Dein eigenes Bier: Braufabrik - Bild: Braufabrik Events UG

Dein eigenes Bier: Braufabrik

Kennt ihr schon die Braufabrik? Wenn ihr jetzt denkt, dass diese ein neues Ausflugsziel für die Bierenthusiasten unter euch ist, muss ich euch leider enttäuschen. Euer eigenes Bier könnt ihr dort leider nicht brauen. Stattdessen bietet euch die Braufabrik einen Rundumservice bei der Personalisierung eures Wunschbieres. Das klingt schon mal nicht schlecht, oder? In sechs Schritten könnt ihr »euer« Bier personalisieren und von der Wahl des Biergeschmacks über das Design der Flaschen bis hin zur Individualisierung der Bierkisten eine eigene Biermarke erschaffen! Dabei unterstützt euch die Braufabrik beim Design, übernimmt die Produktion des Bieres sowie der Verpackungen und garantiert die ebenso pünktliche wie bruchsichere Auslieferung. Bestellen könnt ihr sowohl als Privat- als auch als Firmenkunden – und das Ganze dank modernster Produktions- und Logistikprozesse zu einem moderaten Preis, der mit handelsüblichen Bierpreisen durchaus mithalten kann.

Kennengelernt habe ich die Braufabrik auf Nicoles → Bloggertreffen, bei dem ich gemeinsam mit Anna noch am ersten Abend ein, zwei Fläschchen Premium-Pils verkostet habe. Den Geschmack des blass goldgelben, feinherben Pilses fand ich ganz okay, vor Begeisterung aus den Stiefeln geworfen hat mich das Bier nach Pilsener Brauart allerdings nicht. Guter Durchschnitt mit viel Luft nach oben, würde ich sagen. Oder, um mit den Worten einer Freundin zu sprechen, welche sich die von mir mitgebrachte Flasche geschnappt hat: »Ein klassisches Frauenbier, eher mild und unaufregend, dem ein bissl mehr Stammwürze nicht schaden könnte.« Zur Erklärung für die Bierverweigerer unter euch: Der Stammwürzegehalt von Pils beträgt im Regelfall 11,3°P bis 12,3°P und darf in Deutschland 12,5°P nicht überschreiten.

Beispielflasche aus der Braufabrik - Bild: Braufabrik Events UG

Beispielflasche aus der Braufabrik

Am ersten Abend hat mir das Pils dennoch geschmeckt, was vermutlich in erster Linie an der netten Gesellschaft lag. Was wieder einmal beweist, dass man nicht allein trinken sollte, hihi .. In fröhlicher Runde schmeckt eben alles besser! Die Männer vor Ort waren übrigens auch nicht allzu begeistert von dem Bier und der Schokoschnegel, der meiner Freundin einen Schluck abbetteln konnte, fühlte sich an ein »flaches Radler« erinnert. Tja … Nun muss man natürlich wissen, dass es immer ein gewisses Risiko birgt, drei gestandenen Münchnern ein Pils vorzusetzen und sei es mit noch so viel Kennerschaft gebraut. Da nützt es auch nichts, dass meine Wurzeln in der Bierstadt Dortmund liegen – ich bin keine große Pilsfreundin. Wenn mich mal ein Pils überzeugt, dann stammt es meist aus kleinen Craft Breweries.

Ungeachtet meines nur begrenzten Enthusiasmus finde ich die Idee der Braufabrik witzig und originell. Wenn ihr euch von unseren Erfahrungen nicht abschrecken lasst, könnt ihr zwischen den vier Sorten Pils, Helles, Kellerbier und Radler wählen, die allesamt aus einer kleinen Brauerei in Baden-Württemberg stammen. Das von uns verkostete Pils besteht aus Brauwasser aus eigenem Brunnen, Gerstenmalz und Aromahopfen, enthält 4,9% Alkohol, eine Stammwürze von 11,6°P und sollte am besten bei einer Trinktemperatur von 8°C genossen werden. Ich könnte mir vorstellen, dass uns das Kellerbier besser geschmeckt hätte, aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten.

Bierkiste aus der Braufabrik - Bild: Braufabrik Events UG

Bierkiste aus der Braufabrik

Habt ihr euch für eine Biersorte entschieden, folgt die Qual der Wahl unter rund 100 Bieretikettenvorlagen, von denen ich jetzt mal geflissentlich diejenigen mit sexistischen Bildchen einer halbnackten Blondine igonoriere … Laut Aussage der Braufabrik-Gründer Martin Kallenborn und Thomas Schlotterbeck wendet sich das »Männerbier mit hübschen, sexy Frauen auf den Etiketten« an die »echten Kerle« unter den Kunden. Aha. Mei, jetzt fühle ich mich einmal mehr bestärkt in meinen Ansichten darüber, was einen »echten Kerl« ausmacht. Und was nicht. Sei’s drum! Die Bierkiste mit 15 Flaschen à 0,33 Liter personalisiertem Bier kann ab 16,74 Euro erworben werden. Die Flaschen werden in zertifizierten Kartonagen bis an die Haustür geliefert. Ab zwei Kisten entfallen sogar die Versandkosten.

Killercharakter: 3
Eigenkauf: nein (kosten- und bedingungslose Testmuster der Braufabrik Events UG)
Angefixt: nein
Empfehlung: jein
Nachkauf: nein

 

Die Braufabrik auf einen Blick - Bild: Braufabrik Events UG

Die Braufabrik auf einen Blick

 

Bananenschneckerls Resümee:

Wenn ihr nach einem personalisierbaren Geschenk für Bierfreunde sucht, ist die Braufabrik sicher eine gute Anlaufstelle. Für mich indessen zeigt sich das Angebot weniger verlockend. Zwar trinke ich ganz gern mal ein Bier (oder auch zwei oder drei …), dann aber ausgesuchte, exklusive Sorten oder Raritäten, wie ich sie beispielsweise auf der BrauBeviale verkosten durfte. In meinem Freundes- und Familienkreis sieht es ähnlich aus – und wenn da mal ein besonders individuelles Geschenk gebraucht wird, stellen wir eigenhändig einen liebevoll gepackten Schlemmerkorb zusammen, bei dem selbst gemachte Leckereien aus meiner Küche nicht fehlen dürfen. Aber jedem Tierchen sein Bierchen! Oder heißt das Pläsierchen? Hihi …

Falls ihr jetzt trotz meines Genörgels neugierig geworden seid, findet ihr weitere Informationen auf der → Website der Braufabrik und natürlich auch auf → Facebook. Kanntet ihr das Angebot der Braufabrik schon? Wie findet ihr es? Ich freue mich wie immer über eure Rückmeldungen und Kommentare!

XOXO

Sissi

 

Comments
2 Responses to “Dein eigenes Bier: Braufabrik”
  1. Annette sagt:

    Ich merke schon, wir haben (fast) den selben Geschmack, wenn schon Bier dann was besonderes – kein Frauenbier, damit kannst du mich jagen ☺

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Sissi ist ein echter Workaholic und als Lifestyle Scout stets auf den Spuren der neuesten Trends unterwegs. Könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Wahlmünchnerin allerdings mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken - ihr Tablet immer in Reichweite. Als Autorin und Bloggerin liegen ihr die Themen gesunde Ernährung und Naturkosmetik besonders am Herzen. Schminktechnisch bleibt sie sich bei aller Liebe zu Trends seit Jahren treu. Ihr Markenzeichen: ein roter Lippenstift.

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