben, was ich will, als dass ich mich durch Chemiekosmetik für 300 Euro bezirzen lasse – das bin ich meinen Lesern (und mir selbst!) schuldig.

 

Keine Angst vor Verrissen!

Natürlich kann es vorkommen, dass ein Produkt überhaupt nicht überzeugt. Ein Unternehmen muss damit leben können, dass ein Blogger seine Produkte nicht mag. Da macht es wenig Sinn, den Testbericht vor Veröffentlichung lesen zu wollen. Leute, ihr gebt hier kein Interview, wo ihr einen rechtlichen Anspruch auf ein Gegenlesen vor Veröffentlichung habt! Und auch dieses dient in erster Linie lediglich zum Ausräumen von Missverständnissen, nicht der Einflussnahme.

In dem Moment, in dem ein Produkt das Warenlagers eines Konzerns verlassen hat, muss dieser damit leben, dass sich ein Blogger seine eigene Meinung darüber bildet. Ohne Wenn und Aber! In unserem Team bemühen wir uns ohnehin um ein faires Mteinander. Wenn ein Produkt z. B. grundsätzlich gut ist, aber der Pumpspender leider leckt, sodass die Hälfte des Produkts nicht genutzt werden kann, dann sagen wir das auch. Letztendlich dient diese konstruktive Kritik der Verbesserung des Produkts.

Viel schlimmer als eine solche, durchaus hilfreiche Kritik finde ich all die raffgierigen Blogger, die jedes Produkt belobhudeln. Weil es umsonst war. Und sie Angst haben, beim nächsten Produkttest des Unternehmens nicht berücksichtigt zu werden. Ganz gleich, ob das Produkt der dreijährigen Tochter einen Stromschlag versetzt hat (Stichwort: brennende Toaster) oder eine hormonelle Wirkung besitzt, die langfristig vielleicht aus dem Sohn eine Tochter macht und ganz nebenher noch unsere Gewässer verschmutzt …

Wollen die Unternehmen wirklich Lob um jeden Preis? Ist es nicht besser zu erfahren, was wir Konsumenten wirklich von einem Produkt erwarten? Was würde es nützen, wenn ich Leserin XYZ ein Produkt empfehle und sie aufgrund der darin enthaltenen Inhaltsstoffe allergisch reagiert? In meinen Augen macht es für alle Seiten mehr Sinn, ein Produkt gewissenhaft zu überprüfen: Für mich, denn dadurch erhalte ich mir meine Glaubwürdigkeit. Für meine Leser, die mir vertrauen. Und nicht zuletzt auch für die Unternehmen, die durch konstruktive Kritik die Chance erhalten, die Mängel eines Produktes zu beseitigen.

 

Kontaktmöglichkeiten schaffen!

Selbst bei Unternehmen, bei denen für unser Team ansonsten alles stimmt (Inhaltsstoffe, Produktqualität, Nachhaltigkeit etc.), ist es oft schwer, einen Kontakt herzustellen und nicht ins Leere zu laufen. Ich spreche hier nicht von Kleinunternehmen, denn die antworten meist sofort und das auch ebenso freundlich wie höflich. Viele mittelständige Unternehmen oder Großkonzerne dagegen besitzen immer noch keinen Ansprechpartner für Blogger Relations, wissen auch nicht, was sie mit entsprechenden Anschreiben anfangen sollen. Peinlich …

Diesen Firmen kann ich nur raten: Stellt bitte kompetentere Mitarbeiter ein! Oder schickt eure Mitarbeiter zumindest auf Schulungen, damit sie wissen, wie sie mit uns sprechen sollen! Lassen wir einmal den → wilden Mischmasch aus »Duzen« und »Siezen« außen vor, wenn dieser auch oft zu Irritationen führt (auf Facebook werde ich von den Unternehmen konsequent geduzt und erhalte dann nach dem Erstkontakt meist E-Mails mit der Anrede »Sehr geehrte Frau Sissi …«. Frau Sissi? Haha! Zieht euch bitte den Stock aus dem Ar… und bietet direkt auf euren Websites Ansprechpartner an. Ansprechpartner, bei denen sofort klar wird, ob man mit ihnen per »Du« oder »Sie« ist. Sagt uns, was ihr euch von uns Bloggern erhofft – und was ihr im Gegenzug dazu zu leisten bereit seid.

