Adventszauber #10: Curry-Cantuccini - Bild: Sissi St. Croix

Curry-Cantuccini

Heute, Kinder, wird’s was geben … Und zwar ofenfrische, knusprige Curry-Cantuccini aus deiner eigenen Backstube! Nach all dem Süßkram in den vergangenen Wochen wird es höchste Zeit für ein bisserl herzhaftes Gebäck, oder? Und damit du nicht lange selbst in der Küche herumexperimentieren musst, verrate ich dir im zehnten Adventszauber eines meiner Liebligsrezepte für pikante Cantuccini – eine Review ausgewählter Produkte der Bio-Zentrale gibt es noch obendrauf. Die würzigen Curry-Cantuccini sind perfekt für den kleinen Adventssnack zwischendurch, eignen sich aber ebenfalls hervorragend als Beilage zu winterlichen Salaten. Und natürlich kannst du sie auch einfach abends zu einem Glas Wein oder Bier verknuspern!

Die Idee für die Curry-Cantuccini verdanke ich indirekt der Bio-Zentrale, die uns auf Nicoles → Bloggertreffen reich beschenkt hat: Jeder Blogger durfte nämlich einen prall mit appetitlichen Bio-Produkten gefüllten Beutel nach Hause tragen. Darin befanden sich neben so exotischen Spezialitäten wie Falafel (200 Gramm: 2,49 Euro), Marokko Pfanne (200 Gramm: 2,89 Euro), Mango Chutney (220 Gramm: 2,99 Euro), Zwiebel Chutney (220 Gramm: 2,99 Euro) und rotem Quinoa (400 Gramm: 5,79 Euro) aus der Reihe »So schmeckt die Welt« auch vegane Mayo (250 Milliliter: 2,99 Euro), Sojaöl (500 Milliliter: 3,49 Euro), Kapern (60 Gramm: 2,29 Euro), Vollkorn Penne Rigate (500 Gramm: 1,79 Euro) und Chiasamen (300 Gramm: 3,99 Euro) sowie nicht zuletzt ein Döschen Madras Curry von Spicebar (70 Gramm: 4,99 Euro) – alles in feinster Bio-Qualität. Ich zeige dir mal ein paar Schnappschüsse von meinen Leckereien:

 

Bio-Zentrale (Schnappschuss #1)

Ein erster Blick auf meine Schmankerl von der Bio-Zentrale

 

Bio-Zentrale (Schnappschuss #2) - Bild: Sissi St. Croix

Und gleich noch ein zweiter Blick – immerhin tummelt sich da eine Marokko Pfanne!

 

Bio-Zentrale (Schnappschuss #3) - Bild: Sissi St. Croix

Rotes Quinoa schmeckt besonders pikant, nussig und aromatisch – ich liebe es!

 

Bio-Zentrale (Schnappschuss #4) - Bild: Sissi St. Croix

Hinter köstlichen Chutneys versteckt sich ein Tütchen Falafel

 

Bio-Zentrale (Schnappschuss #5) - Bild: Sissi St. Croix

Kapern und Penne Rigate aus Vollkorn verlocken zu neuen Küchenkreationen …

 

Bio-Zentrale (Schnappschuss #6) - Bild: Sissi St. Croix

Wusstet ihr, dass Kapern eingelegte Blütenknospen sind und seit der Antike als Aphrodisiakum gelten?

 

Bio-Zentrale (Schnappschuss #7) - Bild: Sissi St. Croix

Sojaöl besitzt einen hohen Rauchpunkt – damit punktet es vor allem beim Frittieren und Braten

 

Bio-Zentrale (Schnappschuss #8) - Bild: Sissi St. Croix

Vollkornnudeln sind gesünder als helle Pasta – und machen schneller satt!

