Boring Night ... - Motiv: Kater Likoli

Boring Night …

Auch Zombies langweilen sich – war euch das bewusst? Logisch: Meist liegen sie metertief unter der Erde und gammeln vor sich hin. Klar, einigen wenigen ist es vergönnt, den Friedhof zu verlassen und sich unter die Lebenden zu mischen. Nicht immer ohne Risiko für beide Seiten … Aber die große Mehrheit hat keine Chance, ein glückliches, erfülltes Leben nach dem Tod zu führen. Ich beschäftige mich schon seit Langem mit dem Thema und habe für euch einen Zeitungsartikel der Zombie Presse Agentur (ZPA) hervorgekramt:

Wenn es um Minderheiten geht, schlagen die Emotionen schnell hohe Wellen. Ganz besonders krass fallen die Reaktionen aus, sobald über die am meisten unterdrückte Minorität in Bayern gesprochen wird: Zombies oder – wie einige von ihnen sich selbst nennen – Auferstandene. Während ängstliche Gemüter bereits das Ende der Menschheit prophezeien, zweifeln kulturkonservative Kreise ganz an der Existenz der Untoten. Doch was sagen die Betroffenen zum Thema ›Zombies in der heutigen Gesellschaft‹?

»Die bayerische Landesregierung begünstigt eine Kultur der Zombiephobie. Auferstandene gelten als gesetzlose Gehirnfresser ohne Gefühle«, sagt der Münchner Zombierechtler Peter Wolf und bezieht sich dabei vor allem auf die jüngsten Äußerungen der CSU-Politikerin Christa Schwarz. Die Abgeordnete des Bayerischen Landtags machte wiederholt Schlagzeilen in der örtlichen Presse, weil sie es für ihre von Gott diktierte Pflicht hält, Zombies als »Monstrositäten der Natur« zu gettoisieren, um die Bevölkerung vor ihnen zu schützen.

Das Bedürfnis nach Menschenfleisch darf nach Ansicht des auferstandenen Allgemeinmediziners Dr. Udo Zimmermann jedoch nicht als Argument für eine gesellschaftliche Ausgrenzung von Untoten missbraucht werden. »Das so genannte ›Zombieproblem‹ löst man, indem man etwas für Zombies tut«, erklärte Zimmermann am Montag beim Jahresempfang der Diakonie Bayern in München. Als Beispiele für eine sinnvolle Förderung von Untoten nannte der Arzt die Einrichtung von Fleischverteilungsstationen bei der Münchner Tafel, Umschulungen zu Probeleichen in Sargtischlereien oder Bestattungsinstituten sowie die zuzahlungsfreie Abgabe von Prothesen. Integration bedeute, die Situation von Zombies zu verbessern und für mehr Toleranz gegenüber auferstandenen Minderheiten einzutreten.

Integration sei nicht die Eingliederung einer Minderheit in eine Mehrheit, betont auch Zombierechtler Wolf. Stattdessen müsse Integration »eine gemeinsame bayerische Heimat« zum Ziel haben. Zombies kämen aus allen Altersgruppen, Bevölkerungsschichten und Berufen. Rund 90 Prozent aller verstorbenen Münchner seien Auferstandene. Diese könne man nicht einfach wegsperren oder vernichten. Kaum ein Thema bringt den Rechtsanwalt so sehr auf die Palme wie der Ausschluss von Zombies aus dem Wählerverzeichnis und aus öffentlichen Ämtern. »Untote dürfen nicht wählen, sie haben keine Lobby. Selbst bei gleicher Qualifikation werden Zombies schlechter bezahlt, sind statistisch gesehen häufiger arbeitslos und werden von der Gesellschaft größtenteils mit einer unglaublichen Respektlosigkeit behandelt. Unmotivierte Kopfschüsse und Verbrennungen sind keine Seltenheit.«