Keiner von uns Bloggern ist Unternehmen böse, wenn sie (noch) kein Budget für Blogger Relations haben. Böse werden wir nur, wenn ihr uns mit Pröbchen veralbert und dafür einen Bericht erwartet, der uns vier Stunden Arbeit kostet. Den Bericht vorher gegenlesen und korrigieren wollt. Uns zwingen möchtet, verbotene und für beide Seiten kontraproduktive »dofollow«-Links zu setzen. Vergesst bitte nie: Blogger sind wichtige Multiplikatoren. Und »nebenbei« übrigens auch noch Menschen! Als solche wollen wir anständig und mit Respekt behandelt werden. Viele von uns streben langfristige Partnerschaften mit ihren Lieblingsunternehmen an. Auch das sollte angemessen gewürdigt werden.

 

Der Schlüssel liegt in gegenseitiger Transparenz:

Blogger Relations werden im Firmenalltag immer wichtiger. Doch ohne Transparenz geht es dabei nicht: Die Interessen sämtlicher Beteiligten müssen für die Leser klar erkennbar sein. Es kann nicht angehen, dass sich ein Blogger insgeheim seinen Tahiti-Urlaub von einem Großkonzern finanzieren lässt und seinen Lesern erzählt, wie toll dessen Produkte sind, während deren Herstellung in Wirklichkeit mehrere gefährdete Arten ausrottet. Wir von BANANENSCHNECKERL bloggt lehnen jegliche verdeckte Finanzierung ab. Sollten wir uns jemals für eine Berichterstattung bezahlen lassen, werden unsere Leser genau wissen, wer uns wofür bezahlt hat. Dabei sind unsere Grenzen sehr eng gesteckt.

Ein Beispiel: Kürzlich wollte ein Anbieter veganer Bratwürste von mir wissen, wie hoch der Anteil unserer homosexuellen Leserschaft ist. Öhm … Das weiß ich nicht. Und es ist mir auch vollkommen egal. Das Unternehmen aber wollte mir nichts zum Verkosten schicken, solange ich diese Zahlen nicht beibringe. Der Grund: An Homosexuelle verkauft die Firma nicht. Eha! Ich habe dann dankend verzichtet. Denn mir ist es vollkommen egal, wer wen wie liebt, solange alle Beteiigten glücklich sind. Sollen die sich doch ihre heterosexuellen Würstchen in die Haare schmieren! Mal ganz ehrlich: Wer bei der Würstchenproduktion Homophobie entwickelt, sollte vielleicht mal zum Psychiater gehen. Und keine Blogger nerven.

 

Bananenschneckerls Resümee:

Ich könnte jetzt noch stundenlang über die nicht ausgereiften Beziehungen zwischen Bloggern und Unternehmen schwadronieren. Aber ich denke, es ist auch so schon sehr deutlich geworden, worauf ich hinaus will. Blogger Relations stehen nach wie vor ganz am Anfang. Viele Firmen müssen noch ebenso viel dazulernen wie wir Blogger auch. Nur durch eine gegenseitige offene und ehrliche Kommunikation können wir für beide Seiten das Bestmögliche herausholen. Ganz im Sinne unserer Leser. Denn um die geht es schließlich. Nicht um Verkaufsergebnisse, nicht um »Follower«-Zahlen. Oder bin ich zu naiv? Wie denkst du über Blogger Relations?

Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

 

Comments
58 Responses to “Vorsicht, Blogger!”
  1. Tim sagt:

    Hallo,

    sehr schöner Artikel! Du bringst das Problem hervorragend und deutlich auf den Punkt. Das habe so in dieser Form noch nirgendwo gelesen. 🙂

    Möglicher Ansatz, um die Kommunikation zwischen Bollgern und Unternehmen zu erleichtern und den z.T. falschen Erwartungshaltungen zuvorzukommen: Eine knackige „Über“-Seite, auf der ganz klar steht, was im Blog wie passiert. vielleicht hilft das am Anfang…

    Schöne Grüße

    Tim

    • Danke, Tim! Zu deinem Vorschlag: Mei, viele Firmen lesen weder die »Über mich«-Seiten der Blogger noch ihre E-Mails … Anders lassen sich gewisse Merkwürdigkeiten nicht erklären. Zum Glück gibt es aber immer mehr Ausnahmen, die vor einer Kooperation sogar telefonieren möchten – in einem persönlichen Gespräch lassen sich die Eckpunkte einer möglichen Zusammenarbeit viel besser klären, sodass Missverständnisse erst gar nicht aufkommen.

      XOXO

      Sissi

  2. Marcel sagt:

    Vielen lieben Dank für den Beitrag! Du sprichst mir und auch vielen anderen Bloggern aus der Seele!

    Gruß,

    Marcel

  3. Seija sagt:

    Danke! Mehr gibt es nicht zu sagen – du hast es auf den Punkt getroffen, liebe Sissi!

    Auf dass diesen Post viele Unternehmen lesen und schlucken!

    Liebe Grüße,
    Seija

  4. Katrin sagt:

    In sehr vielen Punkten gebe ich dir Recht und selbst ich schreibe liebe über ein gutes kleines Produkt, wo ich meine Meinung vertreten darf und welches ich auch mit Leidenschaft teste, aber ich mag es gar nicht, wenn eine Firma mit Vorschriften machen möchte. Es ist meine Seite und das soll sie bitte auch bleiben.

    Proben lege ich in die Ecke und gebe sie meinen Lesern weiter, weil ich sehe es auch nicht ein, für ein Apfel und Ei für jemanden letztendlich Werbung zumachen ! Die Firmeninhaber gehen doch auch nicht für Null arbeiten oder ?

    Die Frage nach homosexuellen Lesern finde ich ein Frechheit und frage mich was das soll, da hätte ich auch dankend abgelehnt !

    Ein Blogger sollte Kritik üben und auch viell. ein paar Verbesserungsvorschläge bringen, denn im Grunde hilft es dem Unternehmen/dem Produkt weiter, weil wir sind die Verbraucher und sprechen als Verbraucher, wo manche viell.alles nur schön reden, aber das hilft keinen ! Ein Unternehmen sollte kundenorientiert und nicht nur profitorientiert arbeiten !

    Alle müssen noch den Umgang miteinander lernen, aber so lang es Blogger gibt die alles bejahen, alles unterschreiben, wird sich nichts ändern, denn viel wollen nur haben und beschreiben alles himmelhochjauchzend… wenn mir ein Produkt gefällt, dann mache ich das auch gern, aber ansonsten muss ich leider der Firma sagen, dass mir etwas nicht zusagt oder ich was nicht vertrage ! Damit muss die Firma umgehen können …

    • Deine Ehrlichkeit in deinen Berichten schätze ich ebenso wie der Rest deiner Leser – du bist da auf jeden Fall auf dem richtigen Weg. Über Blogger, die alles »himmelhochjauchzend schönschreiben« und/oder absurde Forderungen an Unternehmen richten, schreibe ich übrigens in Kürze einen eigenen Bericht. 😉

      XOXO

      Sissi

  5. Markus sagt:

    Sehr schön geschrieben! Da wünscht man sich, alle Adressierten würden das lesen und verstehen.

    Dennoch: teils klappt es ja schon ganz gut. Und für die Zukunft bin ich optimistisch!

  6. Hallo Sissi,

    größtenteils stimme ich deinem Artikel zu. Einen Aspekt ignorierst du – aus meiner Sicht – jedoch: Auch Blogger müssen Arbeit in Blogger Relations investieren. Und damit meine ich nicht das Verfassen von Artikeln, sondern Verständnis für Unternehmen.

    Ausführlich habe ich das in meinem Blog im aktuellen Artikel kommentiert. Da ich nicht weiß, ob der Link dazu als Spam gewertet würde, verzichte mal darauf.