 

Die anderen hatten auch noch eine Tüte Gemüsechips im Überraschungsbeutel. Meine sind vermutlich im Produktgewusel auf dem Treffen verloren gegangen. Aber das finde ich jetzt nicht weiter tragisch, denn ich war auch so überaus glücklich mit meiner »Beute«. Das Besondere an den Produkten der bereits im Jahr 1976 gegründeten Bio-Zentrale Naturprodukte GmbH ist natürlich die Herkunft der Zutaten aus kontrolliert-biologischer Landwirtschaft. Daneben beeindruckt mich persönlich am meisten, wie viele vegetarische, vegane und glutenfreie Produkte das ohnehin schon breit gefächerte Sortiment enthält. Sogar an die lieben Kleinen wurde gedacht: mit der kindgerechten Reihe »Biokids.«

Ehrensache, dass ich mit den auserlesenen Lebensmitteln angemessen respektvoll umgegangen bin und nicht alles auf einmal in mich hineingestopft habe! Einige der Produkte wie die Chutneys und das rote Quinoa habe ich sogar eigens für die Festtage aufbewahrt. Die Marokko Pfanne, die Falafel und die Penne Rigate aber haben wir schon verputzt und sind begeistert von den neuen Geschmackserlebnissen! Diese Leckereien werde ich auf jeden Fall nachkaufen, ebenso das Sojaöl, das sich wunderbar in Kuchen und Muffins verbacken ließ. Für das Madras Curry von Spicebar, einem engen Kooperationspartner der Bio-Zentrale, wollte ich mir etwas Besonderes einfallen lassen. So sind die Curry-Cantuccini entstanden.

 

Mein Spicebar Madras Curry von der Bio-Zentrale diente als Inspiration für die Curry-Cantuccini - Bild: Sissi St. Croix

Mein Spicebar Madras Curry von der Bio-Zentrale diente als Inspiration für die Curry-Cantuccini

 

Das Spicebar Madras Curry:

»Currymischungen gibt es viele, doch wir wollten ›Das Curry‹ kreieren – so wurde lange an dieser Madras-Curry-Mischung gearbeitet. Dabei ist das authentische Wissen indischer Köche in die Gewürzkomposition eingeflossen. Das Madras Curry ist leicht fruchtig und wirkt optimal in typisch indischen Currysaucen. Salz bitte selbstständig hinzufügen!«

Zutaten/Allergenhinweise: Kurkuma*, Senfsaat*, Koriander*, Paprika* rot, Kreuzkümmel*, Fenchelsamen*, Chili* rot, Ingwer*, Ceylon Zimt*, Zwiebel*, Knoblauch* (*Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau). Kann Spuren von Senf und Sellerie enhalten (Quelle: → Spicebar).

Unsere Erfahrungen: Inzwischen habe ich mit der herrlichen Currymischung schon sehr viel gekocht und gebacken. Am besten schmeckt uns das Madras Curry als Gewürz feiner Curry-Gerichte mit Kokosmilch, Mandeln und frischer Ananas sowie als Backzutat. Und nun spanne ich euch auch gar nicht länger auf die Folter, sondern lade euch ein, mir in die Küche zu folgen, um Curry-Cantuccini zu backen …

 

Mein Rezept für vegane und glutenfreie Curry-Cantuccini:

Zutaten für eine Portion:
– 100 g weiche ALSAN-Bio oder ein vergleichbares Produkt eurer Wahl
– 275 g Bio-Dinkelmehl Type 630 (alternativ: 250 g glutenfreier Mehl-Mix)
– 4 EL Kichererbsenmehl plus 2 EL Wasser (alternativ: 4 EL Sojamehl plus 2 EL Wasser oder 3 EL gemahlene Leinsamen plus 150 ml Wasser)
– 4 geriebene Knoblauchzehen
– 4 gehäufte TL Spicebar Madras Curry
– 3 gemörserte getrocknete rote Chilischoten (meine kamen aus dem eigenen Garten)
– 1 TL Bio-Weinsteinbackpulver
– 1/2 TL selbst gemachtes Vanillesalz
– frisch gemahlener → Tiger Malabar Pfeffer
– nach Belieben: 50 g eingelegte Oliven (Vorsicht, können Gluten enthalten!) oder 50 g Mandeln oder 50 g Kürbiskerne

Zubereitung der Curry-Cantuccini:
Zuerst kümmern wir uns bei diesem Rezept um den Eiersatz! Hierfür entweder das Kichererbsenmehl oder das Sojamehl mit Wasser anrühren oder die gemahlenen Leinsamen in der angegebenen Wassermenge kurz quellen lassen. Dann alle übrigen trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermengen, den Knoblauch, die Pflanzenmargarine und den Eiersatz hinzufügen und alles zügig zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