Wolf ist davon überzeugt, dass die erschreckende Unterjochung von Auferstandenen unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass Untote in der bayerischen Landesregierung völlig unterrepräsentiert sind. Einschränkungen der Meinungsfreiheit, der Ernährungsfreiheit sowie der kulturellen Selbstbestimmung seien an der Tagesordnung. »Bis heute dürfen Zombies nicht heiraten. Selbst eine eingetragene Lebensgemeinschaft ist uns versagt, da wir ja nicht mehr leben.«

Professor Egon Spiegel vom Verein für Wissenschaft und Zombierechte beklagt, dass 99 Prozent aller Auferstandenen aus ihren zu Lebzeiten bewohnten Häusern und Wohnungen vertrieben werden und ihr untotes Dasein eingepfercht auf Friedhöfen fristen müssen. Die meisten Münchner Vermieter seien nicht bereit, Mietverhältnisse mit Zombies einzugehen. »Ich habe das Glück, in unserer prächtigen Familiengruft wohnen zu können. Aber die meisten Auferstandenen hausen unter untotenverachtenden Bedingungen, ernähren sich von Ratten und Maulwürfen.« Dies steht in Widerspruch zu Edmund Stoibers Versprechen beim Sudetendeutschen Tag 2007: »Bayern wird die Position nicht aufgeben, dass Vertreibung Unrecht ist und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Vertreibung ist mit dem Recht, dem Geist und der Kultur Europas nicht vereinbar.«

Dennoch weigert sich der Freistaat Bayern, Zombies als Minderheit im Sinne des Rahmenübereinkommens des Europarates zum Schutz nationaler Minderheiten anzuerkennen. Das Rahmenübereinkommen beinhaltet nicht nur die ausdrückliche Verpflichtung aller Unterzeichner, angemessene Schritte zu unternehmen, die Angehörigen von Minderheiten vor »diskriminierenden, feindseligen oder gewalttätigen Drohungen oder Handlungen zu schützen«, sondern auch »wirksame Maßnahmen zur Förderung in den Bereichen Bildung, Kultur und Medien zu ergreifen.«

Die bundesweit agierende Unabhängige Auferstandenenpartei (UAP) fordert daher, Untote als Minderheit anzuerkennen und ihnen den Platz in der Gesellschaft einzuräumen, den sie verdienen. »Der kulturelle Einfluss von Zombies ist unglaublich groß, wird aber weitgehend ignoriert«, sagt der Vorsitzende der UAP, Leonardo da Vinci. »Ich selbst bin schon lange tot, aber immer noch in aller Munde. Leider geht es nicht jedem auferstandenen Künstler so.« Eine aktuelle Meinungsforschungsstudie, die von der UAP bei der TU München in Auftrag gegeben wurde, kam zu dem alarmierenden Ergebnis, dass sich 75 Prozent der lebenden Münchner Bevölkerung in der Gegenwart von Verstorbenen unwohl fühlt und den Kontakt zu ihnen vermeidet.

Die Quelle dieser irrationalen Ängste und Vorurteile sieht Zombierechtler Wolf in den Horrorfilmen aus Hollywood: »In den Filmen werden Untote als hirnlose, menschenfressende Ungeheuer dargestellt. Dabei sind die meisten der in den Filmen gezeigten Zombies nicht mal Auferstandene, sondern billige Statisten.«

Neben der Anerkennung als Minderheit fordert Wolf keine Privilegien, sondern nur die gleichen unveräußerlichen Grundrechte, wie sie jeder andere auch besitzt: das Recht auf Tod, Freiheit und das Streben nach Glück. »Wir sind bereit, den Lebenden die Hand zu reichen und Berührungsängste abzubauen. »Nun müsen die Menschen auch auf uns zukommen.« — (Quelle: Auch Zombies brauchen Liebe, 2007)

 

Wenn Kater schwarz, T-Shirt gut! - Bild: Kater Likoli

 

Was haben Zombies mit den Königskindern zu tun?