    Danke dir für den guten Diskussionsimpuls.

    Gruß,
    Christian

    • Servus Christian,

      wie schon in deinem Blog und auf Facebook kommentiert: Diese Seite habe ich hier bewusst nicht berücksichtigt, weil es dazu einen eigenen Artikel geben wird. 😉 Für alle, die es interessiert: Christians Artikel könnt ihr → hier nachlesen – viel Spaß!

      XOXO

      Sissi

  7. Testmeile sagt:

    Hallo,

    vorab ein sehr sehr großes Lob für Deine Mühe! Auch wenn ich befürchte, dass sie vergebens ist. Aber das tust Du vermutlich selbst auch 😉

    Auch ich stelle fest, dass viele Unternehmen ihre Kunden nicht mehr ernst zu nehmen scheinen. Denn jeder Blogger ist doch letztlich auch ein potentieller Kunde! Zudem noch einer, der möglicherweise eine unbezahlte Akquise für das jeweilige Unternehmen betreibt.

    Die Flut der Anfragen kann deshalb kein Argument für eine ausbleibende oder haarsträubende Antwort sein. Speziell bei der Möglichkeit den Firmen über Facebook eine Nachricht zu senden – und somit eine Anfrage zu stellen – bleibt in 99% der Fälle unbeantwortet, ja sogar ungesehen!

    Dennoch muss ich in diesem Zusammenhang auch die andere Seite der Medaille ansprechen! Denn ich finde auch, dass die Rezensionen einiger Blogger weniger Produkt bezogen sind und schnell abgehandelt werden. Nicht selten erinnern mich die ganzen Vorgehensweisen eher an eine Tupperparty. Und das kann aber natürlich auch nicht Sinn und Zweck von Produkttests sein. Denn natürlich verfolgen die Unternehmen einen wirtschaftlichen Gedanken und diesen gilt es auch ernst zu nehmen! (Das bedeutet natürlich nicht, dass man deshalb jedes Produkt grundsätzlich positiv zu bewerten hat!)

    Aber damit wäre ich auch schon beim nächsten Problem mit den Unternehmen: Denn die „Qualität“ eines Blogs scheint völlig belanglos zu sein. Vielmehr macht es den Eindruck, als stünde lediglich die FB-Fanzahl oder die Klickzahl eines Blogs im Vordergrund – unabhängig vom eigentlichen Inhalt der jeweiligen Seiten. Für mich ein Grund mehr, an der Ernsthaftigkeit selbst „großer“ Unternehmen zu glauben. Aber woran liegt das?

    Ich glaube, dass die Kundenbetreuungen und Kontaktmöglichkeiten vieler Firmen heute über Callcenter ähnliche Strukturen ablaufen. Und dort sitzen dann „Mitarbeiter“, die bei dem Unternehmen selbst gar nicht angestellt sind sondern für ein Marketing oder Management Unternehmen arbeiten. Für mich der größte Fehler, den ein Unternehmen machen kann. Denn in solchen Strukturen sitzen meist niedrig bezahlte und völlig demotivierte Menschen, die weder im Sinne des Unternehmens – noch im Sinne des Kunden handeln…

    Lange Rede kurzer Sinn: Ich denke das sowohl die Unternehmen, als auch viele Blogger wieder zur Ernsthaftigkeit zurückkehren müssen. Denn letztlich geht es hier um Werbung, Akquise und Verkauf. Schade nur, wenn die Unternehmen diese Unterschiede einfach nicht sehen.

    • Liebe Testmeile,

      du sprichst mir aus dem Herzen! Natürlich sind Social Media Marketing und Co. noch Neuland für die Unternehmen. Logisch, dass sie sich da erst einarbeiten müssen. Inzwischen gibt es allerdings auf der anderen Seite auch schon so viel Fachliteratur und (Online-)Seminare, dass man sich einarbeiten könnte … Wenn man denn will.

