Walnussmarzipan - Bild: Sissi St. Croix

Walnussmarzipan

Hast du Lust auf etwas Süßes? Oder suchst du noch nach einem leckeren Geschenk für Naschkatzen? Dann habe ich heute das perfekte Rezept für dich: Walnussmarzipan. Sooo lecker! Dazu im Handumdrehen gemacht, vegan, glutenfrei und auf Wunsch ohne Alkohol. Schließlich schnuckeln nicht nur wir Großen, sondern auch die lieben Kleinen gern, oder? Alle Jahre wieder quengeln und drängeln daher meine Mitschnecken, wann ich denn bitte endlich den Mörser in die Hand nehme und den Walnüssen zeige, wo es langgeht. Ab in den Puderzucker nämlich, wo sie sich mit feinstem Weinbrand oder Rosenblütenwasser zu köstlichem Marzipan verbinden. Eigentlich weiß ich gar nicht, warum ich das Rezept immer nur in der Weihnachtszeit aus dem Schrank krame. Denn Marzipan schmeckt nicht nur im Advent, es will rund ums Jahr vernascht werden! Wenn du das ebenso siehst wie wir, wünsche ich dir viel Freude beim Nachwerkeln unseres dreizehnten Adventszaubers!

 

Mein Rezept für Walnussmarzipan:

Zutaten für eine Portion:
– 150 g Bio-Walnüsse
– 150 g Puderzucker (wer mag, mörsert ihn aus Rohrohrzucker selbst!)
– 2 TL Weinbrand (alternativ: Bio-Rosenblütenwasser)
– nach Belieben: entöltes Kakaopulver oder Puderzucker zum Bestäuben oder 400 g Kuvertüre zum Verzieren

Zubereitung des Walnussmarzipans:
Die Walnüsse in der Küchenmaschine mahlen oder – so wie ich es tue – von Hand mörsern. Ein tolles Workout für deine Hände und Arme, vor allem, wenn du größere Mengen des leckeren Walnussmarzipans herstellst! Am einfachsten lassen sich übrigens frische Walnüsse mahlen und mörsern. Wenn du keine Lust auf Nüsseknacken hast, greifst du alternativ zu fertig abgepackten Walnusshälften aus dem Bio-Laden deines Vertrauens. Bist du mit dem Mahlgrad deiner Walnüsse zufrieden? Prima! Dann kannst du sie jetzt mit dem Puderzucker vermischen, die beiden Esslöffel Weinbrand oder Bio-Rosenblütenwasser hinzufügen und alles zügig zu einer geschmeidigen Masse verkneten. Und nicht heimlich naschen, gell?

Nun die Arbeitsfläche dünn mit Puderzucker bestäuben – das geht am besten mit einem herkömmlichen Backpinsel. Das Marzipan darauf mit einem Nudelholz rund einen Zentimeter dick ausrollen und ganz nach persönlicher Vorliebe Formen ausstechen. Ich habe mich in diesem Jahr für kleine West Highland White Terrier entschieden. Die sind zwar normalerweise nicht kakaobraun, aber ein bisserl kreative Freiheit in der Konditorstube darf schon sein, oder? Wuff!

Die eher faulen Zuckerbäcker unter uns formen aus der Marzipanmasse die klassischen Marzipankartoffeln oder nach Belieben auch eine Rolle und schneiden diese in Scheiben. Zum Schluss hast du die Qual der Wahl: Puderzucker? Kakaopulver? Kuvertüre? Aus Kaloriengründen habe ich mich heuer für das schwach entölte Kakaopulver von ALNATURA entschieden: Im Vergleich zu sonst meist stark entöltem Kakao aus dem Supermarkt enthält es einen höheren Kakaobutteranteil, schmiegt sich dadurch sanft um das Walnussmarzipan und verleiht ihm eine besonders feine Note.

Ganz gleich, ob Kakaopulver oder Puderzucker: Nun gilt es, die ausgestochenen Figuren, Marzipankartoffeln oder Scheiben sanft darin zu wälzen. Alternativ kannst du nach Gusto auch Kuvertüre schmelzen, das Walnussmarzipan darin eintunken, es gut abtropfen und auf Backpapier trocknen lassen. Vielleicht hast du ja sogar Lust, dein noch schokoladetrunkenes Marzipankonfekt hübsch zu verzieren? Wie dem auch sei: Du kannst dich bei diesem Rezept ganz nach Lust und Laune kreativ austoben – deiner Fantasie sind hier keinerlei Grenzen gesetzt.

Tipp: Das Walnussmarzipan ist ein saftiger Leckerbissen für alle Marzipanfreunde und mal ein ganz anderes Geschenk als das übliche gekaufte Konfekt. Aufgehoben ist es am besten in kleinen Blechdosen oder liebevoll verzierten Zellophanbeuteln. Darin hält es sich aufgrund des hohen Zuckeranteiles wochenlang, schmeckt aber natürlich frisch besonders gut. Also am besten gleich auf der Zung zergehen lassen!

 

So ungefähr sollt dein Walnussmarzipan aussehen ... Lecker, oder? - Bild: Sissi St. Croix

So ungefähr sollt dein Walnussmarzipan aussehen … Lecker, oder?

 

Mein Westie-Ausstecher - Bild: Sissi St. Croix

Mein Westie-Ausstecher

 

Die Marzipanmasse lässt sich wunderbar verarbeiten! - Bild: Sissi St. Croix

Die Marzipanmasse lässt sich wunderbar verarbeiten!

 

Bananenschneckerls Resümee:

Das g’schmackige Walnussmarzipan ist eines meiner absoluten Lieblingsrezepte in der Vorweihnachtszeit! Die Marzipanmasse lässt sich prima verarbeiten und ist aufgrund ihrer Konsistenz auch hervorragend für kleine Kinderhände geeignet. Dann aber bitte unbedingt zum Rosenwasser und nicht zum Weinbrand greifen! Wir wollen ja nicht, dass deine Sprösslinge beim Zubereiten der Weihnachtsgeschenke für Oma und Opa einen kleinen Schwips kriegen, oder?

Hast du auch schon einmal Marzipan selbst gemacht? Und wie schmeckt dir das selbst gemachte Walnussmarzipan nach meinem Rezept? Ich freue mich wie immer schneckelig über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

 

Comments
5 Responses to “Walnussmarzipan”
  1. Sabine Schneider sagt:

    Also eines ist sicher… Ich sammle deine ganzen Rezepte und werde alle ausprobieren. Auf jeden Fall

Trackbacks
Check out what others are saying...
  1. […] Sehr lecker schmecken die kleinen süßen Kullern auch mit meinem selbst gemachten → Wanussmarzipan. Wie gefällt dir mein Rezept für Marzipankartoffeln mit Pfiff? Ich freue mich wie immer über […]

  2. […] Orangeat und Zitronat – auf Wunsch: 100 Gramm Marzipan (z. B. mein selbst gemachtes → Walnussmarzipan) – zum Einpinseln: 50 g geschmolzene ALSAN-Bio – zum Bestäuben: 50 g […]



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Sissi ist ein echter Workaholic und als Lifestyle Scout stets auf den Spuren der neuesten Trends unterwegs. Könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Wahlmünchnerin allerdings mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken - ihr Tablet immer in Reichweite. Als Autorin und Bloggerin liegen ihr die Themen gesunde Ernährung und Naturkosmetik besonders am Herzen. Schminktechnisch bleibt sie sich bei aller Liebe zu Trends seit Jahren treu. Ihr Markenzeichen: ein roter Lippenstift.

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