Jetzt fragt ihr euch sicher, was dieser zombieeske Artikel mit den →Königskindern zu tun hat, oder? Ganz einfach: Deutschlands wohl berühmtester schwarzer Kater hat uns für unser erstes Blogger-Treffen zehn wundervolle T-Shirts geschickt! Die Motive durften wir uns selbst aussuchen. Ehrensache, dass ich mich als Zombierechtlerin für das T-Shirt »Boring Night« entschieden habe (Design: Flying Mouse), das ebenso subtil wie eindrucksvoll auf die gnadenlose Langeweile unserer untoten Freunde aufmerksam macht!

 

Blick auf unseren »Gabentisch« mit den tollen T-Shirts von Kater Likoli - Bild: Sissi St. Croix

Blick auf unseren »Gabentisch« mit den tollen T-Shirts von Kater Likoli

 

Der Test:

Wie testet man ein T-Shirt? Ganz einfach: Man bestaunt die schicke Verpackung, zupft es aus derselbigen, freut sich über den leckeren Retro-Lolli, der dem Shirt beigelegt ist, verstaut den niedlichen, ein Katzenleben lang gültigen T-Shirt-Ausweis einbruchs- und diebstahlsicher (wer 15 Ausweise beisammenhat, darf sich ein Gratis-Shirt aussuchen!) und zieht es an. So läuft es zumindest, wenn ihr euch eines der T-Shirts von Kater Likoli kauft oder, wie in unserem Fall, geschenkt bekommt.

Ich bin ganz hingerissen vom Neuzugang in meinem Kleiderschrank! Nicht nur, dass ich so meine Solidarität mit Zombies zum Ausdruck bringen kann. Nein, auch Schnitt, Verarbeitung und Textilqualität überzeugen mich! Inzwischen habe ich das T-Shirt aus 100% Baumwolle schon einige Male bei 40°C in der Maschine gewaschen und es sieht noch ebenso schön aus wie am ersten Tag: Das Schwarz ist nicht angegraut, der Druck noch frisch. Überdies trägt es sich sehr angenehm, ist nicht zu dick, aber auch nicht zu dünn oder gar labberig und spannt nicht über der Brust. Kurz: Ich bin rundum glücklich mit meinem T-Shirt von Kater Likoli.

 

Das T-Shirt »Boring Night« gibt es für Frauen ... - Bild: Kater Likoli

Das T-Shirt »Boring Night« gibt es für Frauen …

 

... als Basic T in lässigem, großzügigen Schnitt, ... - Bild: Kater Likoli

… als Basic T in lässigem, großzügigen Schnitt, …

 

... und für Männer bzw. beide Geschlechter im klassischen T-Shirt-Schnitt - Bild: Kater Likoli

… und für Männer bzw. beide Geschlechter im klassischen T-Shirt-Schnitt

 

Die Bilder von Kater Likoli zeigen: Ihr habt die Qual der Wal! Und zwar nicht nur bei Form und Größe, sondern auch bei der Auswahl des Designs – rund 200 verschiedene Motive warten derzeit auf euch. Mein Shirt ist ein Basic T, da es sich nicht empfiehlt, beim sonntäglichen Friedhofsbummel mit meinen Zombiefreunden allzu viel Fleisch zu zeigen. Wie sich herausstellte, war dies die richtige Entscheidung – die Jungs und Mädels waren begeistert von meinem guten Geschmack, haben hungrig gegrunzt, geknurrt und gesabbert und – soweit diese Gliedmaße noch vorhanden waren – in die Hände geklatscht. Das klang in meinen armen Ohren dann ungefähr so:

 

 

Da kann man mal wieder sehen oder vielmehr hören, dass auch Untote ein feines Gespür für Fashion haben. Umso mehr freut es mich, dass Kater Likoli dem Modeverständnis meiner Freunde Rechnung trägt und neben dem Motiv »Boring Night« eine Reihe weiterer zombiefreundlicher Motive anbietet. Einer meiner absoluten Favoriten ist das von Designer Davydko liebevoll gestaltete →T-Shirt »Zombies Hate Fast Food«, welches für mehr Verständnis für hungrige Zombies wirbt. Also, ihr lieben Menschen: Habt Mitleid und lauft bei der nächsten Zombiekalypse bitte ein bissl langsamer!