      Zu meiner großen Verblüffung passiert es in den letzten Wochen immer häufiger – sei es auf Messen, am Telefon oder in E-Mail-Kontakten -, dass gerade Kleinunternehmer offen auf mich zukommen und sagen: »Ich habe keine Ahnung von der Materie. Was bringen mir Blogger Relations? Worauf muss ich achten?« Und mir dann nicht selten von aberwitzigen Bloggeranfragen berichten, die einen kleinen Artikel im Umfang von 500 Wörtern versprechen, in dem sie dann schreiben, was das Unternehmen möchte – als Gegenleistung für Waren plus Honorar im vierstelligen (!!!) Bereich.

      Hallo???

      Für mich hat solch ein Vorgehen nichts mehr mit Bloggen zu tun. Auch nicht mit echten Tests. In meinen Augen ist das ganz klar Werbung – eine Werbung, die in diesem Umfang einem Kleinunternehmen nicht einmal etwas bringt.

      Ich bemühe mich dann immer um Aufklärung. Informiere, wie ich arbeite, was ich im besten Fall erreichen kann, und gebe offen zu, dass es keine Erfolgsgarantie gibt. Wenn meine Leser ein Produkt mögen und es sich leisten können, dann kaufen sie es. Wenn es ihnen nicht gefällt, sie keinen Bedarf daran haben oder es sich nicht leisten können, kaufen sie es nicht. Punkt. Da ist es vollkommen gleich, ob ich das Produkt liebe oder nicht.

      Zwei Begriffe aus deinem Kommentar haben sich in meinem Kopf eingenistet: Tupperparty und Ernsthaftigkeit. Du sprichst damit die mangelnde Seriosität einer Vielzahl von Testbloggern an, die mir, um ganz offen zu sein, massiv auf den Keks geht. Da werden ebenso lieblos wie rechtschreibignorant »Berichte« ins Web geklatscht, die keine 100 Wörter umfassen und in einem Fazit münden wie: »Das Deo gefällt mir wirklich gut. Das kann ich wirklich empfehlen. Das solltet ihr euch wirklich kaufen, weil es ist günstig und riecht gut und man schwitzt wirklich nicht so doll damit.«

      Argh!

      Unternehmen sollten dringend lernen, die Spreu vom Weizen zu unterscheiden. Zeit wird es!

      XOXO

      Sissi

      • Testmeile sagt:

        Hallo Sissi,

        wir haben dieses Problem bereits an große Unternehmen herangetragen und bekamen wörtlich zur Antwort: „Jeder drückt sich eben anders aus. Es ist nicht unser Ding, dies zu bewerten oder zu kontrollieren.“
        Auch haben wir über die Qualität von Likes oder Fanzahlen berichtet und sind sogar teilweise auf Verständnis gestoßen – nicht aber konnten wir damit eine Änderung erzielen.

        Auch wir sind übrigens nur „Laien“ und weder jahrelang erprobte Tester noch Autoren oder „Profi-Blogger“. Aber wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, im Sinne des Unternehmens – und damit ja auch in unserem eigenen Interesse zu handeln. Denn nichts wäre doch schöner als eine dauerhafte Kooperation.
        Und nur durch Feedbacks können wir uns alle verbessern. Deswegen lassen wir uns nun öffentlich von den Unternehmen bewerten!

        Lernen mit der Zeit und sich beweisen durch Ernsthaftigkeit und Fleiß – so kann ich das wohl kurz beschreiben. Denn wer oder was macht jemanden zum „Profi-Blogger“? Ähnlich wie bei Autoren sind es doch der Schreibstil, die Struktur und das Charisma zwischen den Zeilen, die über den Draht zum Leser entscheiden.

        Wie und nach welchen Kriterien das Produkt dann getestet und beurteilt wird, dass sollte sicher etwas weniger Individuell sein. Da heißt es Üben….auch mal schauen wie andere das so machen….und seinen ganz eigenen Anspruch finden. Da sind wir dran – aber noch lange nicht am Ziel!