Nun ganz nach Gusto eingelegte Oliven, Mandeln oder Kürbiskerne unterkneten. Ich habe mich heuer für Kürbiskerne von Alnatura entschieden, was sich später beim Schneiden der noch nicht durchgebackenen Cantuccini als ganz schön knifflig erwies …. Die Curry-Cantuccini schmecken aber auch ohne »Extra« köstlich! Aus dem Teig zwei Rollen mit rund vier Zentimetern Durchmesser formen und für mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Anschließend ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen vorheizen – Ober-/Unterhitze: etwa 200°C, Heißluft: etwa 180°C, Gas: Stufe 3-4. Die Teigrollen auf das Backblech legen und rund 20 Minuten leicht rotbraun backen. Herausnehmen, kurz abkühlen lassen und die Rollen mit einem großen scharfen Meser auf einem Backbrett schräg in fingerdicke Scheiben schneiden. Mithilfe eines Pfannenwenders zurück auf das Backblech bugsieren und mit der Schnittkante nach oben bei der eingestellten Ofentemperatur in weiteren 20 bis Minuten fertigbacken. Auf einem Kuchenrost abkühlen lassen und in einer Blechdose aufbewahren. So bleiben die herzhaften Cantuccini schön knusprig.

Wichtig zu wissen: Die meisten Currymischungen sind leider nicht glutenfrei. Wenn ein entsprechender Hinweis fehlt und du an Zöliakie leidest, solltest du entweder ein eindeutig als glutenfrei gekennzeichnetes Currypulver kaufen oder es dir aus naturbelassenen Bio-Gewürzen selbst zusammenmischen. Zu meiner großen Freude hat mir Spicebar-Geschäftsführer Kai Dräger heute »besten Gewissens bestätigt, dass all seine Gewürze glutenfrei sind«. Yay! Mein guter Eindruck hat mich also auch in diesem Punkt nicht getäuscht.

Tipp: Die herzhaften Curry-Cantuccini sind ein tolles Geschenk für alle Curryfreunde und Liebhaber von pikantem Gebäck!

 

Die Curry-Cantuccini-Rollen vor dem Backen - Bild: Sissi St. Croix

Die Curry-Cantuccini-Rollen vor dem Backen

 

Ab aufs Blech und in den Ofen damit! - Bild: Sissi St. Croix

Ab aufs Blech und in den Ofen damit!

 

Bananenschneckerls Resümee:

Meine Curry-Cantuccini sind der beste Beweis dafür, dass nicht nur Reisen, sondern auch Bloggen bildet, hihi … Wenn ich nämlich nicht so oft als Food Scout für dich unterwegs wäre, hätte ich die tollen Produkte der Bio-Zentrale vermutlich nicht so schnell kennengelernt. Das Sortiment wird übrigens stetig unter Berücksichtigung der Verbraucherbedürfnisse ausgebaut. Es lohnt sich also, öfter mal einen Blick auf die übersichtliche → Website und auf die → Fanpage auf Facebook zu werfen. Vielleicht entdeckst du dort ja ein paar kulinarische Geschenke für deine Lieben? Kaufen kannst du die rundum gesunden und leckeren Spezialitäten der Bio-Zentrale unter anderem bei Amazon, EDEKA, REWE und Kaufland.

Hast du ebenfalls ein Lieblingsrezept mit Curry? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar!

XOXO

Sissi

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2 Responses to “Curry-Cantuccini”
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  1. […] zerdrückte Knoblauchzehe – 1 EL Tomatenmark – 2 EL Currypulver (z. B. → Spicebar Madras Curry) – 1 TL scharfes Paprikapulver – 3 l selbst gemachten Fischsud (alternativ: […]

  2. […] Hautpflege (gab eine Zusage, hat aber nichts geschickt) ♦ → Beni Durrer ♦ → Bio-Zentrale ♦ → BlenderBottle® Europe ♦ → bofrost* ♦ → BOMB […]



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Sissi ist ein echter Workaholic und als Lifestyle Scout stets auf den Spuren der neuesten Trends unterwegs. Könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Wahlmünchnerin allerdings mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken - ihr Tablet immer in Reichweite. Als Autorin und Bloggerin liegen ihr die Themen gesunde Ernährung und Naturkosmetik besonders am Herzen. Schminktechnisch bleibt sie sich bei aller Liebe zu Trends seit Jahren treu. Ihr Markenzeichen: ein roter Lippenstift.

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