Beeilen dagegen solltet ihr euch damit, den gut sortierten, übersichtlichen Shop von Kater Likoli aufzusuchen. Denn natürlich hat das charmante Katertier auch an die Lebenden gedacht und jede Menge weiterer cooler T-Shirts für euch auf Lager. Alle T-Shirts kosten verwesungsfreie 19,95 Euro und landen innerhalb kürzester Zeit und ohne lästigen zusätzlichen Ballast wie Knochen, Eingeweide oder gar Porto- und Verpackungskosten bei euch. Bezahlen könnt ihr wahlweise per PayPal, Kreditkarte, Rechnung, Sofortüberweisung, Lastschrift oder Nachnahme (zuzüglich Nachnahmegebühr).

 

Bananenschneckerls Re­sü­mee:

Ich bin verliebt in die T-Shirts von Kater Likoli! Zukünftig werde ich an meinen Geburtstagen, zu Weihnachten sowie ähnlichen Anlässen ganz sicher auch das eine oder andere schicke Shirt auf meinen Wunschzettel setzen. Meine Wanna-Have-Liste ist dabei so lang wie das menschliche Gedärm: satte 7,5 Meter! Neben den humorvollen Designs und der Qualität der T-Shirts gefällt mir besonders gut, dass der Kater sehr engagiert mit seinen Kunden und Partnern interagiert: So könnt ihr mit euren Likes und Kommentaren auf seiner Facebook-Seite mitentscheiden, welches die besten T-Shirts Deutschlands sind und dabei sogar euer Lieblingsshirt gewinnen! Die kreativen Köpfe unter euch dürfen sich mit ihren schönsten Arbeiten beim Katertier bewerben und darauf hoffen, dass ihre Werke auf einem T-Shirt landen. Nicht zuletzt sucht Kater Likoli laufend Modelle wie dich und mich, um seine Marke zu präsentieren.

Ich bedanke mich sehr herzlich bei Kater Likoli für seine großzügige Unterstützung unseres → Bloggertreffens sowie für seine Erlaubnis, für diesen Bericht seine Produktfotos verwenden zu dürfen, und freue mich schon auf mein nächstes T-Shirt – MIAU!

 

Kriterium Schneckenhäuschen Bemerkung
Verpackung (inkl. Deklaration)    5 / 5 charmant, umweltfreundlich und mit Goodie
Aussehen    5 / 5 fabulös
Qualität    5 / 5 solide
Verarbeitung    5 / 5 sauber
Trageeigenschaften    5 / 5 hält, was es verspricht
Preis-Leistungs-Verhältnis    5 / 5 angemessen

 

Weiterführende Links:

→Kater Likoli (Shop)
→T-Shirt »Boring Night«
→Kater Likoli auf Facebook

 

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  1. […] zweiten Mal ein unheimliches Shirt von Kater Likoli testen darf. Nach dem herzzerreißenden T-Shirt → Boring Night vom #KKBT habe ich mich diesmal für ein ausgesprochen alltagstaugliches Halloweenkostüm […]



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Sissi ist ein echter Workaholic und als Lifestyle Scout stets auf den Spuren der neuesten Trends unterwegs. Könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Wahlmünchnerin allerdings mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken - ihr Tablet immer in Reichweite. Als Autorin und Bloggerin liegen ihr die Themen gesunde Ernährung und Naturkosmetik besonders am Herzen. Schminktechnisch bleibt sie sich bei aller Liebe zu Trends seit Jahren treu. Ihr Markenzeichen: ein roter Lippenstift.

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