        LG Dirk (Testmeile.de)

  8. Bibo & Tanja sagt:

    Ganz toller Artikel !
    Leider kommen jeden Tag Emails mit den dollsten Anfragen.
    Zusätzlich dann noch diese ständige Do-/NoFollow Diskussion.
    So lange wie aber immer noch Blogger hoffen mit ein paar Cents ihren Blog und vielleicht ihr Leben zu finanzieren, wird sich das auch leider nicht ändern.

    Nur durch ständige konsequente Ablehnung solcher Angebote kann man die Agenturen oder Anbieter solcher Kooperationen zu Umdenken zwingen.

    Liebe Grüße
    Bibo & Tanja

  9. Manu sagt:

    Sehr gut geschrieben, jede Zeile habe ich regelrecht eingesaugt. Mehr bleibt mir da auch nicht zusagen. ich mag deinen Stil die Wahrheit rüber zu bringen sehr. Und was hat nun bitte das Würstchen mit homosexuellen Menschen zu tun. Wenn du es irgendwann einmal erfahren solltest, bitte informier mich 😀

    Gruß

    Manu

  10. Martina sagt:

    Der Artikel ist einfach nur SUPER!!!

  11. Hallo Sissi,
    danke für den Beitrag! Als Bloggerin bin ich schon seit 2012 unterwegs und habe so einiges gelernt. Im akutellen Blogpost über die Beauty-Messe habe ich auch ein paar persönliche Worte geschrieben. Soll ich einen SHOP mit allen Kosmetikprodukten aufmachen? NEIN! Ich blogge über Dinge, die ich gerne benutze und mal ehrlich, bei manchen fällt mir nichts ein über was sie bloggen. Dementsprechend sind die Texte…

    Schöne Grüße,
    Alex.

    P.S.: Glückwunsch zum neuen „Outfit“ 🙂

    • Danke, liebe Alex! Schön auch, dass dir unser neues »Gewand« gefällt – das freut uns sehr. Deinen aktuellen Bericht über die Beauty-Messe muss ich noch lesen, ich bin gespannt, was du für Erfahrungen gemacht hast.

      XOXO

      Sissi

  12. Chris sagt:

    Super! Voll und ganz auf deiner Seite! Auch Kritik muss man schreiben können und dürfen! Und dieses billige abspeisen wird aber solange nicht aufhören, wie es Blogger gibt die das mitmachen! Wir machen auch lange nicht mehr jeden scheiss kostenlos mit und wenn man auf ne Anfrage reagiert und den schreibt was man sich als Gegenleistung vorstellt und nicht mal ne Antwort bekommt weiß man schon genau das es genug andere gibt die es dafür machen! Tja denn sollen sie… Lg aus Berlin

    • Servus Chris,

      ich war eben auf eurem Blog – den Namen »Flitzpiepen« habe ich gleich ins Herz geschlossen! Schade nur, dass Berlin und München so weit voneinander entfernt sind, da ein persönlicher Austausch sicher interessant wäre (ich habe bislang kaum mit Sportartikelanbietern gearbeitet) und ich ein gutes Team brauchen könnte, das mich ein bissl auf Trab bringt. 😉

      XOXO

      Sissi

  13. Sehr schön geschrieben! Dieser Bericht spricht mir total aus dem Herzen! Ich wurde erst neulich von einer Bloggerkollegin, die ich vorher nicht mal kannte (!) angegangen, dass ich nicht so ausführliche Bericht für 08/15 Produkte schreiben soll. Das würde sie schlecht dastehen lassen, weil ihr Bericht je nach Gegenwert mal länger oder kürzer wäre. Äh…hallo? Was hat das mit mir zu tun? Wenn ich schreiben will, dann schreibe ich…und wenn ich ne 3-Teilige Doku darüber mache!

    Auch die Beziehungen zu den Firmen sind manchmal wirklich schwierig. Beim „Duzen“ und „Siezen“ musste ich mal hellauf lachen 😀

    Ganz liebe Grüße, Christine
    von Christinchen´s Welt

    • Liebe Christine,

      du hast mich eben herzhaft zum Lachen gebracht! Die Vorstellung, wie du eine dreiteilige Dokumentation über ein, sagen wir mal: Duschgel für 99 Cent, drehst und diese dann womöglich auch noch in einem Kulturkanal wie arte unterbringst, lässt mir die Lachtränen übers Gesicht kullern!

      Hihi …

      Ich stimme dir aus vollem Herzen zu, dass es deine ganz persönliche Angelegenheit ist, wenn du auch niedrigpreisige Produkte ausführlich vorstellen möchtest. Das ist allemal sinniger und lobenswerter als diese von mir schon mehrfach angeprangerten »Pseudoberichte« selbst für hochpreisige Produkte. Dein Blog, deine Regeln.

      XOXO

      Sissi

  14. Annette sagt:

    Liebe Sissi, ich habe gerade deinen Bericht gelesen, als ich bei den Hetero-Würstchen ankam sprang sofort mein Kopfkino an und -ich habe Tränen gelacht! Eigentlich ist es ja traurig das es immer noch Menschen mit dieser „Einstellung“ gibt aber haben die Angst vor Wurstmissbrauch?

    Und ja, manches mal fühle auch ich mich veralbert von den Firmen, letztens erst kam Abends ein Anruf, ob ich denn überhaupt eine Reale Person wäre, mein Name wäre so „Altbacken“ das ich doch nur Spam sein könnte.

    Also freu dich schon mal auf unser Zusammentreffen im Mai, vielleicht schreibst du dann ja einen Artikel über deine Begegnung mit dem „Spam“. ☺

    Lg Nettie

    • Vielen Dank für die Inspiration, die du mir ebenso unbewusst wie ungewollt mit deinem Kommentar gegeben hast! Hihi … Ich komme diesbezüglich noch auf dich zu, wie ja auch schon per PN besprochen. 😉

      XOXO

      Sissi

  15. Eddy sagt:

    Dein Beitrag ist ja ganz schön lang geworden. Und er ist jede einzelne Zeile wert. Wirklich klasse! Werde ich sehr gern weiter empfehlen.

  16. Caren sagt:

    Eine grandiose Zusammenfassung, die seinesgleichen sucht! Auch ich bin erschüttert, was die Wursthersteller betrifft, ich hoffe, es war ein böser Scherz. Liebe Grüße Caren

    • Leider war es kein Scherz, liebe Caren. Dennoch bin ich froh, dass ich frühzeitig von den verqueren Gedanken des Anbieters erfahren habe. Man stelle sich nur einmal vor, die veganen Würstl hätten uns hervorragend geschmeckt, ich hätte einen begeisterten Bericht geschrieben und dann im Nachhinein erfahren, wes Geistes Kind das Unternehmen ist … Ein Albtraum, oder?

      XOXO

      Sissi

  17. Perdita Otto sagt:

    TOP TOP TOP
    Danke für den klasse Bericht!
    Liebe Grüße Perdita

  18. Bravo! Ein guter Bericht, wo ich mich auch irgendwie überall drin wieder finde. Bis auf die Würstchen (Sachen gibt`s, die gibt es gar nicht… oder darf es gar nicht geben!) habe ich auch schon alles irgendwie ähnlich erlebt.
    Herzlich Grüße,
    Annette

  19. Daumen hoch!

    Würstchen für Hetero? *HändevorKopfklatsch*

    LG JJacky

  20. Dirk sagt:

    Gut geschrieben! Und man kann nur hoffen das sich die Problematik in der Zukunft ordentlich regelt bzw einfährt.

    *anmerk* Definitiv ist Ehrlichkeit wichtig, denn wie du schon aufgezeigt hast, bringt ein anderer Weg nur Unzufriedenheit für alle Beteiligten.
    Und zu deinem Beispiel mit dem Würstchenhersteller da kann man nur mit dem Kopf schütteln!

    nun aber noch viel Spaß bei den nächsten Testen und Berichten.

    Liebe Grüße

    Dirk

    • Danke für deinen Besuch, lieber Dirk! Wir freuen uns immer sehr, wenn sich hier auch mal ein Mann zu Wort meldet – dann fühlen sich der Bentō Dog und der Schokoschnegel nicht so allein. 😉

      Ich denke, dass es noch zwei, drei Jahre dauert, bis sich das Thema regelt – viele Unternehmen wissen noch immer nicht, was Blogger Relations überhaupt sind. Gerade die kleineren Familienbetriebe betreten hier Neuland, machen sich aber im Umgang mit uns oft besser als die »Großen«. Vermutlich, weil hier auf einer menschlicheren Ebene kommuniziert wird, also von Mensch zu Mensch, nicht von Konzern zu Blogger(mensch).

      XOXO

      Sissi

  21. Anna Möller sagt:

    Finde ich absolut hinterwäldlerisch mit den Würstchen…da bleibt einem ja alles im Hals stecken! Super geschrieben, liebe Sissi! Bravo! GLG von Anna!

  22. Huhu Liebes!

    Du weißt ich bin schon länger für ein Best-of-Kuriositäten-Anschreiben an Blogger. Danke für den Beitrag, besonders seit wir wieder das Treffen planen, musste ich des öfteren entweder dich anrufen, oder Tante Google quälen, was manche da eigentlich von mir wollen.

    Ich blogge zwar jetzt 2,5 Jahre, aber vieles davon ist und bleibt Fach-Chinesisch. Hätte mir doch mal vorher jemand gesagt, dass ich fürs Bloggen erst studieren muss. *kicher*

    • Es waren auch just deine/unsere Erfahrungen der letzten Wochen, die mir den letzten Anstoß gegeben haben, diesen Artikel zu schreiben. Gedanklich schwanger gegangen bin ich damit ja schon eine ganze Weile, wie du weißt. Jetzt geht es darum, gemeinsam Orientierungswerte zu entwickeln. Aber das bekommen wir auch noch hin! Schließlich hat dieses Jahr noch ein paar Wochenenden, hihi …

      XOXO

      Sissi

  23. Sehr gut geschrieben. Ich liebe diese Ehrlichkeit. Bleibt nur zu hoffen, dass es auch genug Firmen lesen.

    LG

    Edith

    • Erstaunlicherweise gibt es in der letzten Zeit tatsächlich immer mehr Unternehmen, die sich unsere Blogs auch mal ansehen und nicht nur auf die Zahlen in den Social-Media-Kanälen starren. Das lässt hoffen!

      XOXO

      Sissi

  24. Alex sagt:

    Schöner Beitrag, aber bei den Bratwürsten blieb mir gerade glatt die Spucke weg…LG

  25. Nina sagt:

    Huhu liebe Sissi,

    Krass, das mit den Würstchen ist ja unter aller Sau!
    Sehr gut geschrieben, unterschreib ich so!

    Liebe Grüße,

    Nina

    • Danke, liebe Nina! Ich denke, Menschen mit schrägem Gedankengut gibt es da draußen jede Menge – wir erfahren es nur nicht immer so offen. So wusste ich immerhin, woran ich war. Und für solche Menschen möchte ich gar keine Werbung machen, selbst dann nicht, wenn die Produkte vielleicht gut sind.

      XOXO

      Sissi

  26. Super geschrieben und ich wundere mich noch über die hetero-Würstel. Kann ja nicht sein oder. Starkes Stück.

    Liebe Grüße

    Tanja

  27. Puuuh, ich habs geschafft alles zu lesen. 😉

    Ich kann alles so unterschreiben.

    Das mit den veganen Bratwürsten fand ich ganz schön heftig.

    Grüße Marie

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Sissi ist ein echter Workaholic und als Lifestyle Scout stets auf den Spuren der neuesten Trends unterwegs. Könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Wahlmünchnerin allerdings mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken - ihr Tablet immer in Reichweite. Als Autorin und Bloggerin liegen ihr die Themen gesunde Ernährung und Naturkosmetik besonders am Herzen. Schminktechnisch bleibt sie sich bei aller Liebe zu Trends seit Jahren treu. Ihr Markenzeichen: ein roter Lippenstift.

Ihr zur Seite steht ein erfahrenes Team von Autoren, die sich im Blog ebenfalls regelmäßig zu Wort melden. Schau am besten öfter mal bei uns vorbei!